(openPR) Die Holz-Einschlagsaison 2007/2008 hat begonnen. Dank nachhaltiger Forstwirtschaft entstehen durch die Holzernte stabile Wälder.
(HAF, Bonn) Mit dem Herbst beginnt in den Wäldern die Zeit der Holzernte. Es sind Motorsägen zu hören, bedient durch Waldarbeiter in typischer Schutzkleidung, Spezialmaschinen fällen und entasten zuvor markierte Bäume, Holzstapel säumen die Abfuhrwege. Dies zeigt: Forst- und Holzwirtschaft lohnt sich. Die beständig zunehmende Nachfrage nach Holz als Baustoff und Energieträger bedient ein Wirtschaftszweig mit großem Wachstumspotenzial. Auf der Grundlage einer in der Vergangenheit stetig gestiegenen Waldfläche und der höchsten Holzvorräte in Europa könnte der Rohstoff Holz in Deutschland wesentlich stärker genutzt werden als bisher.
Insbesondere in Privatwäldern bleiben nach wie vor große Holzvorräte ungenutzt. Zahlreiche Kleinstprivatwaldflächen in Deutschland werden kaum oder gar nicht bewirtschaftet. Selten sind die Besitzer der vielfach durch Vererbung von Generation zu Generation in kleine Parzellen zersplitterten Flächen forstlich ausgebildet. Es fehlt ihnen die Zeit, sich mit ihrem Wald zu beschäftigen, oder sie erachten eine Bewirtschaftung als unrentabel. Eine durchdachte Nutzung zahlt sich jedoch immer aus. Forstämter, Forstbetriebsgemeinschaften oder Forstwirtschaftliche Vereinigungen sind erste Ansprechpartner, wenn es um Beratung und kompetente Planung der Maßnahmen geht. Sie können Fachpersonal und Maschinendienstleister vermitteln und bieten Unterstützung bei der Vermarktung des Holzes. So steht sogar bei der ersten Bewirtschaftung dem notwendigen Aufwand meist ein größerer Ertrag für den Waldbesitzer gegenüber.
Die nachhaltige Forstwirtschaft, wie sie in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben ist, nutzt jedoch nicht nur die vielfältigen Marktmöglichkeiten für Holz und daraus gefertigte Produkte. Darüber hinaus leistet sie auch einen wertvollen ökologischen Beitrag. Eine fachkundige Bewirtschaftung fördert Artenvielfalt, Stabilität und Gesundheit eines Waldes. Denn bei fehlender, forstlicher Nutzung stehen die Bäume zu dicht und nehmen sich gegenseitig Licht und Raum. Ihr Zuwachs stagniert, sie werden instabil und anfällig für Stürme und andere Schadereignisse.
Nachhaltige Forstwirtschaft hat daher gleich drei Vorzüge: Einen wirtschaftlichen für den Waldbesitzer, einen ökologischen für den Wald und – bedenkt man das beträchtliche Arbeitsmarktpotenzial – einen sozialen für die Gesellschaft. Weitere Informationen zum Leistungsspektrum der nachhaltigen Forstwirtschaft in Deutschland bietet das Magazin „Waldbild – Einblicke in die nachhaltige Forstwirtschaft“ des Holzabsatzfonds, das unter www.wald.infoholz.de zu beziehen ist.
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