(openPR) Hamburg – Die drei Hamburger Unternehmen Kalorimeta, Urbana und IKW bilden seit kurzem den Firmenverbund der Kalo-Gruppe. Unter einer neuen Dachmarke und dem bestehenden Vorstand wird die Gruppe künftig nach außen klar erkennbar als Komplettanbieter für Energiedienstleistungen auftreten. Jedes Unternehmen der Gruppe ist bereits seit Jahrzehnten eigenständig am Markt: Urbana als Contractor und Energiedienstleister, Kalorimeta als Messdienstunternehmen und IKW als Inkassounternehmen. Der Firmenverbund gehört bereits jetzt zu den führenden Energiedienstleistern in Deutschland. Die Kalo-Gruppe beschäftigt rund 1.500 Mitarbeiter.
Der gemeinsame Auftritt als Kalo-Gruppe soll den drei Unternehmen eine Vielzahl an Synergien und damit weiteres Wachstum ermöglichen. So werden die drei Firmen in der Lage sein, unter einem gemeinsamen Markendach als Komplettanbieter die gesamte Prozesskette der Energiedienstleistungen zu vermarkten, von der Energieerzeugung und Energielieferung über Energieerfassung und Energiemanagement bis zur Energieabrechnung und dem Inkassodienst. Und das nicht nur in der Wohnungswirtschaft, sondern auch verstärkt für den Industrie-, Gewerbe- und kommunalen Sektor. „Am Markt ist bisher zu wenig bekannt, dass die drei Firmen sowie ihre Tochter- und Beteiligungsgesellschaften zusammengehören und einer der größten Energiedienstleister in Deutschland sind“, begründet Vorstand Martin Schmidt die neue Markenstrategie.
Langjährige Kooperation
Alle drei Firmen sind seit rund 20 Jahren im Besitz einer privaten Investorengruppe. Die Unternehmen kooperieren daher schon länger, haben ihren Sitz im selben Gebäude und werden vom selben Vorstand geleitet.
Die Gruppe stehe nicht unter kurzfristigen Umsatzzwängen. Generiert werde auch künftig nur nachhaltiges Wachstum. Diese Unternehmensstrategie sei mittel- bis langfristig angelegt.
Kalorimeta hat Service vor Ort im Fokus
Die Kalorimeta AG & Co. KG gehört zu den vier führenden Messdienstleistern Deutschlands. Ziel des Unternehmens ist ein Ausbau der Marktposition gegenüber den größten Mitbewerbern. Es erstellt Heiz- und Betriebskostenabrechnungen mittels modernster Erfassungstechnik. Angeboten wird ein komplettes Paket für Heizkosten-, Betriebskosten- und Wärmeabrechnungen mit dem dazugehörigen Geräteprogramm vom Verdunstungsheizkostenverteiler bis hin zur ausgereiften Funktechnologie. Darüber hinaus kooperiert Kalorimeta mit der Bremer GAP Group im Bereich der integrierten Abrechnung. Das Angebot umfasst umfangreiche Onlinedienste sowie die integrierte Abrechnung. Beide Varianten des Energieausweises und der Rauchmelderservice runden das Dienstleistungsspektrum ab.
Kalorimeta setzt mit seiner Strategie einerseits auf Großkunden, wird aber andererseits weiterhin auch kleinen und mittelgroßen Wohnungsunternehmen kundenfreundliche Dienstleistungen anbieten. Darauf ist die bundesweit flächendeckende Außendienststruktur ausgerichtet. Kalorimeta beschäftigt rund 1.200 Mitarbeiter arbeitet mit 28 Gebietsleitungen, 130 Bezirksleitungen und über 800 Servicestationen.
Das Unternehmen verzichtet bewusst auf Service Center und die Auslagerung von Geschäftsprozessen ins Ausland. „Wir werden uns mit ganzer Kraft und Kompetenz auf das Kerngeschäft im Messdienst- und Abrechnungsgeschäft im nationalen Markt konzentrieren, unsere Außenorganisation weiter ausbauen und damit auch künftig Arbeitsplätze in Deutschland schaffen. Ein Einstieg in die Auslandsmärkte ist nicht geplant“, erklärt Schmidt die Firmenstrategie.
Schnellstes Messdienstunternehmen
Auch in Zukunft stehe nicht die Positionierung als technologiegetriebenes Unternehmen im Vordergrund, so Schmidt, sondern die schnelle und persönliche Dienstleistung. Kalorimeta sei bereits das schnellste unter den großen deutschen Messdienstunternehmen. Rund 85 Prozent der Abrechnungen würden innerhalb von sieben Tagen erstellt.
Eine schnelle und verlässliche Heiz- und Betriebskostenabrechnung sowie persönliche Betreuung vor Ort sei nach wie vor das Primärbedürfnis der Kunden. „Qualität und Kundennähe werden sich durchsetzen, die eingesetzte Gerätetechnologie spielt hierbei nur eine untergeordnete Rolle“, betont Schmidt.
Urbana implementiert Umwelttechnologien
Im Firmenverbund liefert die Urbana-Gruppe das komplette Spektrum an Contracting- und Energiedienstleistungen. Seit rund 40 Jahren arbeitet das Unternehmen für die Wohnungswirtschaft, öffentliche Institutionen, Gewerbeimmobilien und Industrieunternehmen. Das Leistungsspektrum umfasst die Konzeption, die Planung, die Finanzierung und den Bau von Energieversorgungsanlagen und deren Betreuung mit eigenem Personal. Darüber hinaus saniert Urbana bestehende Anlagen und übernimmt ihren Betrieb und die Verwaltung. „Über intelligente Energieversorgungskonzepte durch die Contractingsparte und Zukäufe oder Kooperationen streben wir mit dem Urbana-Firmenverbund die Marktführerschaft im Bereich der privatwirtschaftlich organisierten Unternehmen an“, so Schmidt. Mit der Verwendung erneuerbarer Energien und dem Fokus auf Energieeffizienz liege die Firma zudem im Trend internationaler Umweltpolitik.
Derzeit beliefert Urbana mit rund 400 Energieversorgungsanlagen rund 100.000 Wohnungen und 600 kommunale, soziale oder gewerbliche Objekte. Das Unternehmen arbeitet dabei mit einer Vielfalt an Brennstoffen: Zum Einsatz kommen Heizöl, Erdgas, Pflanzenöle, Holz, Biomasse, Industrieabwärme und solare Energie.
Joint-Venture für Umwelt-Contracting
Mit der neuen, im Herbst 2006 gegründeten Urbana Agimus Contracting GmbH (UAC) weitet Urbana seine Aktivitäten auf Industrieanlagen und komplexe Liegenschaften aus. Zusammen mit der Agimus GmbH aus Braunschweig, einer Gutachterorganisation für sämtliche Bereiche des Umweltschutzes, senkt Urbana mit diesem Joint-Venture die Energiekosten von Industrieunternehmen.
Dabei setzt die UAC vor allem auf Umwelt-Contracting. Der Unterschied zwischen herkömmlichem Energieliefercontracting und Umwelt-Contracting besteht darin, dass Energieliefercontracting nur Lösungen zur effizienten Verwendung von Heizöl, Erdgas, Kohle,
Strom oder regenerativer Energie umfasst. Umwelt-Contracting hingegen fasst das Spektrum sehr viel weiter. Neben dem Energiemanagement werden hier auch Kostensenkungspotenziale zum Beispiel im Bereich Ablufttechnik, Abwassertechnik, Wasserkreislauftechnik oder Abfallvermeidung genutzt. Als Investor, Planer, Projektleiter und Betreiber implementiert die UAC die jeweils adäquate Energie- und Umweltschutztechnologie. „Niemand kann sich heute noch einen verschwenderischen Umgang mit Energie leisten“, erklärt Schmidt.
Inkassodienste für die Wohnungswirtschaft
Die Inkassogesellschaft IKW betreibt mit eigenen Inkassobevollmächtigten Forderungsmanagement. Das Unternehmen verfügt über 30 Jahre Erfahrung im Umgang mit Mietern und Nutzern.
Die Schwierigkeit beim Inkasso von Energiekosten sind normalerweise die monatlich wechselnden Beträge. Branchenfremden Inkassounternehmen ist der aktuelle Stand der Forderungen oft nicht bekannt. IKW hingegen kann laufend die aktuellen Forderungen feststellen, weil es als Unternehmen der Kalo-Gruppe Zugriff auf die aktuellen Verbrauchsdaten hat. Somit verfügt IKW jederzeit über gerichtsfeste Unterlagen.
Wenn möglich, sucht das Unternehmen jedoch außergerichtliche Lösungen. IKW sieht sich eher als Mittler zwischen Wohnungsunternehmen und Mietern, die in Schwierigkeiten gekommen sind. Zur Firmenphilosophie gehört, das Mietverhältnis zu erhalten, auch wenn Zahlungsschwierigkeiten auftreten. Der Kontakt zum Mieter erfolgt deshalb nicht nur per schriftlicher Mahnverfahren, sondern auch telefonisch. Die IKW-Mitarbeiter prüfen dann gemeinsam mit dem Mieter, woran es liegt, dass er im Augenblick nicht zahlen kann, und suchen nach einer Lösung, wie zum Beispiel Ratenzahlung.
Wie jedes moderne Unternehmen setzt IKW auf die elektronische Vernetzung: Die Vermieter können den Stand ihrer Aufträge jederzeit online abrufen.
Kalo-Gruppe Zentrale
Heidenkampsweg 40
20097 Hamburg













