(openPR) Für unseren Körper ist die Winterzeit eine große Herausforderung: Kalte Außentemperaturen und überheizte Räume schwächen das Immunsystem. Gleichzeitig neigen viele Menschen dazu, während der Fest- und Feiertage zu viel und zu schwer zu essen – eine zusätzliche Belastung für den Körper. Die ayurvedische Lehre verbindet gesundheitsfördernde Ernährung und Genuß und bietet vielfältige Möglichkeiten mit leckeren, gesunden Menüs die körpereigene Abwehr zu stärken.
Bewusst essen nach Ayurveda
Ayurveda ist altindische Medizin und bedeutet wörtlich übersetzt Wissen vom Leben. Es beinhaltet die Lehre von einem natürlichen, dem Menschen zuträglichen Lebensstil. Die Ayurveda-Küche ernährt ausgewogen, versorgt typgerecht mit allen für den Körper notwendigen Stoffen, garantiert eine ausreichende Energiezufuhr und befriedigt alle Geschmacksrichtungen.
Alexandra Müller-Benz, Ayurveda-Expertin und Leiterin der Akademie campus Naturalis, weiss, worauf es bei der Lebensmittelauswahl ankommt: „Was wir essen hat direkten Einfluss auf unsere Gesundheit. Dabei sollten wir nicht nur darauf achten, uns ausgewogen und vollwertig zu ernähren, die Nahrung muss auch individuell verträglich und den unterschiedlichen Bedürfnissen des Menschen angepasst sein.“
Die ayurvedische Ernährungslehre unterscheidet drei verschiedene Konstitutionstypen, auf welche die Ernährung abgestimmt werden sollte, die sogenannten Doshas: Vata, Pitta und Kapha. Diese kommen nach ayurvedischer Sicht in jedem Organismus vor. Dabei dominieren meist ein oder zwei Doshas. Welche Doshas einen Menschen bestimmen, kann am besten ein entsprechend geschulter Experte feststellen. „Es gibt jedoch einige grundlegende Empfehlungen, die für alle gelten und die jeder für sich umsetzen kann“, erläutert Alexandra Müller-Benz. Dazu gehören etwa die Ratschläge nur bei Hunger zu essen und die Hauptmahlzeit mittags einzunehmen. Die gesamte Zeremonie des Essens und Kochens spielt eine große Rolle, idealerweise sollte man frische Zutaten mit Muße zubereiten und mit Genuss zu sich nehmen. Frau Müller-Benz ergänzt: „Falsche Essgewohnheiten schwächen den Körper: Vermeiden Sie zwischendurch, zu schnell und zu viel zu essen, bevor die letzte Mahlzeit vollständig verdaut ist.“
Ayurveda im Winter
In der ayurvedischen Ernährungslehre spielt auch der Wechsel der Jahreszeiten eine wichtige Rolle: Der Winter ist eine Zeit, in der unser Körper mehr Energie braucht. Nahrhafte, warme Speisen sind nun das richtige – für eineDiät sollte man lieber bis zum Frühjahr warten.
Ideale Nahrungsmittel für den Winter sind laut Ayurveda unter anderem: Linsen, Bohnen, Sauerkraut sowie alle Kohlsorten Wurzelgemüse, Kürbisse, Milchprodukte wie heiße Milch, Butter und Ghee sowie hochwertige, kalt gepresste Öle. Auch Vollkornbrot ist jetzt besonders empfehlenswert und die „klassischen“ Weihnachtsgewürze Honig, Anis, Nelke, Kardamom und Zimt gehören ebenfalls auf den ayurvedischen Winterspeiseplan. Weihnachtlich und zugleich vollwertig sind etwa Trockenfrüchte und Nüsse, sie stillen unser Bedürfnis nach Süßem und enthalten viele Vitamine und Mineralstoffe. Nüsse, insbesondere Walnüsse, sind vor allem wegen ihrer günstigen Fettsäurezusammensetzung wertvoll. Allerdings sollte man aufgrund des hohen Fettgehalts nicht mehr als eine Portion von ca. 25 g pro Tag essen. Bei allen allgemeinen Ernährungsempfehlungen sollten natürlich die individuellen Bedürfnisse der jeweiligen Doshas Berücksichtigung finden.
Ein ayurvedisches Festmenü
Die Ayurveda-Therapeutin Sibylle Michaela Balkow hat ein spezielles Winter-Festmenü nach ayurvedischen Richtlinien entwickelt. Sie unterrichtet Ayurveda an den campus Naturalis Akademien in Berlin und München und bietet seit mehreren Jahren auch Ayurveda-Kochseminare an. Als erfahrene Seminarköchin legt sie großen Wert darauf, dass alle Rezepte leicht nachvollziehbar sind, damit der Genuss schon beim Kochen beginnen kann. Essen und Genießen spielen eine wichtige Rolle in der dunklen Jahreszeit – dagegen hat auch die ayurvedische Ernährungslehre nichts einzuwenden. Sibylle M. Balkow erläutert: „Gerade in der Weihnachtszeit beschäftigen wir uns sehr viel mit sinnlichen Genüssen. Ayurveda bietet eine große Vielfalt an, wir sollten nur darauf achten, was jeder Einzelne individuell gut verwerten kann.“
Für die weihnachtlichen Festtage hat sie ein leckeres, vielfältiges Menü aus gebackenen Avocado mit Sauerrahmdip, Tomaten-Aprikosen-Feigen-Chutney und Ingwer-Möhren-Gemüse mit Datteln in Kokosmilch zusammengestellt. Krönender Abschluss des Menüs ist ein raffinierter Schokoladenpudding mit Chili und Ingwer.
Die Zusammenstellung der Gerichte gibt dem Körper viel Energie, ohne ihn zu belasten und wärmt mit Gewürzen wie Ingwer, Kreuzkümmel, Chili und Kardamom in der kalten Jahreszeit.
Die genauen Rezepte sind auf www.campusnaturalis.de im Bereich Presse nachzulesen.







