(openPR) Mitarbeiter des Kreditspezialisten CreditPlus halten Schulstunden zum Umgang mit Geld und geben Tipps zur Bewerbung
Stuttgart, 10. August 2007 – Aktuelle Klingeltöne, coole Handys, schicke Klamotten, moderne mp3-Player, Ausgehen mit Freunden – das Leben als Jugendlicher kann ganz schön teuer sein. Viele kommen mit ihrem Geld nicht aus, weil sie nie gelernt haben, damit umzugehen. Und für viele ist die berufliche Zukunft noch unklar, die ein regelmäßiges Einkommen sichern soll. Nach der erfolgreichen Pilotphase steht im neuen Schuljahr erneut "Haushaltsplanung" auf dem Stundenplan der Siebt- bis Neuntklässler.
Presse-Servie / Downloads:
1) Pressefoto: Schulstunde mit Bankexperte
http://www.wortfreun.de/presse/CreditPlus/CSR_Schulstunde_mit_Bankexperte.zip
2) Audio-Beitrag: Ohne Knete keine Fete! Gespräch mit Schulrektorin
http://www.wortfreun.de/presse/CreditPlus/Schulprojekt_Interview_Rektorin.zip
3) Hintergrundinformation zum Schulprojekt:
http://www.wortfreun.de/presse/CreditPlus/CSR_Schulprojekt_Hintergrund.pdf
Montagmorgen, 7:45 Uhr an der Friedensschule. Vor den Neuntklässlern stehen heute nicht wie gewöhnlich die Fachlehrer sondern zwei Mitarbeiter der CreditPlus Bank: Guido Papst (Referatsleiter im Bereich Online-Kredite) und Jürgen Hallebach (Projektmanager). Sie wollen zeigen, wie die Schüler mit ihrem Taschengeld oder dem Verdienst aus Ferienjobs am besten haushalten.
Mit der Frage "Was bedeutet Geld für dich?" beginnt der ungewöhnliche Unterricht. Man brauche es zum Leben, antworten die Jugendlichen, es bringe Spaß. Schnell wird klar: Ohne Knete keine Fete. Damit deutlich wird, wo das Geld jeden Monat bleibt, füllen die Schüler auf einem Arbeitsblatt aus, wie viel und wofür sie ihr Geld ausgeben. Den Ausgaben für Handy, Disko und Klamotten stellen die beiden CreditPlus-Mitarbeiter die Einnahmen gegenüber. Nun steht schwarz auf weiß, bei wem die Rechnung unterm Strich aufgeht. Jürgen Hallebach wirft auflockernd ein, dass er selbst manchmal Sachen kaufe, die er gar nicht brauche.
Ein Leben auf Pump macht auf Dauer keinen Spaß
Die Rektorin der Hauptschule mit Werkrealschule, Rosy Freyd, ist froh über die praxisorientierten Schulstunden, die den theoretischen Unterricht ergänzen. "Wir schätzen an dem Projekt sehr, dass die Geldexperten ihre Erfahrungen im Umgang mit Geld sehr anschaulich darstellen. Die Schüler lernen konkret, für sich selber einen Plan aufzustellen, wie viel Geld sie ausgeben können", zieht Rosy Freyd Bilanz.
Mit dem Haushaltsplan, den die CreditPlus Bank mit all ihren Kunden unter dem Stichwort "verantwortungsvolle Kreditvergabe" erstellt, schlagen die Bankexperten die Brücke zum Thema Kredit und zeigen Beispiele auf. Kaum jemand könne sich bar ein Haus kaufen, beginnt Guido Papst, da sei es durchaus sinnvoll, sich Geld zu leihen. Eine Kreditanfrage für einen luxuriösen Sportwagen lehne er jedoch eher ab, schließlich bringe einen ein Kleinwagen genauso gut zum Arbeitsplatz.
Ein schicker Flitzer sei zwar eine der vielen Verlockungen, die für die Schüler in Zukunft immer größer und immer teurer werden. Doch mache ein Leben auf Pump auf Dauer keinen Spaß. Und schließlich wolle die Bank das Geld auch wieder zurück. Daher geht es auch unter anderem um die Fragen "Was sind Ursachen für Verschuldungen, welche Auswege gibt es?".
Guido Papst und Jürgen Hallebach raten: Richtig haushalten. Der Geldtypentest zeigt, bei wem die Börse Mitte des Monats bereits leer ist oder wer sich vor dem Kinobesuch überlegt, ob das Geld noch reicht.
Rektorin Rosy Freyd betont, wie wichtig diese Selbsteinschätzung ist: "Wir haben sehr viele Schüler aus Haushalten mit Hartz IV-Empfängern, da ist das Thema `Geld und Verschulden` ganz brisant. Schulen sollten stärker darauf eingehen, um diesen Gefahren vorzubeugen. Ich weiß, sie können nicht alle gesellschaftlichen Probleme lösen. Doch Schulen können Weichen stellen und wie die CreditPlus Bank in ähnlichen Projekten den richtigen Umgang mit Geld üben.
Bewerbungstipps von Auszubildenden
An einem anderen Tag steht das Thema "Ausbildung" auf dem Stundenplan. Ziel ist, Schülern Hilfestellung für den Übergang von der Schule in den Beruf zu geben und einzelnen einen Praktikums- oder Ausbildungsplatz bei CreditPlus zu vermitteln. Auszubildende der CreditPlus Bank geben dabei den Schülern wertvolle Tipps aus eigener Erfahrung. Sie sind zum Teil selbst noch nicht lange mit der Schule fertig – eine Unterhaltung auf Augenhöhe. Entsprechend groß ist das Interesse. Außerdem hat kaum ein Schüler bereits einen Lehrstelle in der Tasche.
Die Auszubildenden machen den Schülern Mut: Eine Ausbildung bei der Bank ist auch mit einem Realschulabschluss möglich. Und Bestnoten in allen Fächern sind keinesfalls Voraussetzung. Dass eine CreditPlus-Mitarbeiterin zugibt, das Gymnasium nicht geschafft zu haben, imponiert den Schülern. Das Beispiel zeigt ihnen, auch bei anderen läuft nicht alles glatt.
Als die Auszubildenden von einer Kollegin berichten, die 60 Bewerbungen verschickt hat, begreifen sie, dass eine Hand voll Briefe nicht reichen. Für das Vorstellungsgespräch raten die Auszubildenden unter anderem: höflich auftreten, Kaugummi raus und nicht mit dem Handy rumspielen.
Zum Abschluss der Pilotphase haben die Schüler die CreditPlus-Mitarbeiter im Stuttgarter Hauptsitz besucht. Hier haben sie gelernt, dass Banker nicht immer mit Krawatte herumlaufen, wie ein Schufa-Eintrag aussieht und wie die verschiedenen Abteilungen des Kreditspezialisten zusammenarbeiten.
Im Herbst tauschen Schüler der Friedensschule wieder ihre Aufsatzhefte gegen den Geldtypentest und füllen statt Rechenkästchen Haushaltspläne aus.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
CreditPlus Bank AG











