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KBV Misstrauensvotum – Zeichen ärztlicher Geschlossenheit

06.07.200715:10 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Berlin, 06.07.2007 – „Die große Geschlossenheit der ärztlichen Basis straft das Gerede von einem Streit zwischen Haus- und Fachärzten Lügen. Das Votum gegen Ulrich Weigeldt, den 2. Vorsitzenden der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, war keine von irgendeiner Gruppierung inszenierte Abwahl. Das Votum kam zustande, weil man innerhalb der KBV ein unterschiedliches Verständnis der Arbeitweise hatte, was zu Vertrauensverlust geführt hat. Dies ist eine demokratische Entscheidung innerhalb eines demokratisch verfassten Organs der Ärzteschaft“, erklärte Dr. Thomas Scharmann, Bundesvorsitzender des Deutschen Facharztverbandes (DFV). Die Vertreterversammlung – das Ärzteparlament aus Haus- und Fachärzten der KBV – votierte mit 47:11 gegen Ulrich Weigeldt. Der 2. Vorstandsvorsitzende trat daraufhin von seinem Amt zurück. „Dieses Votum ist keine Niederlage der Hausärzte. Im Gegenteil haben die Hausärzte mehrheitlich kühlen Kopf bewahrt und eine an der Sache orientierte Entscheidung getroffen. Dies ist ein Votum der ärztlichen Basis aus Haus- und Fachärzten für eine konstruktive, geschlossene Berufspolitik“, erklärte Dr. Thomas Scharmann.

Das Votum fiel so eindeutig aus, dass der DFV nicht befürchtet, innerhalb der Hausärzte könnten sich jetzt zwei Lager aus „Siegern“ und „Verlierern“ bilden, so DFV-Vorsitzender Scharmann: „Das Votum entzieht Scharfmachern eindeutig den Boden. Wer das Ergebnis anders interpretiert, schadet der gesamten Ärzteschaft, ihrer Glaubwürdigkeit und Durchsetzungskraft.“

Der 1. Vorstandsvorsitzende der KBV, Dr. Andreas Köhler, wurde im Amt bestätigt. Es wird jetzt ein Nachfolger für Weigeldt aus den Reihen der Hausärzte gesucht.

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