(openPR) Die Osnabrücker GRÜNEN sprechen sich dafür aus, die Förderung der Kreativwirtschaft als Stadtentwicklungsziel festzulegen. „Wir wollen, dass ein entsprechendes Stadtentwicklungskonzept erstellt wird. Konkret zu prüfen ist dabei die Einrichtung eines Gründerhauses für Kreative, das Kleinst-Büroflächen zu günstigen Konditionen und flexiblen Vertragsbedingungen anbietet. Ein weiterer Baustein kann die Zwischennutzung von leer stehenden öffentlichen und privaten Gebäuden durch Kreative sein. Auch die Zusammenarbeit im Kreativbereich in den Regionen Münster – Osnabrück – Netwerkstad Twente (MONT) und Westfalen ist zu intensivieren.“ Dies erklärt der Vorsitzende der GRÜNEN-Ratsfraktion, Michael Hagedorn.
Der Kreativsektor gelte als einer der bedeutendsten Faktoren künftiger stadtökonomischer Entwicklungen. Dazu zählten im engeren Sinne die Kernbranchen Musikwirtschaft, Buchmarkt, Kunstmarkt, Filmwirtschaft, Rundfunkwirtschaft, Markt für darstellende Künste, Designwirtschaft, Architekturmarkt, Pressemarkt, Werbemarkt sowie Software / Games-Industrie. In einem erweiterten Sinne träten noch wissensintensive Wirtschaftssektoren und Hochschulen sowie freischaffende Künstler und Schriftsteller hinzu. „Die Kreativwirtschaft gilt auch für die Stadt Osnabrück nicht zuletzt wegen der Hochschulen als Garant für eine zukunftsfähige Stadtentwicklung, die es durch geeignete Maßnahmen gezielt aufzuwerten und zu fördern gilt“, so Hagedorn.
Den Handlungsbedarf für Osnabrück unterstreiche eine aktuelle Studie zur „Kreativen Klasse in Deutschland 2010“ vom Juli. Osnabrück belege dabei den 67., der Landkreis den 264. Rang von 413 Gebietskörperschaften. „Vor diesem Hintergrund wird es darum gehen müssen, eine stadt-spezifische Strategie zu entwickeln, die das kreative Milieu Osnabrücks unterstützt, Offenheit und Urbanität stärkt und für eine optimierte Wettbewerbsfähigkeit sorgt“, so Hagedorn abschließend.













