(openPR) Als coloroffberlin vor zwei Wochen die Idee hatte, eine 2nd Edition der legendären 49 Meisterwerke von 2003 in der RFA Galerie in Berlin-Mitte zu veranstalten, galt es, das Unmögliche möglich zu machen. Das Leitmotiv diesmal: „The Sexual Life Of Berlin“.
49 nationale und internationale Künstler aus Berlin innerhalb von zwei Wochen zusammen zu trommeln! Was für eine Herausforderung!
Die Künstler Wolf Wonder und Uwe Kessler mit der Kuratorin Susanne Meyer, der Galerist Klaus Kauffmann, Petra Mumford von der Presseabteilung und zahlreiche, freiwillige Helfer – alle krempelten die Ärmel hoch und legten los. Denn jetzt hieß es: Zähne zusammenbeissen, Augen auf und durch! Jeder packte mit an.
Und die Nachricht verbreitete sich unter den Künstlern wie ein Lauffeuer. Die Resonanz war überwältigend! Jeder wollte dabei sein. Weit über 100 Künstler reichten ihre Werke ein. Unzählige Arbeiten mussten gesichtet und bewertet werden. Es ging zu wie auf einem Bahnhof. Es war ein ständiges Kommen und Gehen. Die Entscheidung viel schwer und war nicht immer einfach, aber es half ja nichts. Jedes einzelne der insgesamt weit über 100 Exponate sollte seine Berechtigung und seine Aufmerksamkeit bekommen. Die ganze Woche wurde gesichtet, bewertet, diskutiert, philosophiert, gemessen, gehämmert und gebohrt.
Das Ergebnis konnte kontrastreicher, abwechslungsreicher und spannender nicht sein. Mal direkt, mal sinnlich subtil zeigen die Künstler in Form von Fotografien, Bildern, Objekten, Skulpturen und Installationen ihren ganz persönlichen und individuellen View of Sex.
Die harte Arbeit und die schlaflosen Nächte hatten sich gelohnt. Die RFA Galerie rief und alle kamen, sodass am Abend der Vernissage die kleine Galerie aus allen Nähten zu platzen drohte. Aber Petrus war gnädig und so wurden der Bürgersteig und die Zimmerstraße kurzerhand zur erweiterten Ausstellungsfläche. Eine illustre Mischung aus Untergrund und Hochadel fand sich zusammen. Schrill - Schräg - Schön. Prominenz aus Show-Bizz, Politik und Wirtschaft, Rock’n Roller, Punker und Anzugträger feierten gemeinsam bis spät in die Nacht. Alte Freunde trafen sich nach vielen Jahren wieder und neue Freundschaften wurden geschlossen und so ganz nebenbei wechselten einige Exponate ihren Besitzer.
Ein grandioser Auftakt der Ausstellung, die noch bis zum 24.8.2007 läuft und sicherlich eine kleine Sensation war und ist und die durchaus ihresgleichen sucht.
RFA Galerie
Zimmerstrasse 11
10969 Berlin
Tel: 030 252 932 29
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www.rfa-galerie.de













