(openPR) Einmaliges Projekt: SCHOLPP verlagert tonnenschweren Riesen auf dem Schienenweg +++ Verladung am 28.11.15 in Sindelfingen +++ Ankunft in Ingolstadt voraussichtlich am 4.12.15 erwartet
Die weltgrößte Fluidpresse muss für die Herstellung von architektonischen Elementen von Sindelfingen nach Ingolstadt umziehen. SCHOLPP, der führende Dienstleister für die Verlagerung und Montage von Industrieanlagen, schickt die Presse mit den außerordentlichen Ausmaßen dazu auf Bahnreise.
Am 28. November kann die Deutsche Bahn einen ganz speziellen Fahrgast begrüßen: Die weltgrößte Fluidpresse startet an diesem Tag ihren Umzug von Baden-Württemberg nach Oberbayern. In Sindelfingen wird die Maschine auf Schienen verladen und soll nach etwa 250 Kilometern Fahrt am 4. Dezember ihr Ziel Ingolstadt erreicht haben. Dort wird sie am nächsten Tag entladen und wieder aufgebaut.
Ungewöhnliche Umstände fordern ungewöhnliche Lösungen
SCHOLPP ist Spezialist für weltweite Industriemontagen und die Verlagerung von Anlagen. Betriebsumzüge, Produktionsumsetzungen, Maschinentransporte gehören zum Alltag des Service-Dienstleisters. „Eine solche Dimension ist allerdings einmalig“, betont Götz Schleith, Leiter Vertrieb bei der SCHOLPP Montage GmbH in Stuttgart. „Die Fluidpresse arbeitet mit einer Kraft von bis zu 150.000 Tonnen, ihr Hauptzylinder wiegt allein 220 Tonnen, die Presse insgesamt über 500 Tonnen.“
Bereits seit Mai plante SCHOLPP den Transport dieser außerordentlichen Gewichte und kam zu dem Schluss, dass der Weg über die Straße, z. B. unter Berücksichtigung von Brückenstatiken, nicht möglich ist. Abhilfe schafft nun die Bahn – mit einem in Europa einmaligen Wagen. „Die Presse fährt auf einem 24-Achser-Spezialtiefladewagen mit hydraulischer Hebe- und Verschubeinrichtung“, erklärt Schleith.
Erfahrung und Netzwerk erforderlich
Nach rund einer Woche Fahrzeit soll der Spezialtransport am 4. Dezember im Bahnhof Ingolstadt ankommen. Götz Schleith: „Hier wird uns die Spedition Kübler, die auf Schwertransporte spezialisiert ist, unterstützen. Sie gewährleistet das letzte Wegstück für die Presse bis zum Industriegebiet „Ingopark“ mit 24-Achser-Lkw. Bei der ganzen Verlagerung kommt uns sicher auch zugute, dass wir die Anlage kennen.“ SCHOLPP hatte die Fluidpresse 1990 an ihrem Ausgangsort Sindelfingen installiert.
In Ingolstadt soll die Presse nach ihrer Remontage ab dem 2. Quartal 2016 bei der Fielitz GmbH ihre Dienste leisten. Das Unternehmen entwickelt metallische Strukturen und Oberflächen für die moderne Architektur. Aluminium, Edelstahl, Stahl oder Kupfer werden hier 3D-verformt und bearbeitet – dank SCHOLPP künftig auch mit der weltgrößten Fluidpresse.









