(openPR) Hände weg von ALG I – keine Frühverrentung durch die Hintertür!
Kaum hat sich die Kassenlage etwas gebessert, meinen Sozialpolitiker gleich welcher Couleur – Kurt Beck, Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz und Parteivorsitzender der Sozialdemokraten, aber auch Jürgen Rüttgers von der CDU, seines Zeichens Ministerpräsident Nordrhein-Westfalens - Wohltaten verteilen zu müssen: Das in der Agenda 2010 neu geregelte Arbeitslosengeld I soll an ältere Arbeitnehmer, die arbeitslos geworden sind, länger gezahlt werden.
Dazu der Vorsitzende des Bundesverbands der Junioren des Handwerks, Carsten Röttgers: „ Hier wird eine gesellschaftliche Gruppe gegen die Andere ausgespielt. Jüngere Menschen, die genauso ihren Beitrag für die Arbeitslosenversicherung gezahlt haben, werden benachteiligt gegenüber Älteren, die eigentlich länger im Arbeitsprozess bleiben sollten, wenn unsere Sozialsysteme noch eine Zukunft haben sollen. Das ist nichts anderes als eine neue Spielart der Frühverrentung auf Kosten der jüngeren Beitragszahler.
Stattdessen müssen die mit der Agenda 2010 begonnenen Reformen fortgesetzt werden; weitere mutige Reformen sind nötig, nicht aber mehr staatliche Umverteilung.
Die Arbeitslosenversicherung ist doch kein Sparplan, in den man einzahlt, um später das Angesparte ausgezahlt zu erhalten, sondern eine Absicherung gegen das Risiko, arbeitslos zu werden.“
Deshalb fordern die Handwerksjunioren: Hände weg von den mühsam erreichten Reformen der Agenda 2010!
Alexander Kropp, Pressesprecher
Junioren des Handwerks e.V.
Bundesvorstand
Haus des Deutschen Handwerks
Mohrenstraße 20/21
10117 Berlin












