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Regionalmanagement OÖ - reframe "Frau und Arbeitsmarkt" - Entwicklungsgelder in der Regionalentwicklung

21.06.200709:16 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Regionalmanagement OÖ - reframe "Frau und Arbeitsmarkt" - Entwicklungsgelder in der Regionalentwicklung
Mag.a Veronika Deisenhammer: \
Mag.a Veronika Deisenhammer: \"Eine Region, die Bedürfnisse von Frauen und Familien berücksichtigt und nachhaltig gleiche Chancen am Arbeitsmarkt unterstützt, ist Zielsetzung einer positiven Standorte

(openPR) Gmunden/Vöcklabruck/Salzkammergut/Linz - In den vergangenen zwei Jahren hat sich das Regionalmanagement Oberösterreich rmooe.at gemeinsam mit Partnern intensiv mit dem Thema „Frau und Arbeitsmarkt“ beschäftigt. Das Ergebnis ist ein Maßnahmenkatalog, der von Projektleiterin Mag.a Veronika Deisenhammer und dem Abgeordneten zum OÖ Landtag Anton Hüttmayr, Obmann des Vereins für Regionalentwicklung in den Bezirken Gmunden www.ste-gmunden.at und Vöcklabruck www.voecklabruck.at , den Medien präsentiert wurde.



Der Katalog - „Landkarte“ für eine abgestimmte Entwicklung anstelle einzelner Aktionen…

"Eine Region, die Bedürfnisse von Frauen und Familien berücksichtigt und nachhaltig gleiche Chancen für Frauen und Männer am Arbeitsmarkt unterstützt, ist Zielsetzung einer positiven Standortentwicklung. Dieser Katalog hält dazu Handlungsempfehlungen und Maßnahmen für regionale Strategien bereit. Ein großer Vorteil ist, dass Regionalmanagements, regionale AkteurInnen, Gemeinden, Betriebe und ProjektträgerInnen damit eine „Landkarte“ abbilden und eine abgestimmte Entwicklung statt einzelner Aktionen ermöglichen", so Mag. Deisenhammer.

Das auf eine Laufzeit von zwei Jahren (Juli 2005-Juli 2007) angelegte Equal-Projekt reframe widmete sich der Verbesserung der Jobsituation von Frauen in den Regionen Oberösterreichs. Im Fokus stand das Bestreben, Arbeitsplätze für Frauen zugänglicher zu gestalten und Hürden wie schlecht koordinierte Kinderbetreuung oder Mobilitätshindernisse zu überwinden. reframe spricht in erster Linie betroffene Frauen, in zweiter Linie Unternehmen in den Regionen und darüber hinaus politische EntscheidungsträgerInnen an. reframe bietet Möglichkeiten, neue Denkansätze und Strategien zu erproben. Am Schlusspunkt des Projekts stehen neue Ansatzpunkte und funktionierende Netzwerke, die es erlauben, die erprobten Ideen nachhaltig und dauerhaft umzusetzen.

Gerüst für weiterführende Maßnahmen

Eine Broschüre, die beim RM OÖ angefordert werden kann, stellt das „Rückrat“ bzw. ein „Gerüst“ für Aktivitäten in unseren Regionen dar. Sie baut auf Erkenntnissen und Erfahrungen bisheriger Projekte des RM OÖ, sowie der Entwicklungspartnerschaft reframe auf. Sie unterstützt als Argumentationshilfe RegionalmanagerInnen für Arbeit und Soziales sowie engagierte AkteurInnen und ProjektentwicklerInnen in der Region bei der täglichen Arbeit und bei der Umsetzung neuer Ideen.

Anstieg der FRAUENBESCHÄFTIGUNG in den BEZIRKEN VÖCKLABRUCK UND GMUNDEN

Im Bezirk Vöcklabruck waren im Juli 2006 13.858 Frauen unselbständig beschäftigt, diese Zahl ist seit dem Vorjahr um 2,7% gestiegen. Im Bezirk Gmunden konnten die unselbständig beschäftigten Frauen im Juli 2006 um 1,3% mehr als im Vorjahr zulegen(Quelle: AK OÖ, OÖ-Gebietskrankenkasse, Juli 2006).

Arbeitsplätze für Frauen und Männer mit Betreuungspflichten zugänglicher gestalten

Ein wichtiger Arbeitgeber für Frauen in der Region ist der Tourismus. Arbeitszeiten machen für viele den Ausstieg aus der Branche notwendig. Deshalb werden Initiativen zur besseren Vereinbarkeit von Beschäftigung im Tourismus und Familie gefordert. Zur Steigerung der Mobilität von Frauen in der Region soll die Mitfahrbörse www.fahrgemeinsam.at, die im Rahmen der Entwicklungspartnerschaft im Mühlvierteslvom Verein ALOM entwickelt wurde, in Kooperation mit den Gemeinden, weiter verbreitet werden. Mögliche Strategien sind: Information und Verlinkung auf Gemeinde-Homepages, Vorstellung in Gemeindezeitungen, Öffentlichkeitsarbeit, usw. Auch für KundInnen des Arbeitsmarktservices www.ams.at und Bildungseinrichtungen kann das Angebot näher gebracht werden. Nicht nur Frauen bleiben aufgrund mangelnder Mobilität Arbeitsplätze unzugänglich. Deshalb soll dieses Angebot auch für Jugendliche (Lehrlinge, BerufsschülerInnen, usw. ) angeboten werden. (vd)

Pressekontakt:
Mag.a Veronika Deisenhammer
E-Mail: E-Mail

Regionalmanagement Oberösterreich GmbH
Geschäftsstelle Vöcklabruck-Gmunden
Miller-von-Aichholz-Straße 50
4810 Gmunden
Tel. +43 7612 / 20810
www.rmooe.at

Regionalmanagement OÖ - www.rmooe.at -
Oberösterreich: Zusammenarbeit mit Tradition

Bereits seit mehr als 10 Jahren bestehen in Oberösterreich erfolgreiche EUREGIOS, deren Hauptaufgabe die Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit war und ist. Im Jahr 2000 wurden an diese Einrichtungen national tätige Regionalmanagements angegliedert sowie neue innerhalb Oberösterreichs gegründet, deren Ziel die Entwicklung ihrer betreuten Regionen in vielfacher Hinsicht ist.

..... im Europa der Regionen

Mit dem Beitritt Österreichs zur EU hat sich die politische und wirtschaftliche Bedeutung der Region verändert. Im Europa der 4 Freiheiten stehen die europäischen Regionen mit ihrem Angebot an Lebensqualität, gut ausgebildeten Menschen und Infrastruktur im Wettbewerb um wirtschaftlichen Erfolg. Die gezielt auf die Unterstützung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit ausgerichtete Strukturfondspolitik der EU unterstreicht diese Rolle der Regionen. Nicht zuletzt finden sich die Regionen im Ausschuss der Regionen zusammen, um ihren Anliegen auf dem europäischen Parkett Gehör zu verschaffen.
Regionalpolitik: Bündelung der Kräfte

Die Regionalpolitik trägt die politischen Ziele, Strategien und Maßnahmen auf EU-, Bundes- und Landesebene in die Regionen hinein. Genauer gesagt, erfolgt die Umsetzung der genannten Politikbereiche erst durch die Menschen, Unternehmen, Landwirte, Kulturschaffende, ... in den einzelnen Teilregionen. Viele der bekannten regionalpolitischen Instrumente wie Ziel 2, INTERREG oder das Programm für die Entwicklung des ländlichen Raumes sprechen genau diese Akteure an und ermutigen, gemeinsam in den Teilregionen und mit den regionalen AkteureInnen neue, innovative Ideen bis zur Umsetzungsreife zu entwickeln. Die Regionalmanagements der in Oberösterreich haben sich dabei als unverzichtbare Wissensdrehscheibe, Berater, Impulsgeber und Organisatoren der Regional- und Projektentwicklung erwiesen.

Das Land Oberösterreich bekennt sich mit der Gründung der Regionalmanagement Oberösterreich GmbH (RMOÖ) klar zu dieser ganzheitlichen, integrierten und nachhaltigen Form der oberösterreichischen Regionalentwicklung, die vor allem durch und mit den Menschen in unserem Land erfolgreich ist. Die RMOö stellt eine logische Weiterentwicklung der Tätigkeiten der Regionalmanagements dar und bietet für die Regionen einen gesicherten organisatorischen Rahmen, der es ihnen ermöglicht, ihre Stärken und Vorzüge in erfolgreichen Projekten und Maßnahmen einzusetzen. Die breite Beteiligung der Regionen und Interessenvertretungen an der RMOÖ ermöglicht das gegenseitige Lernen der Regionen und die Abstimmung der unterschiedlichen Regionalentwicklungsinitiativen.

"Gemeinsam für die Regionen" - im World Wide Web

Zu besseren Vermarktung der Leistungen der RMOÖ gibt es einen gemeinsamen interaktiven Auftritt, der Ihnen eindrucksvoll die Projekte und Initiativen der Regionen aufzeigt und Sie unterstützt, die richtigen AnsprechpartnerInnen in den Regionen zu finden. Nutzen Sie dieses Medium für Ihre Projektidee oder einfach nur, um Anregungen für mögliche Initiativen zu finden.

Arbeitsmarktservice - www.ams.at

Arbeitsmarktservice Österreich, AMS, mit dem Arbeitsmarktservicegesetz 1994 durch Ausgliederung aus dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales geschaffenes öffentlich-rechtliches Unternehmen für Dienstleistungen auf dem Arbeitsmarkt (Berufsberatung und Arbeitsvermittlung). Die Aufgaben des AMS umfassen die Durchführung von Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik (Beratung, Vermittlung und arbeitsmarktpolitische Förderung), die Prüfung und Auszahlung von Lohnersatzleistungen bei Arbeitslosigkeit und ordnungspolitische Aufgaben im Rahmen des Ausländerbeschäftigungsgesetzes. Das AMS ist in 1 Bundes-, 9 Landes- und 106 regionale Geschäftsstellen organisiert, mit (2000)rund 4200 Mitarbeitern. Die Finanzierung des AMS erfolgt im Wesentlichen aus den Beiträgen zur Arbeitslosenversicherung.

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