(openPR) Die Berliner Diplom-Pädagogin und Buchautorin plädiert für einen Dialog der Generationen und setzt darauf, dass Zeitzeugen Zeichen setzen. Sie findet diese Menschen in Buchveröffentlichungen von Autoren ausgewählter Buchverlage, die sich engagiert mit der Vergangenheit und der Gegenwart auseinandersetzen. So starteten die engagierten Berlin Verlage im Februar 2006 mit einem bemerkenswerten Materialangebot zum Kinder- und Jugendbuchprogramm ihre Initiative »Klasse(n)Bücher«.
Begonnen wurde die Reihe mit einem Leseportfolio zum Prager Tagebuch 1941-1942 von Petr Ginz. Ausgewählt wurde dieser Titel für eine Unterrichtsbearbeitung aufgrund seiner Thematik und der besonderen Bedeutung seiner Hauptperson sowie der ungewöhnlichen Begleitumstände beim Fund der Tagebücher in 2003, also 60 Jahre nach Petrs Deportation und Ermordung in Auschwitz. Marlies Koenen im Gespräch: »Es ist ein erfreuliches Zeichen, dass insbesondere auch Zeitzeugen aus der Generation50plus den Dialog zur jungen Generation suchen, um auf diese Weise an der Entwicklung unserer Gesellschaft mitzuwirken.« Zu dem aktuellen Projekt »Prager Tagebuch« bietet die Autorin (
) Lesungen, Vorträge und Unterrichtsprojekte an. Weitere Informationen: Institut50plus www.instititut50plus.de und www.berlinverlag.de























