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Entprofessionalisierung ärztlicher Tätigkeit

26.06.200717:47 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Entprofessionalisierung ärztlicher Tätigkeit

(openPR) Nach Auffassung der Sächsischen Landesärztekammer zeigt sich in den letzten Jahren eine zunehmende Tendenz, wonach die nichtärztlichen Assistenzberufe im Begriff sind, sich zu akademisieren und von der ärztlichen Gesamtverantwortung zu lösen.

Der 17. Sächsische Ärztetag hat daher den Vorstand der BÄK aufgefordert, dem Phänomen einer zunehmenden „Entprofessionalisierung“ der ärztlichen Tätigkeit durch Akademisierungen und Teilqualifizierungen medizinischer Assistenzberufe sowie deren schrittweise Herauslösung aus der ärztlichen Gesamtverantwortung über therapeutische Prozesse besondere Aufmerksamkeit zu schenken und das Thema in Vorbereitung auf den 111. Deutschen Ärztetag in einer Arbeitsgruppe weiter zu verfolgen.

Quelle: Sächsische LÄK, Pressemitteilung Nr. 23 v. 22.06.07 >>> http://www.slaek.de/aktuell/saetassistenz.pdf

Kurze Anmerkung (L. Barth):
Ein Schritt in die richtige Richtung. Denn nach wie vor sind die medizinisch arbeitsteiligen Prozesse nicht hinreichend geklärt, geschweige denn zufrieden stellend gelöst.

Vgl. dazu etwa den Beitrag mit weiterführenden Hinweisen von L. Barth, Pflegemängel und Ursachenforschung: Fehlentwicklungen im Pflegerecht!?
>>> zum Beitrag (pdf.) >>> http://www.iqb-info.de/Pflegemaengel_und_Ursachenforschung.pdf

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