openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Boykott von Studiengebühren: Wo Studierende aktiv sind

18.06.200721:41 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Boykott von Studiengebühren: Wo Studierende aktiv sind
Studis Online-Logo
Studis Online-Logo

(openPR) Von der Öffentlichkeit teilweise kaum bemerkt, gibt es weiterhin Widerstand von Studierenden gegen Studiengebühren. Und das nicht nur in Bundesländern wie Hessen (wo die Protestwelle letztes Jahr am stärksten war).

Der aktuelle Weg ist dabei vor allem die Organisation von Treuhandkonten, auf die die Studierende statt auf das Hochschulkonto die Studiengebühr einzahlen sollen. Nehmen genügend Studierende bis zu jeweils festgelegten Stichtagen teil, wird das Geld auf dem Konto belassen, die Zahlung der Gebühr boykottiert.

Idee des ganzen ist es, dass sich Hochschulen nicht leisten können, relevante Teile (meist liegen die festgesetzten Beteiligungsziele - Quoren - bei mindestens 20%) der Studierendenschaft zu exmatrikulieren. Durch den so aufgebauten politischen Druck könne - in Verhandlungen mit Hochschule und Politik - die Studiengebühren evt. doch noch abgewendet werden. Anfang der 1970er führten Boykotte tatsächlich zu einigen Erfolgen.

Aktuell laufen derartige Bemühungen in Hamburg, an der dortigen Hochschule für Bildende Künste (HfBK) ist der Boykott auch tatsächlich zustande gekommen. Es wird nun die Frage sein, wie lange die boykottierenden Studierenden durchhalten und wie die Politik darauf reagiert. Aktuelles dazu unter
http://www.studis-online.de/HoPo/art-619-hh-boykott-2007.php

An vielen weiteren Hochschulen in Deutschland laufen ebenfalls Boykott-Aktionen. Dort sind die Stichtage aber noch nicht erreicht. Neben vielen Hochschulen aus Hessen beteiligen sich auch Studierende an Hochschulen in Nordrhein-Westfalen und Bayern.

Hinzu kommen die meisten Hochschulen in Thüringen, wo es (noch) nicht um allgemeine Studiengebühren geht. Aber auch die dort für das Wintersemester 2007/2008 erstmals zu zahlenden Verwaltungsgebühren von 50 Euro haben den Protest geweckt. Vor allem, da sie vielen als Einstieg in weitere Gebühren - vor allem also allgemeinen Studiengebühren - in Thüringen gelten.

An welchen Hochschulen bis wann welche Zahl von boykottierenden Studierenden gewonnen werden müssten - und wie die Bemühungen der Studierenden ausgehen - zeigt
http://www.studis-online.de/HoPo/art-635-boykott_wise2007.php

Studis Online
Oliver Iost Internet-Dienstleistungen
Daimlerstr. 7
22763 Hamburg

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 141521
 171

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Boykott von Studiengebühren: Wo Studierende aktiv sind“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Studis Online

BAföG-Erhöhung 2016: Ab August steigt das BAföG – und auch die Chance welches zu bekommen
BAföG-Erhöhung 2016: Ab August steigt das BAföG – und auch die Chance welches zu bekommen
Das 25. BAföG-Änderungsgesetz wurde bereits Ende 2014 verabschiedet. Die Erhöhungen der Bedarfssätze und Freibeträge greifen nun im kommenden Wintersemester – bei Neuanträgen schon ab August! Somit steigt für viele alte und neue Studierende die BAföG-Förderung und sogar die Chance überhaupt welches zu bekommen. Viele Studierende und baldige Studienanfänger haben bald ein wenig mehr Geld in der Tasche, wenn sie BAföG beantragen. Die Bedarfssätze des BAföGs werden um sieben Prozent erhöht. Der Bedarf für Miete steigt sogar um knapp über zehn…
Was bringt das 23. BAföG-Änderungsgesetz real?
Was bringt das 23. BAföG-Änderungsgesetz real?
Seit über 10 Jahren bietet Studis Online seinen bewährten BAföG-Rechner an und konnte bei Änderungen des Gesetzes immer schnell eine angepasste Version des Rechners anbieten. So auch diesmal. Noch bevor der Bundesrat am 15. Oktober hoffentlich seine Zustimmung zum 23. BAföG-Änderungsgesetz gibt, kann man unter bafoeg-rechner.de/Rechner/ schon mit den neuen BAföG-Sätzen rechnen. So ist es möglich, die Auswirkung des Gesetzes ganz real an beliebigen Fällen durchzurechnen. Neben den Bedarfssätzen werden mit dem Änderungsgesetz auch die Freibetr…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Britische Studierende stürmen das europäische FestlandBild: Britische Studierende stürmen das europäische Festland
Britische Studierende stürmen das europäische Festland
Gronau: Auf der Flucht vor den drastisch gestiegenen Studiengebühren in Großbritannien zieht es immer mehr junge Briten zum Studium auf das europäische Festland. So studierten an der Universität Maastricht bereits im letzten Jahr rund 300 Studierende aus dem Vereinigten Königreich – das sind 75% mehr als im Vorjahr. Zum Wintersemester 2013 erwartet die …
Bild: Unklarheit schreckt Studenten ab - UNICUM hat beim Thema Studiengebühren den DurchblickBild: Unklarheit schreckt Studenten ab - UNICUM hat beim Thema Studiengebühren den Durchblick
Unklarheit schreckt Studenten ab - UNICUM hat beim Thema Studiengebühren den Durchblick
Bochum. Bildung ist in Deutschland Ländersache. Und wie könnte es anders sein, kocht jedes Bundesland sein eigenes Süppchen – auch beim Thema Studiengebühren. Auf der Strecke bleiben die Studenten. „Es gibt ein großes Unbehagen unter den Studierenden aufgrund der unübersichtlichen Regelungen“ so André Schnepper, Sprecher des Aktionsbündnisses gegen …
Die D.A.S. informiert - Urteile in Kürze - Hochschulrecht
Die D.A.S. informiert - Urteile in Kürze - Hochschulrecht
In Baden-Württemberg dürfen Hochschulen von Studierenden pro Semester 500 Euro Studiengebühren fordern. Der Baden-Württembergische Verwaltungsgerichtshof bestätigte, dass das dortige Landes-Hochschulgebührengesetz nicht gegen höherrangiges Recht ver¬stößt. Das Recht des Einzelnen zur Zulassung auf ein Hochschulstudium seiner Wahl bedeute keinen Anspruch …
Bild: Isabel Pfeiffer-Poensgen: „Wir werden Studiengebühren in Ruhe durchdenken“Bild: Isabel Pfeiffer-Poensgen: „Wir werden Studiengebühren in Ruhe durchdenken“
Isabel Pfeiffer-Poensgen: „Wir werden Studiengebühren in Ruhe durchdenken“
Studiengebühren für Studierende aus Nicht-EU-Staaten will sie für das Land Nordrhein-Westfalen „in Ruhe durchdenken“, sagt Isabel Pfeiffer-Poensgen (parteilos), die neue Wissenschaftsministerin von NRW, im Interview mit dem DSW-Journal des Deutschen Studentenwerks (DSW). --- Studiengebühren für Studierende aus Nicht-EU-Staaten will sie für das Land Nordrhein-Westfalen …
Bild: Studienbeitragsdarlehen: Jedes Bundesland macht's andersBild: Studienbeitragsdarlehen: Jedes Bundesland macht's anders
Studienbeitragsdarlehen: Jedes Bundesland macht's anders
Allgemeine Studiengebühren haben bisher sieben Bundesländer beschlossen: Baden-Württemberg, Bayern, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und das Saarland. All diese Länder bieten die Möglichkeit, dass die Studiengebühren erst nach dem Studium bezahlt werden. Die Studierenden können dazu auf Studienbeitragsdarlehen der jeweiligen Landesbank …
Klares Signal für mehr Chancengleichheit
Klares Signal für mehr Chancengleichheit
Juso-Hochschulgruppen begrüßen Abschaffung der hessischen Studiengebühren Die Juso-Hochschulgruppen begrüßen die Ankündigung der hessischen SPD-Fraktion, die Abschaffung der Studiengebühren bereits in der ersten Sitzung des neuen Landtages anzugehen und gleichzeitig die wegfallenden Hochschulmittel zu kompensieren. Damit wird ein wesentlicher Baustein …
JuLis: Nachgelagerte Studiengebühren für alle, statt nur Kostenfreiheit für einzelne
JuLis: Nachgelagerte Studiengebühren für alle, statt nur Kostenfreiheit für einzelne
(Berlin) In der Diskussion um den Erlass von Studiengebühren für Studierende mit guten Leistungen erklärt der Bundesvorsitzende der Jungen Liberalen (JuLis) Johannes VOGEL: „Entscheidendes Kriterium für die JuLis ist, dass Studiengebühren ,nachgelagert’ erhoben werden, also erst nach Abschluss oder Abbruch des Studiums. Studiengebühren führen zwischen …
Mit dem vermeintlichen "Allheilmittel" Studiengebühren ist unsere Hochschullandschaft nicht zu retten
Mit dem vermeintlichen "Allheilmittel" Studiengebühren ist unsere Hochschullandschaft nicht zu retten
… mit ihrer Studiensituation insgesamt zufriedener sind als Studierende in anderen Bundesländern. Die Schaffung von mehr Professuren und Mitarbeiterstellen mit dem Schwerpunkt Lehre aus Studiengebühren halten wir für durchaus positiv. Jedoch müssen neue Stellen auch tatsächlich geschaffen werden und nicht nur durch Umdeklarierung alte erhalten bleiben. …
Bild: fzs verurteilt Überlegungen des Präsidiums der Uni Potsdam zur Einführung von StudiengebührenBild: fzs verurteilt Überlegungen des Präsidiums der Uni Potsdam zur Einführung von Studiengebühren
fzs verurteilt Überlegungen des Präsidiums der Uni Potsdam zur Einführung von Studiengebühren
Berlin (fzs). Der studentische Dachverband verurteilt die Überlegungen des kommissarischen Präsidenten der Universität Potsdam Thomas Grünewald zur Einführung von Studiengebühren in Brandenburg. Er schlägt in einem Interview mit den Potsdamer Neuesten Nachrichten vor, ein sogenanntes „intelligentes Modell“, ähnlich dem rheinland-pfälzischen Studienkontenmodell, …
Studieren auf Pump - Was bieten Studienkredite?
Studieren auf Pump - Was bieten Studienkredite?
Einführung allgemeiner Studiengebühren in weiteren Bundesländern - Studienkredit-Angebote der Banken mit deutlichen Unterschieden - Detaillierte Vorstellung der Studienkredite auf forium.de Berlin, 6. September 2007 - Im Oktober beginnt an den Universitäten das neue Wintersemester. Studierende in Hessen und im Saarland müssen sich dann erstmals auf …
Sie lesen gerade: Boykott von Studiengebühren: Wo Studierende aktiv sind