(openPR) Das Papenburg Carré, ein ehemaliges Gymnassium, das in ein Ärztehaus umgewandelt wurde, ist als Immobilienfonds konzipiert. Über 500 Anleger haben sich an dem Objekt beteiligt. Der Immobilienfonds Papenburg Carré erzielte jedoch nie zufriedenstellende Ergebnisse. Die monatliche Unterdeckung hat jetzt die Commerzbank AG Berlin als Hauptkreditgeberin veranlasst, die Notbremse zu ziehen. Sie verlangt von den Anlegern die Rückzahlung von Ausschüttungen in Höhe von 1,9 Millionen Euro. Die Anleger sind schockiert, denn sie haben nicht gemerkt, dass die Ausschüttungen nicht mit erwirtschafteten Gewinnen gleichzusetzen sind, im Prinzip haben die Anleger nur das von ihnen selber durch Darlehensaufnahme eingezahlte Geld wieder zurück erhalten.
Darüber soll jetzt in einer Gesellschafterversammlung am 19.07.2007 ein Beschluss gefasst werden (die erste Gesellschafterversammlung am 28.06.2007 war nicht beschlussfähig, weil zu wenige Gesellschafter erschienen waren). In der kommenden, auf jeden Fall beschlussfähigen Gesellschafterversammlung geht es also ums Ganze, genauer um die Rückzahlung von 1,9 Millionen Euro durch die Anleger.
Ein Vertreter von Resch Rechtsanwälte wird an dieser Versammlung teilnehmen. Wir können allen Anlegern anbieten, sie in dieser Gesellschafterversammlung am 19.07.2007 zu vertreten.
Der Kampf um die Rückzahlung der Ausschüttungen ist allerdings nur ein Nebenkriegsschauplatz, auf dem man eher verlieren kann. Die Hauptschlacht wird gegen die Sparkasse Emden geschlagen. Die Sparkasse Emden hat nämlich eine Vielzahl von Finanzierungen für die beitretenden Anleger übernommen. Wir werden prüfen, inwieweit die Sparkasse Emden für die misslungene Beteiligung haftet. Dieses wäre unter dem Gesichtspunkt des institutionalisierten Zusammenwirkens zwischen der Sparkasse Emden und dem Initiator rechtlich gegeben.
Wären die Anleger ihre Erwerbskredite los, könnten sie die dramatische Entwicklung des Papenburg Carre´s mit einiger Gelassenheit betrachten.
Resch Rechtsanwaelte
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Die Anlegerschutzkanzlei Resch Rechtsanwälte wurde im Jahr 1983 gegründet.
Heute sind wir auf dem Gebiet des Anlegerschutzes mit 18 Anwälten eine der größten Kanzleien in Deutschland. Dieser Erfolg ist das Ergebnis einer konsequenten Spezialisierung und Konzentration zum Schutz geschädigter Kapitalanleger, die unseriösen Initiatoren und Finanzdienstleistern zum Opfer gefallen sind und oft genug ihre gesamte Altersabsicherung dem Risiko des Totalverlustes ausgesetzt haben.










