(openPR) Ende September 2007 hieß Schulleiter Rolf Frömbgen eine Gruppe malaiischer Fachlehrerinnen und Fachlehrer für Technik an der Rheinischen Akademie Köln (RAK) willkommen. Die Ausbilder, studierte Elektroingenieure und Elektroingenieurinnen, nehmen an einem Fortbildungsprogramm über das deutsche Ausbildungssystem teil, um die Qualität der beruflichen Bildung in Malaysia zu verbessern. Sie kamen in Beleitung von Bernhard Streicher vom Institut für berufliche Bildung, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik (INBAS) GmbH, Offenbach. In Deutschland betreut der Bildungsexperte die mehrmonatige Fortbildung der Fachleute aus Malaysia, die sich auf berufliche Bildung in Medizintechnik spezialisiert haben.
Die malaiischen Teilnehmer interessierten sich besonders für den Aufbau und Inhalt der zweijährigen Medizintechniker-Weiterbildung an der Rheinischen Akademie, die in Nordrhein-Westfalen nur in Köln und Dortmund angeboten wird. Detailliert fragten die Gäste nach den schulischen und beruflichen Vorrausetzungen für diese Weiterbildung. Denn staatlich geprüfter Techniker kann nur werden, wer bereits über eine abgeschlossene Berufsausbildung beispielsweise als Facharbeiter im Bereich Medizingerätetechnik oder als Elektroniker vorweisen kann. Ralf Albert, zuständig für die Medizintechnikerausbildung an der RAK, begleitete die Gruppe durch die verschiedenen Labore und gab Informationen über die einzelnen Lernbereiche wie Röntgen- oder Lasertechnik. Schüler führten verschiedene Versuche an EKG- und Ultraschall-Geräten vor. Die Gäste wollten auch mehr über die hierzulande gepflegten Kooperationen zwischen Schulen und Firmen wissen. Helmut Delzepich, Leiter der Fachschule für Technik, erläuterte den hohen Stellenwert der Projektarbeiten, die Studierende meistens als Auftragsarbeit für ein namhaftes Unternehmen schreiben. „Diese anspruchsvolle, praxisbezogene Arbeit ist Bestandteil der Prüfung zum staatlich geprüften Techniker und verhilft, bestimmte Kompetenzen wie unternehmerisches Denken und Teamfähigkeit zu festigen“, erklärte Rolf Frömbgen seinen Gästen die Funktion der Projektarbeit. Die Aufgabenstellungen ergeben sich in Absprache mit den Firmen und den betreuenden Dozenten. „Von der Problemlösung bis hin zur Präsentation werden die Projektgruppen von den Unternehmen und von ihren Dozenten intensiv unterstützt“, ergänzte Reinhard Fugger, stellvertretender Schulleiter. So gewinnen die Absolventen praxisorientierte Erfahrungen bei der Lösung von komplexen Aufgaben und bieten Unternehmen eine erfolgreiche Dienstleistung auf hohem Niveau an.
Weitere Informationen: Helmut Delzepich. Rheinische Akademie Köln, Tel. 0221/54 68 7-27,
www.rak.de













