(openPR) PR PLUS Master-Absolventinnen stellen neue wissenschaftliche Ansätze vor
Aus der Heterogenität des Mittelstandes ergeben sich unterschiedliche Einflussfaktoren auf den Bedarf und die Ausrichtung der Unternehmenskommunikation. Das ist ein gemeinsames Ergebnis zweier Forschungsarbeiten von Absolventinnen des Master-Upgrades, das die Heidelberger PR PLUS GmbH anbietet. Christina Fischbach (28), PR PLUS GmbH, und Julia Mack (26), ELLER repro+druck GmbH, präsentierten in der vergangenen Woche in Wien beim Profi-Treff des österreichischen PR-Berufsverbandes PRVA neue wissenschaftliche Ansätze zur Kommunikation in mittelständischen Unternehmen. Sie hatten sich im Rahmen ihres Studiums zum Communications Master of Science mit dem Thema Unternehmenskommunikation aus der Perspektive mittelständischer Unternehmen beschäftigt.
Fischbach weist in ihrer Arbeit nach, dass Kommunikationsplanung nicht allgemein für mittelständische Unternehmen erfolgen kann, sondern sich nach bestimmten Variablen wie den Besitz- und Managementverhältnissen und anderen Faktoren richten muss. In ihrer Ergebnispräsentation plädiert sie für eine Sensibilisierung des Mittelstandes für professionelle Kommunikation: „Mittelständischen Unternehmern fehlt oftmals das Wissen über die Bedeutung und den Nutzen eines strategischen Kommunikationsmanagements. Zu den zentralen Herausforderungen von Kommunikatoren im Mittelstand zählt daher die Aufklärung der Unternehmer über die Wichtigkeit einer konsequenten Ausrichtung der Kommunikation an der Unternehmensstrategie.“
Eine wichtige Erkenntnis beider Arbeiten ist, dass das Bewusstsein für Kommunikation als bedeutender Wettbewerbsfaktor bei den Unternehmensspitzen im Mittelstand vorhanden ist – sowohl bei untersuchten inhabergeführten Industrie- und Dienstleistungsbetrieben mit 40 Mitarbeitern, als auch beim 300-Mann-großen Familienunternehmen und mittelständischen Aktiengesellschaften.
„Dieses Bewusstsein spiegelt sich allerdings in der Praxis nur selten in Form eines professionellen Kommunikationsmanagements wider“, beschreibt Mack eine Erkenntnis ihrer Untersuchung. Der Mittelstand nutze seine kommunikationsspezifischen Stärken gegenüber Großunternehmen bisher nur in Ausnahmefällen. Die Verantwortlichen seien oft zu sehr mit den vermeintlichen Defiziten, z. B. Budgetbeschränkungen und Personalmangel, beschäftigt. Mack überträgt daher klassische, mittelstandsbezogene Erfolgsfaktoren auf das Kommunikationsmanagement und führt diese in einem Modell der Integrierten Kommunikation zusammen, das den besonderen Voraussetzungen von KMU Rechnung trägt.
Das Thema Mittelstands-PR wird künftig einen festen Platz im Curriculum des PR PLUS-Fernstudiums bekommen. Ziel ist es, speziell PR-Mitarbeitern aus mittelständischen Unternehmen Unterstützung und Ansätze für eine erfolgreiche Kommunikation zu geben. „Viele unserer Studenten machen PR im Mittelstand. Sie müssen auf andere Rahmenbedingungen und Herausforderungen vorbereitet werden als Kommunikatoren in großen Unternehmen und Konzernen,“ unterstreicht PR PLUS-Geschäftsführer Stefan Kombüchen die Wichtigkeit des Themas.
Die Ergebnispräsentation steht zum Download unter http://www.prplus.de/presse.cfm
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Unternehmensporträt:
Kommunikation ist PRofession – unter diesem Motto bietet die Heidelberger PR PLUS GmbH ihr 18-monatiges Fernstudium Public Relations an. Seit dem ersten Kursstart im Jahr 1999 haben fast 450 Teilnehmer die Ausbildung abgeschlossen. In zehn parallel laufenden Kursen studieren derzeit an den Standorten Heidelberg und Köln sowie im österreichischen Krems rund 175 Personen.
Zwei neue Projekte hat PR PLUS Anfang 2006 auf den Weg gebracht: das E-Learning-Modul „Grundlagen der PR“ sowie ein zweisemestriges Master-Upgrade, das die Donau-Universität Krems exklusiv für PR PLUS-Absolventen anbietet. In Krems läuft das Fernstudium zudem seit Herbst 2005 in der österreichischen Variante PR PLUS Austria. Im Rahmen einer Kooperation mit der Zürcher Hochschule Winterthur soll PR PLUS demnächst auch in der Schweiz angeboten werden.
Allen PR PLUS Aus- und Weiterbildungen liegt ein gemeinsames Konzept zu Grunde: sie sind berufsbegleitend angelegt. Die Studierenden erarbeiten die Inhalte in weiten Teilen bei freier Zeiteinteilung zu Hause. Sie können so Beruf, Familie und Lernphasen leicht aufeinander abstimmen.
Für eine kompetente Betreuung der Studierenden sorgt eine fünfköpfige Redaktion, die Erfahrungen aus PR, Kommunikationswissenschaft und Journalismus mitbringt. Sie ist auch für die Aktualität der Lehrmaterialien verantwortlich: die Studienbriefe und Online-Inhalte unterliegen einer stetigen Überarbeitung, um Trends und Entwicklungen der Branche zeitnah aufzugreifen.











