(openPR) Wie von phayul.com berichtet, demonstrierten heute (Freitag) Nachmittag (Pekinger Zeit) Tausende von Tibetern, angeführt von den Mönchen des Klosters Labrang, Sie trugen die tibetische Nationalflagge herum und riefen nach Unabhängigkeit für Tibet.
In Labrang in der traditionellen tibetischen Provinz Amdo kam es heute Nachmittag zu einem weiteren massiven Protest. Tibetische Mönche und Laien zogen demonstrierend durch die Straßen des Kreises Sangchu, Tibetisch-Autonome Präfektur Kanlho, Provinz Gansu, verlautet aus einer zuverlässigen Quelle.
Dem Tibetischen Zentrum für Menschenrechte und Demokratie wurden über ein Mobiltelefon Bilder des Protestes übermittelt, welche die Intensität der Demonstration zeigen: http://www.tchrd.org/press/2008/pr20080314b.html
Etwa 50 Mönche aus dem Kloster Labrang Tashikyil begannen heute um 14 Uhr (Pekinger Zeit) zu demonstrieren, wobei sie die verbotene tibetische Nationalflagge bei sich trugen und Parolen wie "Unabhängigkeit für Tibet" riefen. Später schlossen sich 600 weitere Mönche des Klosters dem Demonstrationszug an.
Allmählich schwoll die Menge auf ein paar Tausend an, und nachdem die allgemeine Bevölkerung auch mitmachte, wurde der Protest immer intensiver.
Quellen zufolge feuerte die Polizei mit scharfer Munition und drosch auf die Demonstranten ein, als der Zug das Hauptquartier des Public Security Bureau des Kreises Sangchu erreichte.
"Die Sicherheitskräfte und die bewaffnete Polizei feuerten Schüsse ab, als der Protest immer heftiger wurde. Ob es Tote gegeben hat, ist noch unklar", verlautet aus der Quelle.
"Allmählich wuchs die Zahl der Demonstranten, und Tausende von Tibetern strömten auf den zentralen Marktplatz. Als sie die Polizeistation erreichten, wurden ihre Rufe nach Freiheit immer lauter. Da fing die Polizei an, in die Menge zu schießen, wonach die Leute in Panik auseinanderstoben".
Es heißt, die Lage in Amdo sei äußerst gespannt im Zuge der Unruhen, die sich nun über ganz Tibet ausbreiten. Als dieser Bericht abgesandt wurde, demonstrierten immer noch viele Menschen.












