openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Kreuzberg baut die Mauer wieder auf

20.02.200808:14 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Kreuzberg baut die Mauer wieder auf
Bethanien: alles? nichts? oder?
Bethanien: alles? nichts? oder?

(openPR) Ein Soziales, Politisches, Künstlerisches und Kulturelles Zentrum Bethanien steht kurz vor dem Durchbruch – und droht am Widerstand der „Hochkultur“ zu scheitern.

Diskussionsveranstaltung im Bethanien-Casino am 21.02.2008 um 20 Uhr.

Das Bethanien wird nicht privatisiert. Alles deutet darauf hin, dass die Bezirksverordneten-Versammlung (BVV) von Friedrichshain-Kreuzberg noch in diesem Monat beschließen wird, das Bethanien in die gemeinnützige Trägerschaft der Gesellschaft für Stadtentwicklung (GSE) zu übergeben. Der Verbleib der aktuellen NutzerInnen ist gesichert. Das Bethanien als Soziales, Politisches, Künstlerisches und Kulturelles Zentrum rückt einen großen Schritt näher.
Erreicht ist ein Ort der Kooperation und Integration damit jedoch noch nicht. Denn die Beschlussvorlage ist nicht nur Ergebnis eines langen, basisdemokratischen Prozesses, sondern auch ein Resultat seiner Verweigerung. Eine Trennung zwischen „Soziokultur“ und „Hochkultur“, die es so ja gar nicht gibt, soll im zukünftigen Bethanien auch baulich festgeschrieben werden. Die etablierte Kunst soll durch den Haupteingang erreichbar sein, die Soziokultur im Seitenflügel verschwinden, hinter einer Mauer, wo sie nicht sichtbar ist.
Diese Trennung hatte der Geschäftsführer der Künstlerhaus Bethanien GmbH immer wieder und unmissverständlich beschworen. Am Runden Tisch, und damit am demokratischen Aushandlungsprozess beteiligt hat er sich allerdings nicht. Die Initiative Zukunft Bethanien (IZB) sieht die Idee eines offenen, integrativen Ortes, mitten im von sozialer Polarisierung und Verdrängung geplagten Kreuzberg, dadurch gefährdet. Sie fordert die Verankerung des im September 2006 durch die BVV beschlossenen „selbstverwalteten Interkulturellen AnwohnerInnenforums“ - (sOfa) im Vorderhaus und ein brauchbares Auswahlverfahren zur Vergabe der freien Flächen, das sowohl sozial, politisch, kulturell als auch künstlerisch engagierte Gruppen und Institutionen gleichermaßen begünstigt.


Nahezu 14.000 Menschen unterstützten mit ihren Unterschriften die fünf Kernpunkte des Konzepts eines „Sozialen, Politischen, Künstlerischen und Kulturellen Zentrums“ im Bethanien. Zuvor war das Konzept in zahlreichen Ideenwerkstätten und Offenen Kieztreffen gemeinsam mit AnwohnerInnen und Interessierten ausgearbeitet worden. Mit ihrem Beschluss vom 4. September 2006 entsprach die BVV Friedrichshain-Kreuzberg weitestgehend den Forderungen. An einem „Runden Tisch“ unter dem Vorsitz von Bezirksbürgermeister Franz Schulz (Bündnis90/die Grünen) sollten bis Ende 2007 die Nutzerinnen und Nutzer des Bethanien und die IZB gemeinsam mit dem Bezirksamt und den BVV-Fraktionen die Details ausarbeiten, die für die Umsetzung des Beschlusses noch zu klären waren. Eine „Initiativplattform“, ebenfalls mit Stimmrecht am Runden Tisch, brachte zudem AnwohnerInnen und Initiativen zusammen, die sich für freie Flächen interessierten.
Die Arbeit an einem Konzept für die Zukunft des Bethanien wurde von einem Konflikt überschattet, der insbesondere von Christoph Tannert, dem Geschäftsführer der Künstlerhaus Bethanien gGmbH, mit Vehemenz und Leidenschaft in die Öffentlichkeit getragen wurde. Tannert beteiligte sich nicht am Runden Tisch, der größte Nutzer im Haus war somit nicht vertreten. Stattdessen nutzte er die Medien, um gegen die „Kiezdödel, Pseudo-Linken und Gerontokraten“ zu polemisieren. Der Chef des Künstlerhauses sagt: „Das Bethanien ist zu einer Besetzerhochburg geworden, und das zerstört den guten Ruf unseres Kulturinstituts.“ Vielleicht ist es auf seine kontinuierliche Abwesenheit am Runden Tisch zurückzuführen, dass er die vielen an Räumen interessierten Projekte mit seiner Vorstellung von „Besetzern“ in einen Topf wirft. Im Konflikt, den Tannert zwischen BesetzerInnen und MieterInnen konstruiert, wird von dem Erfolg des BürgerInnenbegehrens abgelenkt. Zugleich verpufft jede Bemühung um konstruktive Konzeptarbeit. Zwischen die Fronten sind dabei zumindest die BewerberInnen um Räume im Bethanien geraten.
Aber es ist nicht das erste Mal, dass Tannert als polternder Verweigerer in Erscheinung tritt. Mit der Modeschule ESMOD und der Schauspielschule Ernst-Busch scheiterten bereits zwei Versuche, freie Flächen im Bethanien-Haupthaus prominent zu besetzen, an Tannerts Blockadehaltung. Auch dieses Mal scheinen alle Versuche vergeblich, Tannert ein kooperatives Verhalten abzuringen, einschließlich eines moderierten Gespräches zwischen ihm und VertreterInnen der New Yorck und der IZB.
Der am „Runden Tisch“ - ohne Tannert - erarbeitete Vorschlag wurde Dezember letzten Jahres der BVV vorgelegt. Das Haupthaus des Bethanien soll dem gemeinnützigen Träger GSE zur Treuhand gegeben und inhaltlich von den NutzerInnen selbst verwaltet werden. Das Soziale, Politische, Künstlerische und Kulturelle Zentrum Bethanien liegt damit zum Greifen nah, nur: Es wird geteilt. Der „räumliche Schwerpunkt soziokultureller und politischer Ergänzungsangebote zum künstlerischen und kulturellen Profil des Hauses Bethanien wird im Südflügel verortet“, so die von Bürgermeister Schulz gezeichnete Beschlussvorlage. Mietverträge mit den BesetzerInnen der New Yorck und dem Ende 2007 im Haupthaus eingerichteten sOfa werden an Bedingungen geknüpft: Zum einen soll der Südflügel „baulich“ vom Rest des Hauses getrennt werden, zum anderen soll sich das sOfa mit den anderen Nutzerinnen über die Gestaltung des Foyers einigen. Die Linkspartei und die SPD gehen noch weiter und wollen ein Forum der AnwohnerInnen nur in dezentem Abstand im Seitenflügel sehen.
Während die „etablierte“ Kunst und Kultur also Anspruch auf einen Großteil des Gebäudes erheben darf, werden „Soziokultur“ und politische Initiativen auf den Südflügel verwiesen, als ob sie nur die Angelegenheit einer unerheblichen Minderheit wären. Dieser Konflikt, der als ein personeller öffentlich in Erscheinung trat und nun baulich festgeschrieben werden soll, steht stellvertretend für die aktuelle Situation in Kreuzberg und in anderen Teilen der Stadt. Diese Polarisierung – zwischen arm und reich, migrantisch oder nicht, etabliert und marginalisiert – sollte ein Soziales Zentrum Bethanien gerade aufbrechen. Der gesellschaftlichen Logik von Konkurrenz und Ausschluss sollte die Vision der Kooperation und des Miteinanders entgegen gehalten werden.
Deshalb fordert die IZB, die Trennung zwischen „Kultur“ und „Soziokultur“ aufzuheben und konkret folgendes zu beschließen: Das interkulturelle AnwohnerInnenforum soll, wie bisher, Räume für seine Tätigkeit im Vorderhaus anmieten dürfen. Und das moderierte Auswahlverfahren für die Vergabe der leeren Räume soll, wie von der Initiativplattform ausgearbeitet und vorgeschlagen, moderiert fortgeführt werden.
Die ersten Schritte auf dem Weg zu einem Sozialen, Politischen, Künstlerischen und Kulturellen Zentrum Bethanien, mitten in Kreuzberg, wo es so dringend gebraucht wird, sind getan. Bezirksverwaltung, AnwohnerInnen und NutzerInnen haben bereits großes Engagement und demokratische Kreativität bewiesen. Nun kommt es darauf an, weiter an einem offenen, integrativen – und damit politischen! - Ort zu arbeiten, und nicht in alte Konflikt- und Denkmuster zurückzufallen.

Initiative Zukunft Bethanien

Die Initiative Zukunft Bethanien lädt für Donnerstag, den 21.2.2008 um 20 Uhr ins Bethanien zur Diskussion, um den Prozeß vom BürgerInnenbegehren über die Runden Tische bis zur derzeitigen Beschlussvorlage zu diskutieren.
Weitere Informationen finden Sie hier: http://www.bethanien.info/home/aktuell.html

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 189981
 1648

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Kreuzberg baut die Mauer wieder auf“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Initiative Zukunft Bethanien

Bild: Besetzen lohnt sich wiederBild: Besetzen lohnt sich wieder
Besetzen lohnt sich wieder
Teilerfolg für BürgerInnenengagement gegen die Berliner Privatisierungspolitik: Heute unterzeichnen die NewYorck im Bethanien und das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg einen befristeten Übergangsvertrag, um so die Umsetzung eines Selbstverwaltungsmodells für den Bethanien-Südflügel am Mariannenplatz in Berlin-Kreuzberg zu ermöglichen. Nach dreieinhalb Jahren Besetzung sind die von der NewYorck genutzten Flächen nun legalisiert. Nachdem der Bezirk eine Legalisierung jahrelang blockiert hatte, stehen die Chancen jetzt gut für einen langfrist…
Bild: Bethanien - „Es kommt auf den politischen Willen an“Bild: Bethanien - „Es kommt auf den politischen Willen an“
Bethanien - „Es kommt auf den politischen Willen an“
Wenn der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg bis Jahresende keine Lösung für das Bethanien findet, drohen ihm Mehrbelastungen von ca. 800.000 Euro im Jahr. Die Initiative Zukunft Bethanien (IZB) fordert den Bezirk auf, das von ihr vorgelegte Selbstverwaltungskonzept für den Bethanien-Südflügel umzusetzen. Um den unmittelbaren Zeitdruck aufzuheben, schlägt die IZB einen Übergangsvertrag mit der NewYorck im Bethanien vor. Mehr als zwei Jahre ist es her, dass der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg die Forderungen des von der IZB initiierten BürgerInne…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Neue Stadtführung: Eine Spurensuche zwischen Ostbahnhof und Heinrich-Heine-StraßeBild: Neue Stadtführung: Eine Spurensuche zwischen Ostbahnhof und Heinrich-Heine-Straße
Neue Stadtführung: Eine Spurensuche zwischen Ostbahnhof und Heinrich-Heine-Straße
Ab diesem Monat bietet Stadtführer Cliewe Juritza eine neue Führung durch Berlin-Kreuzberg. Ausgangspunkt der Führung ist der Ostbahnhof im Bezirk Friedrichshain. Die Route folgt in etwa dem Luisenstädtischen Kanal und führt bis zum ehemaligen Grenzübergang Heinrich-Heine-Straße. Die preußische Königin Luise war Namenspatin dieser Gegend, der Luisenstadt …
Bild: Mauerkünstler Kiddy Citny in der BLAUE STUNDE Galerie in BerlinBild: Mauerkünstler Kiddy Citny in der BLAUE STUNDE Galerie in Berlin
Mauerkünstler Kiddy Citny in der BLAUE STUNDE Galerie in Berlin
… sowohl aktuelle, als auch ältere Werke des Künstlers, die die weltbekannten Motive von der Berliner Mauer, wie sie im Original in der Waldemarstraße im ehemaligen West-Berliner Bezirk Kreuzberg zu sehen waren, neu aufgreifen. Die Idee, dass Kunst auf die Straße gehört, wo sie alle Menschen erreichen kann, verfolgt Kiddy Citny auch heute noch. So plant …
Bild: Berlin 1933-1945. Zwischen Propaganda und TerrorBild: Berlin 1933-1945. Zwischen Propaganda und Terror
Berlin 1933-1945. Zwischen Propaganda und Terror
… "Berlin 1933-1945. Zwischen Propaganda und Terror". Sie informiert über die Folgen der nationalsozialistischen Politik für die Stadt Berlin und seine Bevölkerung. Täglich von 10.00 Uhr bis 20.00 Uhr entlang dem Baudenkmal Berliner Mauer in Berlin-Kreuzberg, Niederkirchnerstraße 8. Weitere Informationen zum Dokumentationszentrum siehe www.topographie.de
Bild: "Es regnet Ponys" von Wolf Hogekamp – Neuerscheinung im Lektora-VerlagBild: "Es regnet Ponys" von Wolf Hogekamp – Neuerscheinung im Lektora-Verlag
"Es regnet Ponys" von Wolf Hogekamp – Neuerscheinung im Lektora-Verlag
… "Poetry Clips". Wolf Hogekamp ist Mitglied der Literatengruppe "Agrar-Berlin" und der Begründer der Berliner Lesebühne "BerlinerWald". Er lebt als Cutter und Poet in Berlin-Kreuzberg. Das sagen andere: "Hogekamp und sein Pony: Viele wissen nicht, dass man Wolf Hogekamp in Berlin "Wendemonster" nennt. Das ist nicht ehrenrührig gemeint, im Gegenteil. …
Bild: Haltestelle Kreuzberg 36 - Zeitgeschichtliche Lyrik und IllustrationenBild: Haltestelle Kreuzberg 36 - Zeitgeschichtliche Lyrik und Illustrationen
Haltestelle Kreuzberg 36 - Zeitgeschichtliche Lyrik und Illustrationen
Edna Huppert blickt in "Haltestelle Kreuzberg 36" auf die Mauer, belebte bunte Straßen und Plätze. Diese neue Gedichte-Sammlung entstand in Kreuzberg 36. Es ist der Freiheit alles zu erfühlen, alles zu bedenken und der Veränderung ein Licht zu setzen gewidmet. Es geht in den Gedichten und Bildern um Themen, die auf die ein oder andere Weise mit dem Leben …
Bild: Stadtführung zum MauerfallBild: Stadtführung zum Mauerfall
Stadtführung zum Mauerfall
… der Bundesrepublik freigekauft und lebte nach einigen Jahren in Niedersachsen wieder in Berlin und lernte die Mauer von der anderen Seite kennen. Juritza saß in einer Kneipe in Kreuzberg als ein Mann hereinkam und brüllte “Die Mauer ist offen”! “Ich dachte, der hätte zu viel getrunken”, beschreibt er den historischen Abend. Danach war die Mauer fast …
WRITE THE WALL - Temporäres Denkmal Berliner Mauer - Weltweit
WRITE THE WALL - Temporäres Denkmal Berliner Mauer - Weltweit
… bis Ende November 2009 zur freien Gestaltung im Kunstquartier Heidestraße. Ein breites Rahmenprogramm zu vernachlässigten Mauerthemen im einstigen Senatsreservenspeicher in Berlin-Kreuzberg ergänzt den künstlerischen Fokus. An beiden Projektstandorten findet während dieser vier Monate ein breites Rahmenprogramm statt: Vom freien Gestalten der Mauer …
Bild: FALL MAUER startet mit Sammelaktion in die letzte ProjektphaseBild: FALL MAUER startet mit Sammelaktion in die letzte Projektphase
FALL MAUER startet mit Sammelaktion in die letzte Projektphase
… 2014. Nach der letzten Vorstellung der Theaterdokumentation FALL MAUER im Theater Expedition Metropolis wird in dessen Räumen in der Alten Desinfectionsanstalt in Berlin Kreuzberg gefeiert. Am 6. Dezember 2014 soll es ein buntes Abschiedsfest mit Improbühne, der Dresdner Nachwuchsband tonartist und einem abwechslungsreichen Buffet geben. Die Macherinnen …
Kooperation der BVG-Stadttouristik mit dem Berlin Story Verlag
Kooperation der BVG-Stadttouristik mit dem Berlin Story Verlag
… dem BVG Top Tour Bus zu Mauerorten, die kaum noch bekannt sind, u.a. zum früheren Friedhof Luisenstadt und zum Engelbecken. Zudem wird Ihnen das türkische Leben in Kreuzberg und das vietnamesische in Lichtenberg nahe gebracht. Ein Guide wird diese Tour mit Erklärungen und Anekdoten bereichern. Um 13.30 Uhr endet die Tour wieder Unter den Linden. Event …
Peace Wall schweißt Geschäftsleute in Berlin Kreuzberg enger zusammen
Peace Wall schweißt Geschäftsleute in Berlin Kreuzberg enger zusammen
PRESSEINFORMATION, Berlin Kreuzberg 26.06.2012 Verein als Interessenvertretung der Gewerbetreibenden in der südlichen Friedrichstadt gegründet Am 19.06. wurde der Verein `Durchblick Friedrichstraße´ von Gewerbetreibenden vor Ort gegründet. Damit haben ab sofort Kreuzbergs Entscheidungsträger einen kompetenten Ansprechpartner, der die Gewerbetreibenden …
Sie lesen gerade: Kreuzberg baut die Mauer wieder auf