(openPR) Nach mehrjähriger Bearbeitungszeit sollte in der Stadtratssitzung am 21. November 2007 das Integrierte Stadtentwicklungskonzept verabschiedet werden. Auf Antrag der CDU-Stadtratsfraktion wurde nur der Teil bestätigt, in welchem der IST Zustand dargestellt wird. Die Grundlegenden Ziele unserer Stadtentwicklung sollen jetzt in breiter Diskussion definiert werden.
Der Redner der CDU-Fraktion, Jörg Kallenbach, kritisiert in diesem Zusammenhang, das Fehlen klarer zukunftsorientierter Ziele der Stadtentwicklung, statt dessen wird immer wieder auf die negative demographische Entwicklung verwiesen. Kallenbach schlug vor, Erfurt vor allem als Kindermedienstadt, Solarstadt und Hochschulstadt zu entwickeln. Darüber hinaus sollte sich die Landeshauptstadt die Attribute Kinderfreundlichkeit, bezahlbar und weitestgehend energieautark verdienen. Aus diesem Stadtentwicklungszielen soll auf Antrag der CDU-Fraktion ein Leitbild entwickelt werden, das die Potentiale der Stadt lebbar herausstellt. Kallenbach führte auch Negativbeispiele aus der letzten Zeit an, wie z. B. der Verkauf des Existenzgründerzentrums in Südost. Auch der Antrag der CDU-Fraktion mit interessierten Akteuren der Stadt ein Stadtmarketingkonzept zu erarbeiten, fand eine Mehrheit. Die Stadt muss deutschlandweit und europaweit ihr Image und ihr Bekanntheitsgrad deutlich verbessern. Das Image einer jungen, zukunftsorientierten und weltoffenen Landeshauptstadt muss jetzt gezielt aufgebaut werden. Mit einem solchen Image steigen auch die Chancen für mehr private Investitionen. Es sollte nicht mehr passieren, dass Erfurt seine Möglichkeiten verschenkt, wie in diesem Jahr der vergessene 200. Nerly-Geburtstag. Die CDU-Fraktion wird sich an der Erarbeitung des Stadtmarketingkonzeptes engagiert beteiligen.












