(openPR) Das Schicksal des angeschlagenen Fundus Fonds 34, auch als „Heiligendamm-Fonds“ bekannt, wird immer ungewisser. Fakt ist: Die Fondsgesellschaft, die das G8-Gipfel-Hotel in eigener Verantwortung und auf eigene Rechnung betreibt – der wohlklingende Name „Kempinski“ beruht lediglich auf einem Hotelmanagementvertrag – ist klamm. So klamm, dass man nun versucht, über eine Eigenkapitalerhöhung die Hypovereinsbank zu bedienen. Diese hatte nämlich einen Zwischenkredit über 15 Mio Euro, der im Juni 2007 fällig wurde, nicht verlängert.
Die Misere ist allerdings hausgemacht: Trotz G8 Gipfel, eindrucksvoller Architektur und 18 Loch –Golfplatz bleiben die Belegungszahlen mit zur Zeit 51 % weit hinter dem Niveau, das für den rentablen Erhalt erforderlich wäre. Laut aktueller Meldung der bekannten Finanzanalytiker von „fondstelegramm„ vom 27.10.07 müsste das Hotel mind. 60% Auslastung bei Durchschnittspreis erzielen.
Dies wird allerdings kaum aufgrund der aktuellen pikanten „Verzweiflungsangebote“ des Luxushotels an Billiganbieter wie Tchibo zu verwirklichen sein. „Sechstägiger Urlaub ab 499,00 €, 30 % Ermäßigung auf Restaurant und Wellness“ - fondstelegramm dazu: „Für das Image […] kann sich dieses Vorgehen negativ auswirken: Vor einiger Zeit war noch die Erklärung für die schlechte Belegung, die Hotelgäste hätten sich durch neugierige Tagesgäste gestört gefühlt. Hoffentlich passiert nicht ähnliches auch beim Vollzahlerklientel, wenn die Tchibotouristen einchecken.“
Jagdfeld, Chef der Dürener Fundus Gruppe spielt zudem - als im Hotelgewerbe Branchenfremder - nach Gutsbesitzerart seine Eigentümerstellung aus und feuert gegen Kempinski Empfehlungen zunächst den Direktor und dann die ganze zweite Reihe des Managements.
„Für Anleger, die aufgrund der schlechten Performance des Fundus - Fonds 34 Abstand von ihrem Engagement nehmen möchten, bestehen gute Chancen auf Rückabwicklung“ so Anlegerschutzanwälte Karine Guilleaume de Acosta und Herbert Jakobs, Partner der Anlegerschutzkanzlei Jakobs I Guilleaume Rechtsanwälte Partnerschaft aus Senden I Münster, NRW. „Allerdings sollte nicht abgewartet werden, bis der Fonds endgültig stirbt und das Windhundrennen um die letzten Gelder eröffnet ist“ empfiehlt Herbert Jakobs.
„Wir hegen eine durch renommierte Gutachter belegte Vermutung, dass schwerwiegende Prospektfehler hinsichtlich Plausibilität und wirtschaftlicher Tragfähigkeit des Fondskonzeptes aufzuzeichnen sind“ so Rechtsanwältin Karine Guilleaume de Acosta, u.a. bekannt aus dem Göttinger Gruppe Finanzskandal. „Aufgrund der vorläufigen Analyse gehen wir u.a. von einer Haftung der Treuhandgesellschaft Jagdfeld & Partner Steuerberatungsgesellschaft als Treuhandkommanditistin aus“, so Guilleaume de Acosta weiter.
Quelle: fondstelegramm vom 27.10.2007, 07/43
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