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Unerwünschte Telefonwerbung: Zypries Bußgeld-Vorstoß ist ein klassisches Feigenblatt aus der Politik

25.06.200710:49 UhrMedien & Telekommunikation

(openPR) In der aktuellen Podcast-Ausgabe von Nachgefragt, der Audio-Interview-Reihe des Frankfurter Callcenter-Experten Christoph Busch melden sich Rechtsanwalt Dr. Martin Bahr aus Hamburg und Dr. Edelgard Kutzner, Sozialwissenschaftlerin an der Sozialforschungsstelle der Universität Dortmund zu Wort.

Dr. Martin Bahr bezeichnet den Bußgeld-Vorstoß von Bundesjustizministerin Zypries als „typisch deutsch“, da mit der „strafrechtlichen Keule“ versucht werde, ein Vollzugsdefizit zu lösen. Nicht die Sanktion an sich ist das Problem, sondern die Durchsetzung der Rechte von Verbrauchern.

Dr. Edelgard Kutzner hingegen geht auf die undifferenzierte Berichterstattung von Günter Wallraff ein. Dieser hatte zuletzt bei Johannes B. Kerner im ZDF über 400.000 Callcenter-Beschäftigte in Deutschland diskreditiert.
Im Rahmen der von Dr. Kutzner im Aufrag der Hans-Böckler-Stiftung durchgeführten qualitativen Studie „Experimentierfeld Callcenter“ wurden die Arbeitsbedingungen in fünf Callcentern umfassend beleuchtet. Zudem wurden über einen mehrjährigen „Callcenter-Talk“ die Arbeitsbedingungen von Callcenter-Beschäftigten erhoben.

Die Sozialwissenschaftlerin kommt zu dem Schluss, dass eine Aussage zum Anteil der „schwarzen Schafe“ in der Callcenter-Industrie nicht möglich ist. Dies ist nach Ansicht von Dr. Kutzner schon deshalb der Fall, da Callcenter nicht als Branche anerkannt werden und daher keine verlässlichen statistischen Daten und Vergleichsmöglichkeiten existieren.

Weitere Informationen:
Die Interview-Reihe Nachgefragt kann unter www.christophbusch.com gehört und gelesen werden. O-Töne daraus dürfen gegen Rücksprache und Sendenachweis (per Email) verwendet werden.

Pressekontakt:
Christoph Busch
Christoph Busch Unternehmensberatung GmbH
Mainzer Landstraße 176
60327 Frankfurt am Main
Telefon: 069/97358-108
E-Mail: E-Mail
www.christophbusch.com

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