(openPR) Die Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz eröffnete als Schirmherrin am Samstag, den 04.08.2007 gegen 11:00 die 5. Bochumer Selbsthilfetage.
In diesem Jahr war auch die Selbsthilfegruppe Lungenemphysem - COPD, Region Ruhrgebiet dabei und informierte die interessierten Besucher über ihre Tätigkeit und Ziele, die regelmäßig einmal im Monat stattfindenden Treffen und das am 08.09.2007 von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr unter dem Motto „COPD und Lungenemphysem“ - Krankheit und Herausforderung - stattfindende Symposium - Lunge 2007.
Auf der sehr gut besuchten Tagesveranstaltung, die bis 18.00 Uhr dauerte, stellten sich in der Drehscheibe, Kortumstraße 100 in der Bochumer City in diesem Jahr insgesamt 52 der über 180 Bochumer Selbsthilfegruppen vor.
"Wir hatten teilweise gleich mehrere Besucher an unserem Stand deren Fragen alle Bereiche der chronischen Atemwegserkrankungen betrafen. Es wurden viele Gespräche mit Betroffenen aus Bochum, Wattenscheid, Witten und Herne geführt. Informationsbedarf bestand insbesondere bezüglich der Erkrankungen COPD und Lungenemphysem, sowie den unterschiedlichsten Therapieformen. Immer wieder wurde auch die Frage gestellt, was man selber tun könne, um den weiteren Verlauf der schweren irreversiblen Erkrankung zu verlangsamen. Wir machten die Besucher darauf aufmerksam, wie wichtig es für Sie ist, sich regelmäßig in Lungenfachärztliche Behandlung zu begeben und die verordneten Therapien konsequent durchzuführen, ausserdem alle möglichen prophylaktischen Maßnahmen zu ergreifen, um einer weiteren schnellen Verschlechterung vorzubeugen, dazu gehört z.B. die jährliche Grippeschutzimpfung im Herbst, sowie die alle fünf Jahre zu wiederholende Impfung gegen Pneumokokken, welche die Hauptauslöser von Lungenentzündungen (Pneumonien) sind. Besonders wichtig ist es, dass man sich im Rahmen seiner persönlichen Leistungsfähigkeit sportlich betätigt, sei es durch Lungensport oder durch leichtes Gerätetraining. Das allerwichtigste ist es natürlich unverzüglich und auf Dauer dem Nikotin zu entsagen, wenn man dieses nicht schafft, sind alle anderen Bemühungen sinnlos und eine rapide Verschlimmerung ist zu erwarten.
Alle Besucher erhielten von uns ein Programmheft und eine Einladung zum Symposium Lunge 2007 http://www.lungenemphysem-copd.de/pages/oeffentlich/pages/symposium-lunge-2007/symposium-lunge-2007.php
und zu den kommenden Selbsthilfegruppentreffen der SHG Lungenemphysem-COPD Hattingen-Bochum welche jeden 2. Dienstag im Monat, um 15:30 stattfinden.
http://www.lungenemphysem-copd.de/pages/oeffentlich/pages/selbsthilfegruppen/nrw/hattingen/hattingen-alle-weiteren.php
Ausserdem wurden die Besucher ausreichend mit Informationsmaterial ausgestattet, um auch zu Hause die Gelegenheit zu haben, sich nochmals eingehender mit der gesamten Thematik zu befassen.
Wir hatten bis zum Abend immerhin 80 Gespräche geführt, womit wir nie gerechnet hätten. Einmal mehr zeigt diese immense Nachfrage wie hoch der Bedarf an Aufklärung und Austausch von und mit anderen Betroffenen ist.
Resümierend können wir am Ende des Tages mehr als zufrieden mit unserer Teilnahme sein. Letztlich möchten wir Frau Köllner vom Selbsthilfe-Büro Bochum danken, die für uns im Vorfeld der Veranstaltung für alle Fragen stets eine kompetente und hilfsbereite Ansprechpartnerin war.
Jens Lingemann
Koordinationsstelle der Selbsthilfegruppen Lungenemphysem-COPD
Jens Lingemann
Lindstockstrasse 30
45527 Hattingen
Tel: 02324- 999 959
Fax: 02324-687682
E Mail:
Internet: www.Lungenemphysem-COPD.de
Selbsthilfegruppen Lungenemphysem-COPD
Ziele: „Was wollen wir?“
* Unsere regionalen Selbsthilfegruppen und unsere international nutzbare Mailingliste sollen all jenen, die an Lungenemphysem, Alpha-1-Antitrypsinmangel, COPD, Bronchiektasen oder/und Asthma bronchiale erkrankt sind, aber auch jenen, die sich einer Sauerstoff-Langzeit-Therapie unterziehen müssen, die Möglichkeit bieten, den Wissensstand um die Erkrankung und die damit verbundene Therapie zu verbessern.
* Wir wollen sowohl über die regionalen Selbsthilfegruppen als auch über Information und Dialoge im Internet Erfahrungen austauschen und Tipps weitergeben.
Damit wollen wir:
o einen verbesserten Umgang mit der Erkrankung und die Verbesserung der Compliance bewirken.
o über Operationsverfahren wie Lungentransplantation (LTX), Lungenvolumenreduktion (LVR) oder Bullektomie informieren.
o über gerätetechnische Innovationen aufklären.
o Neuigkeiten und Innovationen aus der medizinischen Forschung und die damit verbundenen Studien darstellen.
* Wir wollen Kontakte herstellen zu
o Ärzten aus Klinik und Praxis sowie zu Physiotherapeuten
o Rehakliniken und Transplantationszentren
o andere Selbsthilfevereinigungen
o anderen Betroffenen.
* Mit allen Maßnahmen wollen wir
o Patienten aber auch Angehörige, die ihre erkrankten Familienmitglieder unterstützend begleiten oder pflegen, helfen.
* Wir wollen die allgemeine Öffentlichkeit über Presse/Rundfunk und Fernsehen über die Erkrankungen und die Probleme der Betroffenen aufklären.
* Wir wollen Betroffene und ihre Angehörigen beim Umgang mit Ärzten und Behörden unterstützen und die Interessen dieser Patientengruppe nach außen hin vertreten.













