(openPR) Handwerksjunioren beim Unternehmerbeirat Bündnis90/DieGrünen
Carsten Röttgers, soeben neu gewählter Vorsitzender der Junioren des Handwerks wurde von der Bundestagsfraktion Bündnis90/DieGrünen zur Sitzung des Unternehmerbeirats eingeladen. Auf der Tagesordnung stand in Berlin u.a. eine Debatte um die Unternehmenssteuerreform, wozu die Steuerpolitische Sprecherin der Grünen Christine Scheel ein Positionspapier erstellt hatte.
„Im Kern ist das Konzept mittelstandsfreundlich“, so Carsten Röttgers Gemeinsam mit dem BJU Vertreter konnte Röttgers der finanzpolitischen Sprecherin, deutlich machen, dass ertragsunabhängige Elemente z.B. Fremdkapitalzinsen nicht zur Bemessungsgrundlage der Gewerbesteuer hinzugerechnet werden dürfen. Der Mittelstand muss, auch angesichts seiner extrem niedrigen Eigenkapitalquote, günstig Kredite aufnehmen können; Zinsen darauf sind also Betriebskosten. „Man kann doch nicht die Substanz besteuern, auch wenn Zinsen schon jetzt hälftig hinzugerechnet werden“, so Röttgers.
Grundsätzlich sollten einbehaltene Gewinne steuerlich neutral behandelt werden. „Ein hoher Anteil der Gewinne bleibt im Betrieb, damit werden Investitionen in Innovationen, in Arbeitsplätze und somit auch in den Fortbestand des Unternehmens finanziert“, erläuterte der Bundesvorsitzende der Handwerksjunioren. Der Vorschlag des Zentralverbandes des deutschen Handwerks, die steuerfreie Ansparrücklage zu verdoppeln, wäre ein guter Anfang. Eine wirkliche Unternehmenssteuerreform, die auch die Belange des Mittelstandes angemessen berücksichtigt, müssen jedoch viel weiter gehen - so Carsten Röttgers in seiner zusammenfassenden Bewertung.
Junioren des Handwerks e.V.
Bundesvorstand
Haus des Deutschen Handwerks
Mohrenstraße 20/21
10117 Berlin











