(openPR) Eine Erkältung kann die Adventszeit so richtig vermiesen. Das muss nicht sein. Mit ein paar einfachen Hausmitteln lässt sich ein Schnupfen oft verhindern oder zumindest schneller wieder loswerden. Voraussetzung ist aber das richtige Timing.
Stuttgart, 17.12.2007 - Nebel, Kälte, Schmuddelwetter: Wenn der Winter ernst macht, sind Erkältungen vorprogrammiert. Denn durch Kälte und Heizungsluft trocknen die Schleimhäute der Atemwege aus und werden damit anfällig für Viren und Bakterien, die bereits infizierte Mitmenschen in hoher Konzentration in Umlauf bringen. Neben den Erregerattacken wird das Immunsystem durch die starken Temperaturunterschiede zwischen Drinnen und Draußen stark gefordert.
Gegen die lästigen Schnupfenviren wurde bis heute kein wirksames Medikament entwickelt – und das, obwohl wir im Zeitalter der Hightech-Medizin leben. „Es gibt eigentlich nur zwei Möglichkeiten, Erkältungen zu behandeln. Die so genannte Schulmedizin lindert bei einer Erkältung vor allem die Symptome, also Halsschmerzen, Kopfschmerzen oder eine verstopfte Nase. Die Naturheilkunde versucht darüber hinaus, das Immunsystem rechtzeitig zu stärken und beim Ausbruch der Erkältung die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren“, erklärt Dr. Wolfgang Widmaier von der Union Deutscher Heilpraktiker LV BW. „Wichtig bei dieser Strategie ist vor allem das richtige Timing: Vorbeugen, solange man noch gesund ist. Bei den ersten Symptomen sofort gezielt etwas tun. Und falls einen die Erkältung dann trotzdem erwischt, kann man den Selbstheilungsprozess durch schleimlösende Wirkstoffe beschleunigen.“
Phase eins: Rechtzeitig vorbeugen
Wie kann man sich gegen Schnupfenviren schützen? Neben einer vitaminreichen Ernährung und Bewegung an der frischen Luft empfiehlt Dr. Widmaier regelmäßig, aber nicht über 4 Wochen hinaus, vorbeugend ein Sonnenhutpräparat (Echinacea) einzunehmen, um das Immunsystem anzuregen. Wer eine Allergie gegen Korbblütler hat, darf jedoch dieses Mittel nicht anwenden. Außerdem sollte man jeden Abend eine Tasse Lindenblüten- oder Hagebuttentee trinken. Die darin enthaltenen Wirkstoffe machen die Schleimhäute fit. Der hohe Vitamin–C-Gehalt der Hagebutte stabilisiert ebenfalls das Immunsystem. Wer häufig mit vielen anderen Menschen zusammen ist, z.B. in öffentlichen Verkehrsmitteln oder im Kino, kann ab und zu ein Eukalyptusbonbon lutschen. Das hat eine leicht desinfizierende Wirkung und hält die Schleimhäute feucht, was einem Virenbefall vorbeugt.
Phase zwei: Erste Symptome ernst nehmen
Kratzt der Hals oder kribbelt die Nase, versucht der Körper eine Virenattacke durch vermehrte Durchblutung der Schleimhäute abzuwehren. Wenn man jetzt sofort etwas tut um den Organismus in seinem Abwehrkampf zu unterstützen, kann man eine Erkältung oft noch verhindern.
Ein bewährtes Hausmittel in dieser Phase ist ebenfalls Lindenblütentee oder Holunderblütentee. Den Tee warm und schluckweise trinken. Auch eine leichte Überwärmungstherapie kann helfen. Dazu nimmt man ein heißes Bad - nicht geeignet für Menschen mit Bluthochdruck - oder ein ansteigendes Fußbad. Das erhöht die Körpertemperatur etwas, was die Schnupfenviren gar nicht mögen. Unterstützend wirken dabei desinfizierende ätherische Öle wie ein Fichtennadelbadezusatz, Eukalyptusöl oder Gewürze wie Nelken und Zimt, die im Glühwein enthalten sind. Um die Schleimhäute ganz gezielt zu desinfizieren, kann man außerdem mit Salbeitee oder Kochsalzlösung gurgeln und Kamillendampf inhalieren. Hilfreich sind auch Nasentropfen mit einer physiologischen Kochsalzlösung, um die Schleimhäute der Nase zu befeuchten.
Phase drei: Sinnvoll behandeln
Bricht der Schnupfen trotzdem aus, gilt es, das Immunsystem zu entlasten, das jetzt Schwerstarbeit leistet. Deswegen sollte man unnötigen körperlichen und psychischen Stress vermeiden und möglichst viel schlafen. Die Schleimhäute sind in dieser Phase stark entzündet und versuchen, die Erreger durch vermehrte Sekretproduktion zu bekämpfen. Wenn man jetzt viel trinkt, löst sich der Schleim und die Keime werden schneller nach draußen befördert. Geeignet ist dazu ein Erkältungstee mit den reizlindernden Wirkstoffen von Kamillenblüten, Spitzwegerich und Thymiankraut in Verbindung mit den Schleimstoffen von Eibischwurzeln, Malvenblüten und Wollblüten (Königkerzenblüten). Den Tee am besten mit Honig süßen.
Darüber hinaus kann der Heilpraktiker durch eine auf den einzelnen Patienten abgestimmte Therapie das Immunsystem unterstützen, so dass die Beschwerden schneller abklingen. Auch kann man so möglicherweise verhindern, dass sich die Infektion ausbreitet und Erkrankungen wie Bronchitis, Mittelohrentzündung oder Lungenentzündung auftreten.
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