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Sieben populäre Erkältungsirrtümer: Erkältung oder Grippe?

13.11.201216:38 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Hannover, 13. November 2012 – Wenn die Erkältung uns wieder fest im Griff hat, fällt man schnell auf Werbeversprechen, Weisheiten der Kollegen oder das eigene Gesundheitsempfinden herein. Die Apothekerkammer Niedersachsen räumt mit ein paar Irrtümern rund um die Erkältung auf.

1. Mit Medikamenten ist die Erkältung schnell wieder weg
Das stimmt leider nicht! Bis eine Erkältung komplett wieder abgeklungen ist, dauert es mit oder ohne Arzneimittel ungefähr 14 Tage. Eine Erkältung kann aber mit Hilfe von Medikamenten erträglicher gemacht werden. Nasenspray und Halstabletten verschaffen zum Beispiel eine Linderung der Symptome, „heilen“ können sie die Erkältung nicht. Weiterhin sollte man sich etwas Ruhe gönnen, um die Erkältung nicht zu verschleppen.

2. Ein Kombipräparat ist die einfachste Lösung
Falsch! Kombipräparate in flüssiger Form enthalten bis zu 18 Prozent Alkohol, beeinträchtigen die Fahrtüchtigkeit und sind nicht für jedermann geeignet. So dürfen diese Arzneimittel nicht angewendet werden bei Asthma, Bluthochdruck oder Schilddrüsenerkrankungen. Kinder sollten diese Medikamente ebenso nicht einnehmen. Die Apothekerkammer Niedersachsen rät zu einer individuell abgestimmten Medikation, die den einzelnen Symptomen gerecht wird. Wer nur Schnupfen hat, braucht kein Kombipräparat gegen Husten und Schnupfen.

3. Erkältung und Grippe sind identisch
Viele Erkältungsgeplagte glauben, sie hätten eine Grippe, doch hier täuscht das eigene Empfinden in den meisten Fällen. Zwar fühlen wir uns bei einer Erkältung auch schlapp, eine Grippe macht uns jedoch regelrecht handlungsunfähig. Es handelt sich um eine schwere Krankheit, die insbesondere für alte und schwache Menschen einen tödlichen Verlauf haben kann. Eine Erkältung entwickelt sich schleichend, während eine Grippe schnell mit Fieber, Schüttelfrost und Appetitlosigkeit aufwartet. Das matte Gefühl hält auch nach der Erkrankung lange an. Bis sich ein Grippekranker wieder komplett erholt hat, können Wochen oder gar Monate vergehen. Eine Erkältung ist dagegen harmlos.

4. Hausmittel bringen nichts
Falsch! Hausmittel sind sehr effektiv. Am Anfang einer Erkältung empfehlen Apotheker bei Frösteln oder Schnupfen eine Schwitzkur mit Linden- oder Holunderblütentee. Mithilfe nasser Tücher in der Wohnung, kann man die Luftfeuchtigkeit erhöhen und die Schleimhäute feuchthalten. Malventee hilft gegen Hustenreiz, Thymiantee sorgt für einen produktiven Husten. Tees sind immer eine gute Maßnahme, da gerade kranke Patienten viel warme Flüssigkeit zu sich nehmen sollten. Wer kein Fieber hat, kann auch ein Bad mit ätherischen Ölen nehmen, sonst ist eine Inhalation die bessere Lösung.

5. Husten deutet immer auf eine Erkältung hin
Husten ist nicht gleich Husten! Patienten sollten in der Apotheke immer erst ihre Symptome beschreiben. Handelt es sich um trockenen Reizhusten oder um produktiven Husten, bei dem die Atemwege von Schleim befreit werden? Manchmal liegt Reizhusten auch in einer Allergie gegen Arzneimittel begründet, z.B. bei einer Arzneimittelunverträglichkeit gegen ACE-Hemmer. Bei produktivem Husten kann eine durch Bakterien verursachte Bronchitis zugrunde liegen, die einer viralen Erkältung aufsitzt. Mit Hilfe des Apothekers kann nach genauer Beschreibung des Hustens die richtige und hilfreiche Therapie gefunden werden. Oder der Apotheker rät einen Arzt aufzusuchen, um eine genaue Diagnose zu stellen.

6. Bei einer Erkältung braucht man keinen Arzt
Verläuft eine Erkältung nach dem normalen Schema, ist kein Arzt erforderlich. Wer aber sehr starke Symptome hat oder länger als drei Tage Fieber hat, sollte dringend einen Arzt konsultieren. Insbesondere bei Säuglingen, immungeschwächten Personen oder älteren Menschen ist Vorsicht geboten.

7. Erkältung kommt von Kälte
Das stimmt nur bedingt! Erkältungen werden überwiegend von Viren ausgelöst. Bei einem starken Immunsystem können Viren nichts ausrichten, auch nicht, wenn man ein bisschen friert. Bei einem schwachen Immunsystem und einer kleinen Verkühlung haben Viren eine gute Angriffsfläche. Hier ist der Körper schnell mit der Abwehr überfordert. Ein weiteres Problem sind die durch trockene Heizungsluft und die Kälte draußen bedingten trockenen Schleimhäute. Dies gibt Viren mittels Tröpfcheninfektion die Möglichkeit, in den Körper einzudringen. Hier können Sprays helfen, die die Schleimhäute immer feucht halten.

Diese Pressemitteilung finden Sie auch unter www.apothekerkammer-nds.de.

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