(openPR) Ist das Wunschkind endlich da, ist die Freude der Eltern groß. Doch die ersten Wochen und Monate nach der Geburt werden für viele Mütter und Väter zur emotionalen Zerreißprobe – vor allem dann, wenn der Säugling ständig unzufrieden ist und stundenlang schreit, ohne dass er sich beruhigen lässt. „Schätzungen zufolge hat heutzutage jedes fünfte Kind eine exzessive Schreiproblematik“, sagt der Psychologe und Körperpsychotherapeut Thomas Harms aus Bremen. Als so genannte Schreibabys gelten Kinder, die über einen Zeitraum von mindestens drei Wochen an wenigstens drei Tagen pro Woche mehr als drei Stunden täglich schreien und sich nicht beruhigen lassen. Untersuchungen zeigen, dass 85 Prozent der von ihren Eltern als Schreibabys empfundenen Kinder tatsächlich durch die Dreier-Regel als exzessive Schreibabys diagnostiziert wurden. „Insgesamt kann man sagen, dass die subjektiv empfundene Belastung der Eltern zunimmt“, so der Leiter der Schreiambulanz Bremen und Ausbilder am Zentrum für Primäre Prävention und Körperpsychotherapie (ZEPP).
Diese Diskrepanz hat Thomas Harms zufolge vor allem zwei Gründe: Zum einen sei das Bewusstsein für die Schrei-Problematik – nicht zuletzt aufgrund der öffentlichen Diskussion über Gewalt gegen Kinder – gestiegen. Zum anderen würden sich immer mehr Eltern im Umgang mit dem Schreien, das eigentlich zur gesunden Entwicklung des Babys dazu gehört, unsicher und hilflos fühlen. Dementsprechend wissen sie sich oft nicht mehr zu helfen und sind psychisch und körperlich fast am Ende, weiß der Psychologe, der schon seit 15 Jahren im Rahmen der präventiven Körperpsychotherapie mit Säuglingen, Kleinkindern und Erwachsenen arbeitet.
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