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Rauchverbot

12.10.200713:31 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Rauchverbot

(openPR) Verbot bedeutet Einschränkung der menschlichen Freiheit.

Sind die Menschen wirklich so geistesarm, dass sie sich nur mittels eines Verbots ändern können? Oder wäre hier nicht weiter auf Aufklärung zu setzen und auf eine freiwillige Akzeptanz von Richtlinien? Aufklärung, die schon früh genug in der Schule stattfindet und Vorbilder, die entsprechendes Verhalten vorleben, haben meines Erachtens langfristig die besten Chancen zur allgemeinen Anerkennung.

Die nächste Frage ist: wer bestimmt denn, was verboten wird? Zur Zeit geht es um die Raucher. Geht es morgen vielleicht um die Dicken und übermorgen um die Trinker?

Es gab in der Vergangenheit schon ein Verbot: die Alkoholprohibition. Dieses Verbot hat gezeigt, wie Verbote - auf längere Zeit gesehen - nicht nur keinen Erfolg bringen sondern wie sie sich zudem in Luft auflösen. Verbote haben nun mal die Tendenz, dass man gegen sie angeht, dass man gegen sie rebelliert, entweder offen oder im geheimen.

Es stellt sich mir außerdem die Frage, wie der Staat etwas verbieten kann, das er auf der anderen Seite dem freien Verkauf ermöglicht und das ihm viele Milliarden an Steuergeldern bringt? Wenn hier die Menschen durch den Staat geschützt werden müssen, wäre es dann nicht viel ehrlicher, den Tabak offiziell den harten Drogen zuzuordnen, die der weltweiten Prohibition unterliegen?

In Diskussionen werde ich immer wieder gefragt, wie ich als Nichtraucher-Coach diese Meinung vertreten kann. Und meine Meinung zum Rauchverbot ist: Auch Menschen die rauchen müssen die Freiheit haben, sich eigenverantwortlich zu entscheiden – in diesem Falle: wie, wann und wo sie rauchen – oder wie, wann und wo sie damit aufhören wollen.

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