openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Frauen an die Werkbank! „Bildung in Berlin“ - Die Lösung der Ausbildungsmisere?

31.01.200822:03 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Bezirksbürgermeister und Wirtschaftsstadtrat des Bezirks Tempelhof-Schöneberg von Berlin, Ekkehard Band (SPD), hat Ende Januar 2008 gemeinsam mit dem Mercedes Benz Werk Marienfelde im Rahmen des Industrie- und Wirtschaftstreff zur Diskussionsrunde zum Thema „Bildung in Berlin“ eingeladen. Konkreter Diskussionsansatz sollten die Schwierigkeiten der Unternehmen sein, ausreichend viele und qualifizierte Auszubildende zu bekommen. Es sollten im Laufe der Diskussion zum Beispiel Fragen geklärt werden, wie: Welche Rolle spielt Schule für die Ausbildung? Wie bekommen junge Frauen mehr Lust auf „typische“ Männerberufe? Was haben Kindergarten und Lehrermangel mit Ausbildung zu tun?



Diese Schwerpunkte sollten im Ausbildungsbereich des Mercedes Werkes, im ehemaligen Gebäude des Fritz-Werner-Werkes in der Daimlerstraße in Marienfelde, besprochen werden. Prominentester Gast und Diskussionspartner war Bildungssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner (SPD). Neben ihm waren auf dem Podium der Bezirksbürgermeister Band, Werkleiter von Mercedes Benz Thomas Uhr, Personalleiter Stefan Laier, Ausbildungsleiter Udo Asbrand, die bei Daimler für frühpädagogische Bildung zuständige Dr. Ilse Wehrmann und der Geschäftsführer der Promess Gesellschaft für Montage- und Prüfsysteme Herr Dr. Gerhard Lechler vertreten. Die Runde wurde moderiert von der Journalistin Petra Schwarz.

Geladene Gäste waren zum Beispiel Vertreter von bezirklichen Unternehmen und vom „UnternehmensNetzwerk Motzener Straße e.V.“, Vertreterinnen der bezirklichen Wirtschaftsberatung, Vertreter der Polizei, von Schulen und Bildungsstadtrat Dieter Hapel (CDU).

Die abendliche Gesprächsrunde fand in der Produktionshalle von Daimler statt. Im Hintergrund war ständig der Geräuschpegel der Maschinen und Bänder zu hören. Hier wird im Dreischichtsystem rund um die Uhr gearbeitet. Die Fabrik ist die Heimat aller Mercedes-Motoren in Deutschland. Jeder Mercedes und Smart hat Teile verbaut, die in Berlin produziert wurden. So berichtet Werksleiter Uhr stolz, dass sie mit 6.500 Beschäftigten der zweitgrößte Arbeitgeber in Berlin nach Siemens sind. Das Berliner Werk ist das älteste Mercedes-Werk in Deutschland und stellt jährlich ca. 50 Auszubildende mit einer weitreichenden Übernahmegarantie ein. Die Bewerbungszahlen sind 2007 drastisch zurückgegangen. So hat sich die Einstellungsquote bei gleichbleibenden Einstellungsvoraussetzungen von einem Jahr auf das andere von ungefähr 20:1 (20 Bewerbungen zu 1 Ausbildungsplatz) auf ungefähr 11:1 verändert. Werkleiter Uhr stellt sich die Frage: „Warum hat die Attraktivität sich zu bewerben abgenommen?“ Der Anteil der im Test erfolgreichen Hauptschüler ist mit 4 Prozent im Jahr 2007 noch kleiner wie in den Vorjahren. Die Realschüler und Abiturienten können diese Voraussetzungen zumindest zu knapp 50 Prozent erfüllen. Für die Qualifizierung der durchschnittlich 49 Jahre alten Beschäftigten setzt das Unternehmen auf „Jobrotation“ und mit „Training on the job“ auf ein „lebenslanges Lernen“. Für Uhr besteht ein „quantitativer und qualitatives Problem“ in der Ausbildung. Dies bezieht sich aber nicht nur auf Daimler, die sich mit ihrer noch recht großen Auswahl an Bewerbern in einer komfortablen Situation befinden. Auch viele Unternehmen innerhalb und außerhalb von Berlin sind von der Situation betroffen. Auch das Verhältnis bei den Bewerbungen von 50 Prozent Abiturienten findet Uhr „nicht gesund!“

Bildungssenator Zöllner sieht unabhängig von irgendwelchen Zahlen die zentrale Aufgabe von Schule darin, dass Schüler „Ausbildungsreif“ in das Leben entlassen werden können. Es sind aber nicht nur die Probleme in der Hauptschule zu suchen, sondern es gibt auch viele Schwierigkeiten in Schlüsselpositionen nach einem Studium. „Die Problemlösung erreicht man aber nicht nur durch eine Maßnahme“ betont Prof. Zöllner. „Schule ist nicht nur für Wissen und Bildung verantwortlich, sondern wird immer mehr eine zentrale Institution der Erziehung (im Sinne von „Ausbildungsreife“)“. Wichtiger als Wissensvermittlung in der Schule ist die Verlässlichkeit und Kalkulierbarkeit von Schule.
Kern-Aussagen aus dem Input-Referat waren zum Beispiel: Frontalunterricht ist nicht geeignet für das Einüben von Teamarbeit. Schüler brauchen Erlebnisse in der Schule die Spaß machen. Projektarbeit mir Realitätsbezug ist wichtig.

„Die drei Wochen Praktikum im Betrieb langen nicht!“ erläutert Zöllner. „Schule muss gemeinsam mit den Eltern als Gesamtauftrag den klassischen Bereich der Erziehung und Integration junger Menschen bewältigen.“ So sieht der Bildungssenator es als gesellschaftliches Problem an, dass der gesellschaftliche Wohlstand von der Industrie abhängt, aber andererseits Naturwissenschaften im gesellschaftlichen Stellenwert ausgeblendet werden.
Auf einer Nachfrage aus dem Publikum, dass die Behebung vom Lehrermangel ein wichtiger Schritt sei, erläutert der Bildungssenator ausführlich das Berliner Bemessungssystem und weiß zu berichten, dass in anderen Bundesländern auch bei weniger Lehrern nicht mehr Unterricht ausfällt. Auch in Berlin ist das tatsächliche Problem, trotz gleicher Kriterien, in den Schulen unterschiedlich. So gibt es auch nach dem Bildungssenator nicht Schlimmeres als „Modellprojekte ohne Ende“, die letztlich alle überleben wollen und so die Verteilungsmasse der Lehrkräfte noch reduzieren. Das Ganze hängt teilweise auch von den Umständen in den Schulen ab. Bildungssenator Zöllner betont aber auch: „Das ist zentral mein Problem! Die Zuweisungsproblematik ist in Schritten abzuändern, damit die Personalproblematik ausgeglichen wird.“

Ausbildungsleiter Asbrand sieht das Problem darin, dass die Jugendlichen „überhaupt etwas lernen wollen“. Mathematik und Physik sind heute wichtige Grundlagen in der industriellen Fertigung. Wichtig sind „gute“ Patenschulen. So kann Unterricht, auch in Form von Projekten, in Werksräumen stattfinden.

Diskussionsteilnehmer stellen als Anforderungen an Auszubildende zum Beispiel besondere methodische Kompetenzen, Sozialkompetenz und sich ein Leben lang beruflich „fit“ zu halten in den Vordergrund. Übersetzt gehören auch Eigenschaften wie Pünktlichkeit und ein gepflegtes Äußeres dazu. Nach den Erfahrungen der betrieblichen Vertreter ist dies alles keine Selbstverständlichkeit. Das Vermitteln von Fachlichkeit im Beruf wird als geringstes Problem in der Ausbildung angesehen. Vermehrte Praktika in den letzten Schuljahren werden als sinnvolle und notwendige Ergänzung angesehen.

Ein großes Problem verbindet der Werksleiter damit, dass sich immer noch wenige Frauen für industrielle Berufe bewerben und stattdessen schlechter bezahlte Berufe wählen. Wenn Frauen eine Ausbildung beginnen, können in der Regel ausgezeichnete Ergebnisse beobachtet werden. Außerdem wird das Arbeitsklima verbessert und die Kreativität angeregt. Ein Vorschlag aus dem Publikum war dann auch, dass Daimler sich mit Geldern eine junge Frau als Hauptfigur in eine "Daily-Soup" reinschreiben lässt, die Lust und Erfolg in einem industriellen Beruf, beispielsweise Mechatronikerin, hat. Es ist immer noch „uncoll“, wenn Mädchen als Mechanikerin in der Fabrikhalle stehen. Moderatorin Schwarz weiß zu berichten, dass sich damit auch schon Universitäten beschäftigen.

Als wichtiger Schritt für die gesellschaftliche Problematik wird laut Dr. Ilse Wehrmann auch die frühpädagogische Bildung gesehen. Hier werden die Grundlagen für die spätere Ausbildungsfähigkeit gelegt. Andere Länder sehen diesen Ansatzpunkt bereits seit Jahren. So will Mercedes auch in Berlin zum Sommer 2008 eine eigene betriebliche Kita einrichten.

Daimler bietet dem Unternehmensnetzwerk Motzener Straße eine verstärkte Kooperation, auch im Bereich des Kindergarten, an. Der Unternehmenszusammenschluss plant eine vergleichbare Einrichtung.

Senator Zöllner betont abschließend, dass ein „dualer Ansatz im letzten Schulabschnitt“ ein wichtiger Schritt in einem Bündel von Maßnahmen wäre. Bezirksbürgermeister spricht von der gesellschaftlichen Gesamtverantwortung: „Wir werden alle jungen Leute brauchen!“ In der Schlussrunde der Diskussion werden u.a. „starke Mädchen“, „Begeisterung wecken“, „Zusammenarbeit von Schule und Wirtschaft praktizieren“, „Stärkung des Selbstbewusstseins und das ernst nehmen von Jugendlichen“ gefordert.

Als Abschluss der Diskussionsveranstaltung führten Auszubildende die Gäste engagiert und informativ durch die laufende Produktion in der V 6-Motorenherstellung.


Thomas Moser für BerLi-Press (www.berlin-press.de) für www.lichtenrade-berlin.de


Lt. Wikipedia:

Job-Rotation (auch: Arbeitsplatz-Rotation) ist ein systematischer Arbeitsplatz- oder Aufgabenwechsel innerhalb einer Organisation.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 185784
 2454

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Frauen an die Werkbank! „Bildung in Berlin“ - Die Lösung der Ausbildungsmisere?“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von BerLi Press

Bild: Piraten erobern die Neuköllner Oper - „PIRATEN - Die BeBerlinette“Bild: Piraten erobern die Neuköllner Oper - „PIRATEN - Die BeBerlinette“
Piraten erobern die Neuköllner Oper - „PIRATEN - Die BeBerlinette“
Die Neuköllner Oper hat mit Musik, Schauspiel und viel Lust brillant das alternative und das reiche Berlin, zwischen Wagenburg und Zehlendorf, auf die Bühne gezaubert. Das Werk rankt sich um die „Piraten“, die in einer anarchischen, alternativen und punkigen Lebensform den Klassenkampf von ihrer schmuddeligen Wagenburg aus erproben. Der Babyklappenfund der Kommune Frederik wird volljährig und will die bürgerliche Welt in Zehlendorf kennenlernen und dort Karriere machen. Dabei trifft er auf die drei verwöhnten Zehlendorfer Töchter des Bauunt…
10.10.2008
Bild: Eine Zeitreise durch Deutschland - „Deutschland - Das Hörbuch“Bild: Eine Zeitreise durch Deutschland - „Deutschland - Das Hörbuch“
Eine Zeitreise durch Deutschland - „Deutschland - Das Hörbuch“
Eine Reise durch über 2000 Jahre deutscher Geschichte, das Ganze verpackt in einem Hörbuch bester Qualität, musikalische Mosaikteile werden gewürzt durch eine imposante Erzähler-Stimme. Dieses Rezept geht grandios, in der pünktlich zum Tag der Deutschen Einheit herausgebrachten CD, auf. Der Schauspieler Rolf Becker präsentiert die musikalisch illustrierte Hörreise durch zwei Jahrtausende mit sonorer Stimme und schafft es die Zuhörer wie im Krimi zu fesseln. So wird Geschichte spannend! Die Reise beginnt schon in der Bronzezeit, erzählt vom Na…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Die Werkbank bei der BIM World MUNICH 2018Bild: Die Werkbank bei der BIM World MUNICH 2018
Die Werkbank bei der BIM World MUNICH 2018
… Baustoffindustrie geht technisch in eine neue Runde ? Live-Präsentation der BIM-Infrastruktur für die Baustoffindustrie “BIM and More” ? Matthias Uhl, Gründer und Geschäftsführer von Die Werkbank, übersetzt in wenigen Minuten mehr als 1.000 Daten in BIM-Objekte München/Wien (23. November 2018). Das österreichische Unternehmen Die Werkbank präsentiert …
Entvölkerungsprogramme statt Ausbildungslösungen
Entvölkerungsprogramme statt Ausbildungslösungen
… diese nicht bereit sind, wie im 19. Jahrhundert auf Wanderschaft zu gehen. Das sind Programme zur Entvölkerung ganzer Landstriche, aber keine zur Lösung der Ausbildungsmisere. Gradmesser für die Reformbereitschaft von Rot-Grün bleibt eine Ausbildungsplatzabgabe. Sie ist von jenen Unternehmen zu entrichten, die ausbilden könnten, es aber nicht tun. Und …
Ausbildung ist eine Zukunftsinvestition
Ausbildung ist eine Zukunftsinvestition
… ueberbetrieblicher Ausbildungsplaetze, den die Arbeitgeber auch organisatorisch betreuen, halte ich fuer eine bessere Alternative als eine Ausbildungsplatzabgabe, wenn dadurch die Ausbildungsmisere behoben werden kann. Massgeschneiderte Ausbildungsgaenge fuer Lernschwache schnell auf den Weg bringen Im vergangenen Jahr nahmen mehr als 300.000 Jugendliche …
Annen: Jusos begrüßen Eckpunkte der SPD-Bundestagsfraktion zur Ausbildungsfinanzierung
Annen: Jusos begrüßen Eckpunkte der SPD-Bundestagsfraktion zur Ausbildungsfinanzierung
… Jusos in den letzten Monaten forcierten Ansatz eines Ausbildungsumlage-Fonds (AuF!). Damit ist endlich die Perspektive frei für die wirksame Bekämpfung der jahrelangen Ausbildungsmisere. Alle zurückliegenden Versprechen der Wirtschaft, selbst für ein ausreichendes Angebot an Ausbildungsplätzen zu sorgen, wurden nicht eingehalten. Insofern ist es nur …
Ausbildungsbonus: Neuer Anreiz für Unternehmen?
Ausbildungsbonus: Neuer Anreiz für Unternehmen?
… Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), hat die Befürchtungen bereits bekräftigt: „Ein Ausbildungsbonus ist das falsche Instrument: Nicht die Ursachen der Ausbildungsmisere, sondern lediglich die Symptome werden bekämpft. Verbesserte wirtschaftliche Rahmenbedingungen steigern sofort die Zahl der Ausbildungsangebote im Handwerk. Und eine effizientere …
Parteiübergreifendes Politikerinnen-Kolleg fördert Professionalisierung von Frauen
Parteiübergreifendes Politikerinnen-Kolleg fördert Professionalisierung von Frauen
… lernen den Umgang mit Motivation und trainieren, mit Klarheit und Souveränität andere für sich zu gewinnen. Das in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung entwickelte Programm des Politikerinnen-Kollegs wurde erstmals in 2002 mit großem Erfolg durchgeführt. Die Teilnehmerinnen – Frauen in hohen politischen Funktionen ebenso wie Frauen …
BRÜDERLE: Schröder muss Diskussion um Ausbildungsplatzabgabe sofort beenden
BRÜDERLE: Schröder muss Diskussion um Ausbildungsplatzabgabe sofort beenden
… Betrieben das Genick brechen. Grün-Rot sollte sich an die eigene Nase fassen. Mit ihrer miserablen Wirtschaftspolitik tragen sie die Hauptverantwortung für die Ausbildungsmisere in Deutschland. Mit Zwangsmaßnahmen, wie der Ausbildungsabgabe, verschlimmert sich die Situation auf dem Ausbildungsmarkt noch mehr. Statt mehr Ausbildungsplätze entsteht ein …
Bild: Silja Reichelt als Botschafterin von der Stiftung Finanzielle Bildung geehrtBild: Silja Reichelt als Botschafterin von der Stiftung Finanzielle Bildung geehrt
Silja Reichelt als Botschafterin von der Stiftung Finanzielle Bildung geehrt
Finanzielle Bildung braucht endlich Platz in der Mitte der Gesellschaft. Die Stiftung Finanzielle Bildung hat Ende 2024 ihre Arbeit aufgenommen und nun Silja Reichelt als eine der ersten 50 Botschafterinnen und Botschafter ausgezeichnet.Berlin/Hamburg, 03.09.2025 | Am Sonntag, den 31. August 2025, wurde die Hamburger Finanzmentorin Silja Reichelt in …
Bild: TERRE DES FEMMES fordert Weltbildungsfonds für Mädchen und FrauenBild: TERRE DES FEMMES fordert Weltbildungsfonds für Mädchen und Frauen
TERRE DES FEMMES fordert Weltbildungsfonds für Mädchen und Frauen
Berlin, 25.02.2016. Nach Meinung von TERRE DES FEMMES ist es eine der wichtigsten Aufgaben, weltweit Mädchen und Frauen Bildung zu ermöglichen. Die Frauenrechtsorganisation fordert dafür einen bei den Vereinten Nationen (UN) angesiedelten Weltbildungsfonds. „Es ist unverantwortlich, dass Millionen von Menschen, nur weil sie weiblich sind, keinen Zugang …
Gesetz zur Ausbildungsumlage zeigt Wirkung
Gesetz zur Ausbildungsumlage zeigt Wirkung
… Berichterstatter Willi Brase: Das Gesetz zur Ausbildungsumlage zeigt noch vor Inkrafttreten erste Erfolge. Wir begruessen es sehr, dass die Debatte um Loesungen der Ausbildungsmisere durch unsere Gesetzesinitiative in Gang gekommen ist. Diese Debatte war lange ueberfaellig. Die Situation am Ausbildungsmarkt verschaerft sich seit Jahren kontinuierlich. Zur …
Sie lesen gerade: Frauen an die Werkbank! „Bildung in Berlin“ - Die Lösung der Ausbildungsmisere?