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Mangelhafte Friedensabkommen gefährden dauerhaften Frieden

12.03.200812:27 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Mangelhafte Friedensabkommen gefährden dauerhaften Frieden
Den Bericht und die Zusammenfassung in Deutsch finden Sie auf: www.savethechildren.de/germany/presse/pm.html
Den Bericht und die Zusammenfassung in Deutsch finden Sie auf: www.savethechildren.de/germany/presse/pm.html

(openPR) Nicht alle Abkommen berücksichtigen Bildung als wichtigen Bestandteil der Friedensprozesse

12. März 2008: Bildung ist ein entscheidender Faktor für Stabilität und Frieden in Nachkriegs-Ländern. Das zeigt die internationale Kinderhilfsorganisation Save the Children in ihrem am 12. März veröffentlichen Bericht „Where Peace Begins“. Dennoch berücksichtigen 11 der 37 zwischen 1989 und 2005 unterzeichneten Friedensabkommen das Recht auf Bildung nicht.



„Während vieler Friedensverhandlungen besteht die einmalige Gelegenheit, das Bildungssystem eines Landes zu verbessern und Frieden zu fördern“ so Kendra Dupuy vom Friedensforschungsinstitut in Oslo, die an der Erstellung des Berichts beteiligt war. Ein qualitativ gutes Bildungssystem wiederum wirkt sich positiv auf Gesellschaften aus, die von Kriegen und
bewaffneten Konflikten betroffen sind.

Ellen Johnson Sirleaf, Präsidentin von Liberia, erläutert dies im Vorwort von „Where Peace Begins“: „Ein guter Lehrer bringt einem Kind nicht nur Lesen und Schreiben bei, sondern zeigt ihm Chancen und Möglichkeiten für die Zukunft auf. Jedes unserer Kinder hat das Recht auf Bildung – aber nicht auf irgendeine Bildung. Wir haben die Wahl: Entweder wir bieten unseren Kindern ein sicheres und positives Umfeld, in dem sie für ihre Zukunft lernen können. Oder wir unterrichten unsere Kinder in einer Weise, die Konflikte und Gewalt überall auf der Welt weiterhin fördern“

Bildung kann jedoch auch eine Waffe sein, wenn sie zu Propagandazwecken missbraucht wird. Nicht zuletzt im Deutschland der 1930er Jahre wurden Lehrpläne und Schulbücher genutzt und Lehrer manipuliert, um gezielt Aggressionen zu schüren und Macht zu vergrößern.

Save the Children hat vier Säulen definiert, die notwendig sind, um über Bildung Konflikten vorzubeugen und den Frieden zu sichern:

* Zugang: Grundschulen müssen kostenlos und gut zugänglich sein.
* Sicherheit: Schulen müssen vor Angriffen sicher sein und als Ort wahrgenommen werden, an dem Wissen gefördert und die Menschenrechte geachtet werden.
* Relevanz: Schulen müssen unparteiische Lehrpläne und geeignetes Lehrmaterial nutzen.
* Verantwortung: Schulen müssen transparent und zuverlässig geführt werden. Die Meinung und Wünsche von Kindern, Eltern und der Gemeinde müssen dabei berücksichtigt werden.

Von den weltweit 72 Millionen Kindern, die nicht zur Schule gehen können, wächst mehr als die Hälfte – 36 Millionen Mädchen und Jungen – in Ländern auf, die von Kriegen und bewaffneten Konflikten betroffen sind. Save the Children führt in vielen dieser Länder Projekte durch, um den Kindern qualitativ gute Schulbildung zu ermöglichen.

Folgendes Material steht für Ihre Berichterstattung zur Verfügung:

* Bericht „Where Peace begins“ (PDF in Englisch)
* Zusammenfassung des Berichts (PDF in Deutsch)
* Fotos aus dem Bericht in Druckqualität
* Videobotschaft von Jan Egeland (Vizegeneralsekretär für Humanitäre Angelegenheiten und Koordinator für Nothilfe der UN)
* 5-minütiger Film aus Liberia: „Peace begins in the minds of children”

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