(openPR) Auf Einladung des Netzwerkes ERFOLGSWISSENSACHAFTEN trafen sich Wissenschaftler, Politikberater und Politiker, um im Konferenzrahmen gemeinsam zu untersuchen:
„Welche Konsequenzen könnten q u a n t e n p h y s i k a l i s c h e Sichtweisen für die Politik haben?“
Im Eingangsreferat erläuterte für den Vorstand des NETZWERKES Gerd K. Schaumann den Tenor der Konferenz. Dabei stellte er u.a. folgende Thesen auf:
A. Wir wissen heute aus der Quantenphysik recht genau, wie stark Gefühle und Gedanken Einfluss auf das Eintreten von Ergebnissen haben. Sind wir aber sicher, ob das auch Politiker wissen und berücksichtigen?
B. Wir wissen ebenso aus der Quantenphysik, dass es so etwas wie ein „kollektives Bewusstsein“ oder „morphogenetisches Feld“ gibt, in das wir alle eingebunden sind. Nennen wir es vereinfacht eine Art „Grundstimmung“ und prüfen wir, wie darauf politisches Handeln Bezug nimmt oder ob dies eher ignoriert wird?
C. Wir wissen aber auch aus der Quantenphysik, wie sehr der Einzelne in der Lage ist, sein Leben selbst positiv oder eher negativ zu beeinflussen. Können wir aber auch erkennen, dass dies in der gestaltenden Politik entsprechend Berücksichtigung findet?
An wenigen Beispielen aus der „Sprache der Politik“ wurde verdeutlicht, wie relativ „unbekümmert“ Parteien z.B. in Wahlwerbung, auf Parteitagen oder in Medienäußerungen mit diesen Erkenntnissen umgehen.
„Kann – so die provozierende Frage von Gerd K. Schaumann – eine solche Politik überhaupt jemals (wirklich) erfolgreich sein?“ Und weiter: „Erreichen wir – wegen offenkundiger Ignoranz quantenphysikalischer Kenntnisse – nicht oft aber genau das GEGENTEIL von dem, was ursprünglich eigentlich politisch beabsichtigt war“?
In drei Arbeitsgruppen wurden folgende Themenbereiche behandelt:
1. Der Einfluss der Sprache auf den politischen ERFOLG
2. Der Einfluss von Denken und Fühlen auf den politischen ERFOLG
3. Wie viel Klarheit und Eindeutigkeit benötigt politischer ERFOLG?
Die Essenz der AG 1 zusammengefasst lautete:
a. Die Sprache der Politik ist meist geprägt durch das „WOGEGEN“, statt dem „WOFÜR“.
b. Die Sprache der Politik ähnelt dem eines „Dauerkampfes“, Begriffe wie „Wahlkampf“, „Kampf gegen .... Arbeitslosigkeit, Betrug, Raserei, Trunkenheit am Steuer, usw., bestimmen zahlreiche Meldungen, Reden, Wahlaussagen, etc.
c. Die Sprache der Politik ist zu oft uneindeutig, unverbindlich und wenig orientierend.
d. Politik formuliert meist vage, o h n e sich gern festzulegen.
Die Essenz der AG 2 zusammengefasst lautete:
a. Politik „sendet“ fasst ausschließlich auf der Ebene des Verstandes, während Handeln eher über GEFÜHLE geschieht.
b. Das wird besonders deutlich in Bereichen, in denen das „FÜHLEN“ der Menschen eine entscheidende Bedeutung hat (z.B. gut zu sehen bei der Lösung sozialer Fragen, wie Gesundheit, Arbeit, Demografischer Wandel)
c. Politik verbindet gern die Höhe von „Geldausgabe“ mit ERFOLGSHANDELN, ignoriert jedoch, dass es zwischen beiden kein direktes „URSACHE-WIRKUNG-VERHÄLTNIS“ zu geben scheint.
d. So kommt es z.B. zu der signifikanten Diskrepanz, dass trotz immer höheren Aufwendungen für das Gesundheitswesen, die Menschen sich seit Jahren eigentlich immer „ungesünder fühlen“.
e. Augenscheinlich ist dies auch bei Thema, wie z.B. „Hartz IV“, Kindergeld und anderen Sozialthemen. Hier ist bei weiten weniger (als bisher gedacht), die „Geldfrage“, als vielmehr die „Gefühlslage“ zielführend . Würde vermehrt der Frage nachgegangen werden, „warum“ z.B. jemand in einer sozialen Notlage ist, oder sich für weniger Kinder entscheidet, würde wohl erkennbar werden, dass „mehr Geld“ nachrangig kaum das Problem löst. Eher geht es um das „Bewusstsein“ oder das „Motiv“. „Hartz IV“ hat z.B. viel mit fehlendem Selbstwertgefühl zu tun, während „Geburten-Reduzierung“ wohl eher „motivgesteuert“ ist (z.B. Bewertung der eigenen Zukunft und der des Kindes).
Die Essenz der AG 3 zusammengefasst lautete:
a. Aus der Psychologie des ERFOLGS oder aus dem MENTALTRAINING wissen wir, wie wichtig z.B. die „ZIEL-KLARHEIT“ für ein positives Ergebnis ist. In der Politik scheint jedoch der Grundsatz zu gelten „formuliere vage, bleibe „diplomatisch unverbindlich“, nur nicht „festlegen“. Kann aber das zum ERFOLG führen?
b. Parteiprogramme, Regierungserklärungen, Gesetzesvorlagen, usw., sie alle bleiben sowohl uneindeutig und relativ unverbindlich. Wo aber kommt man an, wenn man nicht genau weiß, WOHIN, WIE und WANN, ganz zu schweigen von dem WESHALB.
c. Auch wenn durchaus nachvollziehbar ist, dass wegen der hohen Gestaltungskomplexität nicht jedes Einzelthema umfassend den bekannten ERFOLGS-PRINZIPIEN zugänglich sein könnte, bleibt doch die Frage zu klären, wie wirksam und zielführend ist der derzeitige „Politik-Stil“ wirklich?
Im anschließenden Plenum wurde deshalb die Forderung eines Referenten aus der Wissenschaft lebhaft begrüßt, der forderte, „neben Sachverständigengutachten, Stellungnahmen von Zukunftsräten und anderen Berater-Expertisen in der Politik, auch mal probeweise einige „ERFOLGS-PROGNOSEN“ einzubeziehen, die sich an den bekannten Standards der Erkenntnisse der ERFOLGS-WISSENSCHAFT – unter Einbeziehung der modernen QUANTENPHYSIK - orientieren sollten.
Für die Veranstalter fasste Raimunde Prill das Tagungsergebnis wie folgt zusammen:
„Die Konferenz hat in einer erfreulich offenen Atmosphäre gezeigt, wie wichtig es war, einmal Politik aus einer völlig anderen Perspektive zu sehen. Besonders erfreulich dabei war, dass die anwesenden Politiker nicht in „Kampf- oder Abwehrpositionen“ eintraten, sondern eher selbstkritisch, bisweilen sogar verständnisvoll, den zahlreichen Hinweisen zustimmten. Natürlich haben wir nicht erwartet, dass diese Konferenz zu wesentlich neuen Weichenstellungen führen kann. Aber es scheint gelungen zu sein – zumindest bezogen auf die Teilnehmer – den Blick für mehr „Quantenphysik“ im Politikgeschehen zu öffnen“.
Die in der Arbeitgruppe 3 gemachte Anregung, im Netzwerk das Thema „Das GESETZ der ANZIEHUNG und der POLITIK-ERFOLG“ näher zu untersuchen, wurde von den Veranstaltern aufgegriffen.
Seitens des Vorstandes des NETZWERKES sicherte Gerd K. Schaumann zu, dafür eine eigene Fachgruppe einzurichten und eine spezielle Konferenz zu diesen Ergebnissen einzuplanen.
„Wenn THE SECRET (The LAW of ATTRACTION / Das GESETZ der ANZIEHUNG) tatsächlich als „GEHEIMNIS“ das versprechen sollte, was viele ERFOLGS-WISSENSCHAFTLER inzwischen annehmen, dann müssen auch wir – in unserem Selbstverständnis als ausgewiesene ERFOLGSWISSENSCHAFTLER - uns kritisch und vor allem v o r u r t e i l s f r e i dazu unsere eigene Meinung bilden. Wenn – so das „GESETZ“ – „GLEICHES immer GLEICHES anzieht“, dann machen Dinge wie „Kampf gegen die Arbeitslosigkeit“, „Angst vor Bedrohung und Terrorismus“ und ähnliche Themen keinen Sinn, sie in der bisherigen Form zu behandeln. Denn dann würden wir in einer Art politischen „KONTRAPRODUKTIVITÄTS-FALLE“ sitzen, nämlich genau das zu bekommen, was wir eigentlich vermeiden wollen. Und das hieße im Klartext: Statt weniger Arbeitslosigkeit, weniger Bedrohung, weniger Krankheit, etc. zu bekommen, würde unsere Politik „mehr vom selben“ herbeiführen. Schon um hierzu Gewissheit zu bekommen, nehmen wir die Anregung gern auf, dazu unser Wissen zu vermehren und dies weiterzugeben“.





