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Rückenwind für Neue Synagoge

01.11.200714:33 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Rabbiner Yitzhak Ehrenberg in den Beirat des Bauvereins gewählt –
Potsdamer Landtagsabgeordnete informieren sich in Jüdischer Gemeinde

Potsdam, 1. November 2007. Der Vorsitzende der Orthodoxen Rabbinerkonferenz Deutschland (ORD), Rabbiner Yitzhak Ehrenberg, ist neues Mitglied des Beirates des Bauvereins Neue Synagoge Potsdam e.V. Der 58-jährige Ehrenberg ist Haupt-rabbiner der Orthodoxen in der Jüdischen Gemeinde zu Berlin und wird den Bauver-ein in allen religiösen Fragen des Synagogenneubaus beraten. „Eine Synagoge ist der Ort, an dem ein Jude sein Judentum fühlen kann, sie ist das Zentrum, das Herz des Judentums.“ Rabbiner Ehrenberg hatte in Gesprächen mit Vertretern der Jüdischen Gemeinde Potsdam seine Bereitschaft zur Unterstützung erklärt und wurde auf der Beiratssitzung am vergangenen Dienstag einstimmig in den Beirat berufen. Bauver-einsvorsitzender Dr. Horst Mentrup dazu: „Wir freuen uns, einen ebenso erfahrenen wie humorvollen Rabbiner als Berater zur Seite zu haben, der sich neben seiner viel-fältigen religiösen Arbeit auch stark für den Dialog mit der nichtjüdischen Welt en-gagiert.“ Aufgabe des Beirates ist es, den Vorstand in allen Angelegenheiten zu bera-ten, die den Zweck des Vereins betreffen, insbesondere in religiösen und organisato-rischen Fragen. Der Beirat besteht aus fünf Mitgliedern.



Unterstützung versprachen bereits am vergangenen Freitag die Potsdamer Abgeord-neten im Brandenburgischen Landtag, Clara Geywitz (SPD), Dr. Wieland Niekisch (CDU), Anita Tack und Dr. Hans-Jürgen Scharfenberg (Die Linke) bei einem Besuch der Jüdischen Gemeinde Potsdam. Sie folgten einer Einladung des Bauvereins und informierten sich vor Ort über den Synagogenneubau. Vladimir Genkin, Vorsitzender der Gemeinde, wies in seiner Begrüßung auf die Bedeutung der neuen Synagoge für das jüdisches Leben in Potsdam hin. Derzeit leistet die Gemeinde ihre religiöse, kul-turelle und soziale Arbeit für etwa 800 Menschen jüdischen Glaubens ausschließlich mit ehrenamtlichen Mitarbeitern, ohne eigenen Rabbiner und auf sehr beengtem Raum. Mehr als die Hälfte der Mitglieder der jüdischen Gemeinde seien laut Genkin älter als 65 Jahre. „Unsere Zukunft sind die jungen Menschen. Sie müssen wir für die jüdische Kultur und Religion interessieren. Das geht unter den gegebenen Umständen nicht“, erklärte Genkin.

Dr. Horst Mentrup, Vorsitzender des Vorstandes des Bauvereins dankte den Abge-ordneten für ihren Besuch und berichtete über die aktuellen Entwicklungen. „Das Gespräch mit den Abgeordneten hat uns in unserem Vorhaben bestärkt, und hat viele neue Anregungen für die weitere Arbeit gegeben.“ sagte Mentrup im Anschluss.

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