(openPR) Frankfurt am Main, 22. Oktober 2007 – Spätestens seit Richard Floridas Abhandlung über die 'creative class' sind sie auch in der öffentlichen Wahrnehmung zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor avanciert: Die 'Creative Industries'. Bei der Schaffung von Beschäftigung, Wertschöpfung und Innovation aber auch in Bezug auf die Lebensqualität kommt der Kreativwirtschaft eine entscheidende Funktion zu. Deshalb gewinnen die 'Creative Industries' auch auf der politischen Agenda zunehmend an Relevanz; eine Entwicklung, der der SPD-Landesverband Hessen mit seiner Veranstaltung 'Creative Industries – Wachstumsmotor für Hessen!' nun Rechnung trägt.
Die mit Dr. Hermann Scheer (MdB), dem im Falle eines SPD-Wahlerfolgs designierten Minister des geplanten Wirtschafts- und Umweltressorts, sowie dem Kreativwirtschaftsexperten Michael Söndermann hochkarätig besetzte Veranstaltung findet am 1. November im Kommunikationsmuseum Frankfurt statt. Durch den Abend, der sich in erster Line an Kulturschaffende und Interessierte aus der Medien- und Kommunikationswirtschaft richtet, führt Dr. Michael Klein, Direktor des Instituts für Neue Medien.
Wie SPD-Spitzenkandidatin Andrea Ypsilanti ankündigte, will die SPD die Innovations- und Leistungsfähigkeit der 'Creative Industries' mit zielgerichtetem, koordiniertem Handeln fördern. In seinem Initialvortrag wird Dr. Hermann Scheer deshalb zunächst die Strategien der SPD Hessen vorstellen. Um den künftigen Herausforderungen am nationalen und internationalen Markt begegnen und die Akteure der 'Creative Industries' effizient stärken zu können, suche die SPD den Dialog, so Scheer: "Die Anforderungen an eine kohärente Politik können wir nur gemeinsam formulieren", so Scheer weiter. Der Träger des Alternativen Nobelpreises ist seit 1980 Mitglied des Deutschen Bundestages. Die Publikationen (u. a. "Von der fossilen zur solaren Kultur") des im Jahr 2002 vom TIME Magazine zum 'Hero for the Green Century' gekürten Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlers finden weltweit Beachtung.
Über die Rolle der 'Creative Industries' bei der Schaffung von Beschäftigung, Wertschöpfung und Innovation berichtet Michael Söndermann in seiner anschließende Keynote. Bereits im Jahr 2004 wiesen die 'Creative Industries' in Deutschland einen Umsatz von rund 117 Mrd. Euro auf; in Bezug auf die Bruttowertschöpfung ist die Kreativwirtschaft somit zwischen der Chemie- und der Automobilindustrie zu verorten. Innerhalb der 'Creative Industries' komme insbesondere den Bereichen Design, Software und Games eine herausragende Stellung zu, so Söndermann. Der Kreativwirtschaftsexperte ist Vorsitzender des Arbeitskreises Kulturstatistik e.V. in Bonn, Geschäftsführer des Büros für Kulturwirtschaftsforschung Köln/Zürich und Verwaltungsratsmitglied des UNESCO-Instituts für Statistik (UIS) in Montreal; er verfasste zahlreiche Publikationen zum Thema 'Creative Industries' und berät verschiedene Kultur- und Wirtschaftsministerien in Deutschland und Europa.
'Creative Industries – Wachstumsmotor für Hessen!'
am 1. November 2007 im Kommunikationsmuseum, Schaumainkai 53, 60596 Frankfurt am Main
Beginn: 19:00 Uhr
Die Teilnahme ist kostenlos; als Journalist akkreditieren Sie sich bitte über das Pressebüro Berlin.
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Rebecca Gerth
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