(openPR) Bundesverkehrsminister spricht sich gegen Gigaliner aus/ autoki-Mitglieder begrüßen die Entscheidung
Berlin, 16. Oktober 2007 – Gigaliner sollen nicht auf deutschen Straßen fahren, hat die Mehrheit der Länderverkehrsminister bei Beratungen in Merseburg beschlossen. Auch Minister Tiefensee sprach sich entschieden gegen die zu 60 Tonnen schweren Riesen-LKW aus, die allerdings von etlichen EU-Ländern favorisiert werden.
Auch bei der Auto-Community autoki.com diskutieren die Mitglieder über die Gigaliner auf deutschen Straßen. Sie begrüßen Tiefensees Reaktion. „Umweltfreundlich sind die eben nicht gerade... besonders im Gegensatz zum Transport auf Schienen“, schreibt autoki-Mitglied Jo. „Güterverkehr gehört auf Schienen“, ergänzt alex zustimmend. Auch der Citroen-Fahrer Fleißpelz ist „klar dagegen“. Er sieht das Problem vor allem darin, dass die „Gigaliner nur dazu dienen, die Autobahnen noch mehr zu verstopfen und gleichzeitig Fernfahrer zu entlassen“.
Die „Stimme der Spediteure“, wie autoki-Mitglied Thomas schreibt, wird hier eindeutig entkräftet und kein einziges autoki-Mitglied spricht sich für die Zulassung der Riesen-LKW aus. Alle sehen das Umweltproblem als eines der größten Nachteile: Durch die Verbilligung des Güterverkehrs würden immer mehr Gigaliner eingesetzt und damit langfristig der Kohlendioxid-Ausstoß in die Höhe getrieben. Weiterhin seien „manche Straßen, Brücken und Leitplanken sind auf dieses Gewicht und Größe ja gar nicht ausgelegt“, wie die Opel-Fahrerin Manta-Biene schreibt.
Hier kann bei der Gigaliner-Diskussion mitdiskutiert werden:
http://www.autoki.com/groups/die_frage_des_tages/home?open_topic=1555












