(openPR) Siemens und Société Générale zeigen es heute wieder: Man kann formale Risikomanagement Systeme einrichten und laufende Berechnungen anstellen. Im Falle der Umgehung interner Kontrollen oder gar der Wirtschaftskriminalität reicht es nicht, dem Ganzen eine statistische Wahrscheinlichkeit beizumessen.
Vielmehr geht es darum, auch gänzlich neue Risiken zu erkennen. Die wirklich schweren Schäden entstehen durch das, was hinterher "für niemanden vorhersehbar" war. Naturgemäß sind die Informationen über Risiken, die intern entstehen, am ehesten intern zu finden. Insiderdelikte und Korruption sind fast ausschließlich mit Hilfe derer aufzuklären, die unmittelbar daneben gestanden haben.
Whistleblowing ist nötig, wenn eine Organisation nicht bereit ist, die intern vorhandenen Informationen über Risiken (oder auch Chancen) verantwortungsbewusst aufzunehmen. Damit wenigstens diese letzte Warnung möglich ist, werden jetzt endlich auch bei uns, ebenso wie in Frankreich, entsprechende Gesetze geschaffen werden müssen.
Davon unabhängig ist jedem Unternehmen anzuraten, seine internen Kommunikationsstrukturen so durchlässig zu machen, dass Mitarbeiter, die Verbesserungspotential sehen oder die gar merkwürdige Beobachtungen machen, diese an eine verantwortlich reagierende Stelle zur Prüfung und ggf. zur Abhilfe weitergeben können.
Je früher das Problem erkannt und abgestellt wird
Bei der
- Verbesserung der internen (Risiko-) Kommunikation
- der Einrichtung von Ethik-Beauftragten, Anti-Korruptions-Beauftragten, Compliance Management
berät RA Björn Rohde-Liebenau mit RCC Risk Communication Concepts
- ebenso Dienste als Ombudsmann, Whistleblowing-Stelle und im Konfliktmanagement (Mediation, Schlichtung). Trainings, Seminare.












