(openPR) Feuchtes Herbstwetter vernebelt Deutschland. Im Haushalt fallen Berge nasser Wäsche an. Viele Konsumenten spielen deshalb mit dem Gedanken, sich einen Wäschetrockner zuzulegen. Doch Anschaffungskosten und Stromverbrauch sind hoch. Lohnt sich der Kauf dennoch?
In einem Trockenraum oder Heizungskeller ist die Wäscheleine auch im Winter die bessere Variante. Wer seine nasse Kleidung allerdings in der Wohnung aufhängen muss, lebt mit einem elektrischen Trockner unter Umständen energiesparender. Denn die Wäsche in den eigenen vier Wänden zu trocknen, lässt nicht nur die Heizkosten steigen. Die Luftfeuchtigkeit nimmt zu und kann sogar zu gesundheitsschädigender Schimmelbildung führen. Werden die Fenster zum Lüften gekippt, klettern die Heizkosten noch weiter.
Um die Stromrechnung nicht in die Höhe zu treiben und die Umwelt zu schonen, sollte man beim Kauf eines Wäschetrockners auf Qualität und Energieverbrauch achten. Die Mehrheit der Geräte erreicht laut Öko-Institut nur Effizienzklasse C. Vergleicht man Anschaffungskosten und Energieverbrauch, sind A-Klasse-Trockner beim Kauf teurer, verbrauchen aber weniger Strom. So rentiert sich die Investition schon nach wenigen Jahren.
Dies gilt insbesondere für Wäschetrockner mit integrierter Wärmepumpe, wie sie von Stiftung Warentest empfohlen werden. Sie sind wesentlich energieeffizienter als die klassischen Kondensations- oder Ablufttrockner, da sie einen Teil der Abluft erneut zum Trocknen verwenden. Auch Gastrockner sind empfehlenswert, da Erdgas einen höheren Wirkungsgrad als Strom aufweist. Nach Angaben des Freiburger Öko-Instituts können so bis zu 65 Prozent der Energie eingespart werden.
Um Wäschetrockner stromeffizient zu nutzen, sollte beim Waschen eine Schleuderdrehzahl von mindestens 1.200 gewählt werden. Denn Waschmaschinen benötigen für das Schleudern nur einen Bruchteil der Energie, die der Trockner zum Entwässern aufbringen muss. Die Füllmenge des Gerätes sollte stets ausgenutzt und der Flusenfilter regelmäßig gereinigt werden.
Weichere Kleidung und Handtücher sollten übrigens kein Kaufargument für einen Wäschetrockner sein: Da hilft laut Umweltbundesamt schon ein Ventilator mit 25 Watt, dessen Luftstrom kontinuierlich die Wäsche bewegt. Und im Sommer können die Kleidungsstücke ja wieder klimafreundlich im Wind flattern.
Bei der Suche nach dem geeigneten Wäschetrockner hilft das Verbraucherportal ecochoice (www.ecochoice.de). Es verbindet Test- und Umweltratgeber mit Preis- und Händlersuche. In die Auswahl kommen nur Produkte, die bei Testzeitschriften wie der Stiftung Warentest Bestnoten erzielt haben. ecochoice verweist auf serviceorientierte Versandhäuser wie Otto, Quelle und Neckermann sowie den mittelständischen stationären Fachhandel EURONICS (www.euronics.de). In drei Schritten können Konsumenten so das passende Elektroprodukt finden. Das Portal will Verbrauchern eine objektive Orientierungshilfe bieten und die Lücke zwischen ökologischem Bewusstsein und tatsächlichem Kaufverhalten schließen.












