(openPR) Der BVMW-Bundesverband mittelständische Wirtschaft wird sich auch 2008 wieder an die Spitze der RuhrStadt-Bewegung stellen, so Reginald Hohmeister, Ruhrgebiets-Geschäftsführer des BVMW.
Wir müssen erreichen, daß RuhrStadt auf jeder Wetterkarte steht. RuhrStadt in positivem Sinne bekannt wird und sich mit anderen Weltmetropolen messen kann. Wir müssen Investoren gewinnen und neue Arbeitsplätze schaffen. Dann können wir auch den Bevölkerungsschwund bei den jungen Leuten stoppen. RuhrStadt braucht ein spitzenmäßiges Verkehrs-Netz und einen bürgernahen, servicefreundlichen Vor-Ort-Service.
Eine Region mit 5,3 Mio Einwohnern braucht einen starken Repräsentanten und möglichst ein vom Bürger direkt gewähltes Parlament, ergänzt Unternehmer und BVMW-Wirtschaftssenator Hans-Jürgen Kokot. Ich liebe all unsere RuhrStädte, wie z.B. Dorsten, Sprockhövel, Wanne-Eickel, Wattenscheid usw und das wird immer so sein. Ich will aber auch Arbeitsplätze schaffen und halten. Unternehmer kennen kein Kirchtumsdenken. Es geht mir um die Stärkung eines der größen Ballungsgebiete in Europa und diese steht im Wettbewerb mit anderen Weltmetropolen. Ob sich das Ruhrgebiet nun RuhrMetropole, RuhrStadt oder RuhrRegion nennen soll, das können wir sicher mit der kreativen Mithilfe der Mittelständler und deren Mitarbeiter schnell herausfinden. Dazu braucht man keine Millionenbeträge ausgeben. Zunächst geht es uns aber um die inhaltlichen Aspekte, so Kokot.
Es ist auch ein Unding, daß das Ruhrgebiet verwaltungstechnisch immer noch so geführt wird, wie preußische Provinzen nach den Beschlüssen des Wiener Kongresses von 1815, sagt Hohmeister. Für Herne sei Arnsberg zuständig, für den Nachbarort Herten dagegen Münster, für Oberhausen sei Düsseldorf zuständig und für Bottrop wiederum Münster. Kein Wunder: damals gab es das Ruhrgebiet noch gar nicht. Wenig habe sich aber in der Gebietsaufteilung der Verwaltungsadministration geändert, sagt Hohmeister.








