(openPR) Die RFA Galerie zeigt Esther Rebel Zur Vernissage laden wir ein
Esther Rebel - Unconditional
Ausstellungseröffnung: Freitag, 25. August 2006, um 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 25.8.2006 - 21.10.2006
Esther Rebels jüngste Arbeiten zeigen Frauenporträts, zeigen schöne Frauen, bildschöne Frauen, erwachsene Frauen, die stets mädchenhaft, unschuldig anmuten. Rebel entnimmt ihre Vorlagen aus Lifestyle-Magazinen, assimiliert sie gleichsam künstlerisch, ‚persönlicht’ sie, indem sie die Bildinformation mit dem eigenen Selbstbild verschmilzt.
Die Bilder sind 2005 und 2006 in Berlin entstanden.
Die Aura der Unberührbarkeit, auch im Sinne von Unversehrtheit oder Unbestechlichkeit, die ein Aspekt von Rebels Ästhetik ist, resultiert aus den medialen Bedingungen des Printmediums, aus dem sie ihr Material schöpft und der Wahl inszenierter, nicht dokumentarischer Fotos.
Die Tatsache eines geschützten Raumes vor der Kamera und der bezahlten Pose für eine Story, ob Werbung oder Journaille, schafft Frauenbilder mit einer Aura des ‚Ich bin‘, worauf Rebel als Bildkonsument unmittelbar reagiert, indem sie diese Struktur aufgreift und sich persönlich einverleibt, nicht indem sie sich identifiziert, sondern in Aspekte ihrer selbst verwandelt. In einer plakativen, linearen Bildsprache, die in der Tradition der Pop-Art wurzelt, schafft Rebel schließlich Ikonen weiblicher Schönheit und Identität.
Die Künstlerin arbeitet mit Schriftzeichen, mit semantisch befrachteten Schlagworten, die sich auf weibliche Identifikations-Klischees beziehen, oftmals sind sie den Frauen auf den Körper geschrieben, doch die formale Gestaltung verrät, dass es Rebel nicht um eine konzeptuelle Reflexion und sozialkritische Fragestellungen geht; vielmehr sind diese Rollen-Klischees um Ruf und Ansehen, wie. Slut, Heroine, Doll, Midnight-Lady, etc., assoziative, spontane Ideenfindungen der Künstlerin, die gleichsam synthetisch mit der Frauengestalt im fertigen Bild kombiniert werden, auf ihre Körper oder kompositorisch auf freie Flächen der unbehandelt belassenen Hintergründe der Leinwand appliziert, sie sind ebenfalls Projektionen, von Rebel geschöpft aus ihrem inneren Fundus an Prägungen in einer postmodernen Kultur, in der nichts mehr wirklich Bedeutung oder Sinn hat.
„Wenn ich ein Motiv suche, gehe ich intuitiv vor. Das Bild muss mir in erster Linie gefallen, es muss mich ansprechen, das Motiv, also die Frau, muss etwas in mir ansprechen, etwas mit mir zu tun haben. Ich reflektiere auf ihr Gesicht oder ihren Typ oder auch die Haltung. Gleichzeitig schaue ich, ob sich das Bild formal, also technisch für eine Verwandlung eignet, es muss eine gewisse Klarheit und Linearität besitzen. Ich verwandle das Bild zu mir selbst hin.“ (Esther Rebel)
Esther Rebel lebt und arbeitet in Berlin.
RFA Galerie Profil:
Die RFA Galerie wurde Anfang 2005 von Klaus Kauffmann gegründet. Heute befindet sie sich in einem denkmalgeschützten Altbau mitten im Galerienzentrum in der Zimmerstrasse 11.
Die RFA Galerie ist Aussteller auf den wichtigen internationalen Kunstmessen.
RFA Galerie
Zimmerstrasse 11
10969 Berlin
Dienstag bis Samstag 12 bis 18 Uhr
Tel: 030 25 29 32 29
Pressekontakt: Daniela Schiffer
Die RFA Galerie wurde Anfang 2005 von Klaus Kauffmann gegründet. Heute befindet sie sich in einem denkmalgeschützten Altbau mitten im Galerienzentrum in der Zimmerstrasse 11.
Klaus Kauffmann studierte in Hamburg Kunstgeschichte, arbeitete lange Zeit als Auktionator und Kunsthändler im internationalen Kunstmarkt.












