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8. Antispeziesistische Norddemo - Großdemonstration gegen den Pelzhandel bei ESCADA

11.11.200720:31 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: 8. Antispeziesistische Norddemo - Großdemonstration gegen den Pelzhandel bei ESCADA

(openPR) Am Samstag den 17.11. findet ab 13:30 Uhr eine Großdemonstration gegen den Pelzhandel des globalen Modekonzerns ESCADA durch die Hamburger Innenstadt statt.

Die Demonstration ist bereits die 8. aus einer Reihe von Demonstrationen, die von einem Netzwerk von Tierrechts-/Tierbefreiungsgruppen und Einzelpersonen aus Norddeutschland veranstaltet werden. Zuletzt fand in diesem Kontext eine Demonstration in Lübeck für die Schließung des dortigen Tierparks statt.



Diesmal richtet sich die Demonstration gegen den Pelzverkauf der ESCADA AG. Die Norddemo versteht sich als Teil einer weltweiten Kampagne, welche von einem globalen Netzwerk organisiert wird. Seit dem Kampagnenstart im Herbst 2007 beteiligen sich weltweit AktivistInnen an den Protesten gegen ESCADA, so gab es neben zahlreichen Aktionen in Deutschland u.a. auch Demonstrationen in Tel Aviv, New York und Dublin.

Das deutsche Unternehmen ESCADA AG, zu dem auch die Tochterunternehmen apriori, BiBA, cavita und Laurèl gehören, betreibt weltweit zahlreiche eigene Geschäfte. Das sich selbst als "Luxuskonzern" bezeichnende Unternehmen gehört mit seiner Marke ESCADA zu einem der führenden Modedesignern und -produzenten der gehobenen Preisklasse. In den Kollektionen von ESCADA spielt die Verwendung von Pelz als Bekleidungselement in Form von Applikationen eine zentrale Rolle, daneben bietet ESCADA auch ganze Kleidungsstücke aus Echthaarfellen an. Ziel der aktuellen Kampagne ist es, ESCADA dazu zu bewegen, die Herstellung und den Verkauf von Echtfellprodukten jeglicher Art einzustellen. Die Proteste werden erst beendet werden, wenn dieses Ziel erreicht ist und der Ausstieg aus dem Pelzhandel von ESCADA öffentlich verkündet wird. Der Ausstieg von ESCADA aus dem Echtpelzhandel könnte eine Signalwirkung für die gesamte Luxusmodeindustrie haben.

Das Kampagnen-Prinzip hat sich als effektive Strategie der globalen Tierrechts-/Tierbefreiungsbewegung erwiesen. Durch die Konzentration auf ein festgelegtes Ziel können Kräfte gebündelt, Synergieneffekte genutzt und durch den so aufgebauten Druck große Erfolge erzielt werden.

So sind z.B. nach Kampagnen des deutsch/österreichischen Netzwerks Offensive gegen die Pelzindustrie mehrere große Bekleidungsunternehmen wie KarstadtQuelle, C&A, Otto und Peek & Cloppenburg aus dem Handel mit Echthaarfellprodukten ausgestiegen. Der Erfolg nach der vierjährigen kraftvollen Kampagnen gegen Peek & Cloppenburg, in deren Rahmen über 1500 Aktionen stattfanden, bewirkte, dass in der Folge mehrere Mode- und Kauhausketten, welche als Ziel einer neuen Kampagnen ausgewählt worden waren, ebenfalls aus dem Pelzhandel ausstiegen. Zu diesen gehörten u.a. Galeria Kaufhof, Adler und Gerry Weber.

Die Demonstration wird neben einer längeren Anfangs- und Abschlusskundgebung am Hauptbahnhof durch einige der wichtigsten Einkaufsstraßen der Hamburger Innenstadt verlaufen. Hier sind auch die Filialen der ESCADA AG mehrmals präsent und werden durch lautstarke und vehemente Proteste in den Demonstrationsverlauf eingebunden. Neben einer Kundgebung vor der ESCADA Filiale im Neuen Wall wird es vor einer der BiBA Filialen in der Mönckebergstraße eine besondere Aktionsform geben: Während eines "Die-Ins" werden sich die DemonstrationsteilnehnmerInnen auf ein Zeichen hin bewegungslos auf die Straße legen, um die systematische und massenhafte Tötung der Millionen von sog. Pelztieren abstrakt zu symbolisieren. Neben dem Die-In wird die Demonstration durch weitere Aktionen wie Feuer-Jonglage, den Einsatz von akustischen Elementen und durch den Auftritt eines veganen Rappers aufgelockert werden.

Die VeranstalterInnen gehen davon aus, dass die Demonstration durch eine zahlreiche Beteiligung von AktivistInnen und BürgerInnen auch aus dem überregionalen Raum ein erfolgreicher Beitrag zur Kampagne gegen den Pelzhandel der ESCADA AG sein wird.

Melanie Holzmann, Sprecherin der Demonstration dazu: "Wir werden den Verantwortlichen der ESCADA AG am 17.11. deutlich machen, was es bedeutet, wenn sich ein Unternehmen seiner sozialen Verantwortung
entzieht und sich aus Profitgründen gleichgültig gegenüber dem Leiden von zahlreichen sog. "Pelztieren" zeigt. ESCADA ist mitverantwortlich für die systematische Gewalt und die Ermordung zahlreicher tierlicher Individuen. Dies werden wir bei unserer Demonstration lautstark der
Öffentlichkeit verkünden."

Die OrganisatorInnen der Demonstration verorten sich dabei in einem explizit antispeziesistischen Kontext. Dies bedeutet, dass in Abgrenzung zum Tierschutz kein reformistischer, sondern ein abolitionistischer Ansatz verfolgt wird.

Melanie Holzmann dazu:
"Jegliche Form der Ausbeutung und Gewalt gegen Tiere, egal zu welchem Zweck sie erfolgt, wird von uns abgelehnt. Der Pelzhandel als Themenfeld wird von uns aus rein strategischen Gründen besetzt. Das umfassende Ziel ist die Befreiung der Tiere aus einem gesellschaftlich vermittelten Unterdrückungsverhältnis. Dabei wird außerdem kritischer Bezug auf andere Gewalt- und Machtverhältnisse genommen. Wir hoffen, dass bei unserer Demonstration deutlich wird, dass nicht nur die Nutzung von Tieren zur "Pelzgewinnung", sondern auch die von vielen Menschen als
alltäglich und selbstverständlich empfundene Verwendung von Tieren für andere Zwecke, z.B. für die Fleisch-, Ei- oder Milchproduktion, eine soziale Katastrophe darstellt, die überwunden werden muss. Wir stellen uns entschieden gegen die Degradierung von Individuen zu Waren und bloßen Ressourcen."

Für Rückfragen stehen Ihnen Pressesprecherin Melanie Holzmann unter 0152/04863040 oder E-Mail gerne zur Verfügung.

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