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Auf Visite beim virtuellen Patienten

12.03.200816:04 UhrIT, New Media & Software
Bild: Auf Visite beim virtuellen Patienten
Anamnese bzw. gezielte Befragung der Patienten im virtuellen Krankenhaus
Anamnese bzw. gezielte Befragung der Patienten im virtuellen Krankenhaus

(openPR) Interaktive Krankenhaus-Simulation der Tübinger INMEDEA GmbH verbessert Aus- und Weiterbildung von Ärzten und Pflegepersonal

(Stuttgart/Tübingen) - Das medizinische Online-Lernprogramm des Tübinger E-Learning Verlags INMEDEA GmbH simuliert Abläufe und Situationen in verschiedenen Fachabteilungen eines Krankenhauses mit ihren jeweils typischen Patientengruppen - ohne dass Studenten, Ärzte und Pflegekräfte eine Klinik betreten müssen. Simulationen sollen die reale praktische Ausbildung nicht ersetzen, sondern durch die gezielte Heranführung an den Klinikalltag optimieren. Zu den ersten Anwendern gehört die Bundeswehr, die das Programm demnächst für die Fernausbildung von Truppenärzten einsetzen wird.



Die Spezialisierung der Universitätskrankenhäuser, verkürzte Liegezeiten der Patienten und rasante Veränderungen im Gesundheitswesen erschweren die praktische Ausbildung junger Mediziner, so dass ihnen oftmals klinisches Handlungswissen fehlt. Die E-Learning-Plattform der in der BioRegion STERN ansässigen INMEDEA GmbH unterstützt angehende Ärzte mit einer interaktiven Krankenhaus-Simulation, die realitätsnahe Einblicke in die verschiedenen Fachabteilungen eines Krankenhauses ermöglicht. Unterstützt durch eine virtuelle Multimediabibliothek üben die virtuellen Chirurgen, Orthopäden, Neurologen, HNO- oder Kinderärzte mit jeweils typischen Patienten typische Vorgehensweisen ein. "Jungen Ärzten fällt es oft schwer, medizinische Entscheidungen zu treffen, wenn ein real existierender Patient vor ihnen sitzt", erklärt Dr. Franz Gerstheimer, Geschäftsführer der INMEDEA GmbH. "Mit unserer virtuellen Lernumgebung führen wir sie an eine echte klinische Situation heran und vermitteln wertvolles Handlungswissen und effi-zientes Vorgehen."
Alle Räume der virtuellen Klinik sind einheitlich künstlerisch gestaltet, mehr als 200 virtuelle Patienten treten als individuelle Charaktere mit unterschiedlichen Krankheitszeichen auf. Der Anwender kann Anamnesen und Untersuchungen durchführen, Laborbefunde anfordern, Diagnosen stellen und sich für Therapien entscheiden. Jeder Schritt wird in der digitalen Krankenakte protokolliert und überprüft. Wissen die jungen Mediziner einmal nicht weiter, können sie Hilfe von Experten einholen oder sich in der Bibliothek informieren.
Die "Krankheitsfälle" basieren teils auf realen, teils auf fiktiven Fällen aus dem Lehrbuch; integrierte Zeit- und Kostenerfassungen vermitteln zusätzliche Realitätsnähe. Ein virtueller Patient besteht aus bis zu 3.500 Parametern, für die Komplexität der Krankengeschichten sind mehrere Stufen wählbar. "Heute bietet unser System weltweit die überzeugendste Lösung eines 'Game-based Learnings' in der Medizin", sagt Dr. Franz Gerstheimer. "Der Arzt identifiziert sich mit seinem simulierten Patienten, engagiert sich emotional für den Fall und taucht in die virtuelle Welt des klinischen Denkens regelrecht ein." Im nächsten Schritt soll die E-Learning-Plattform auf andere Anwendungsbereiche, wie Einstellungsgespräche oder Verkäuferschulungen, ausgeweitet werden.
Neben Studenten und Ärzten, der eigentlichen Zielgruppe des INMEDEA-Programms, können auch Krankenschwestern und -pfleger sowie Pharma- und Biotech-Unternehmen davon profitieren. Neben ersten Universitäten, die das virtuelle Krankenhaus der INMEDEA GmbH in der regulären Lehre einsetzen, gibt es eine Kooperation mit einem Webshop-Betreiber, bei dem sich angehende Ärzte gegen Gebühr Krankenfälle fürs Selbststudium herunterladen können. Außerdem wird die Bundeswehr das Programm, nach Abschluss der Pilotphase, für die Fernausbildung von Truppenärzten nutzen.
Die Zukunftspläne der INMEDEA GmbH sind ehrgeizig. "Wir wollen das führende Lernprogramm für die medizinische Aus- und Weiterbildung werden", so der Geschäftsführer.
zk-som

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