(openPR) Röttgers: Selbständige nicht zur gesetzlichen Altersvorsorge verpflichten
Berlin, 29. Mai 2007 - Die Handwerksjunioren, offizielle Nachwuchsorganisation des deutschen Handwerks, in der mehr als 8.500 selbständige und leitende Angestellte von Handwerksbetrieben bis zur Altersgrenze von 40 Jahren organisiert sind, halten nichts von der jüngsten Forderung des Präsidenten der Deutschen Rentenversicherung, Herbert Rische, Selbständige zur gesetzlichen Altersvorsorge verpflichten zu wollen.
Der Vorsitzende des Bundesverbandes der Handwerksjunioren, Carsten Röttgers, erklärt dazu:
„Mit der Verpflichtung, die Selbständigen in die gesetzliche Rentenversicherung zu treiben, würde einmal mehr die staatliche Bevormundung der Unternehmer auf die Spitze getrieben. Gerade die hochdefizitäre gesetzliche Rentenversicherung kann und darf durch die Einbeziehung von Selbständigen nicht saniert werden. Wer heute tagtäglich wichtige unternehmerische Entscheidungen, auch für seine Mitarbeiter fällt, dem sollte man nun wirklich zutrauen, selbständig und eigenverantwortlich über seine Altersvorsorge zu entscheiden.“
Bereits seit Jahren sprechen sich die Handwerksjunioren für eine gesetzlich verpflichtete Altersvorsorge aus, aber mit Wahlfreiheit, d. h. mit der Option, sich entweder in der gesetzlichen Rentenversicherung oder mit einer privaten Altersvorsorge abzusichern. Röttgers erinnert in diesem Zusammenhang an die Forderung der handwerklichen Nachwuchsorganisation Ende der 90er Jahre, den Generationenvertrag zu kündigen, nachdem bereits seinerzeit deutlich wurde, dass die gesetzliche Renteversicherung keine adäquate Absicherung der Altersvorsorge darstellt. Bereits damals wurde deutlich, dass die umlagefinanzierte gesetzliche Rentenversicherung nicht nur aufgrund der demografischen Entwicklung gegenüber einer privaten kapitalgedeckten Altersvorsorge für Selbständige mehr Nachteile als Vorteile bringt.
Junioren des Handwerks e.V.
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