(openPR) Aufgestellt im Rechenzentrum der Universität Hannover, versorgt der Rechner die deutschen Forschungs- und Bildungseinrichtungen mit High Performance Computing-Power der neuen Generation.
KÖLN, Juni 2007 - Das Regionale Rechenzentrum für Niedersachsen (RRZN) hat sich für einen Bull NovaScale Supercomputer entschieden, um die Leistungsfähigkeit des D-Grid bundesweit zu stärken. Das RRZN ist ein wichtiger Baustein innerhalb des D-Grid-Netzes (www.d-grid.de). Dieses HPC-Netz wurde entwickelt, um die deutschen Forschungs- und Bildungseinrichtungen mit modernsten HPC-Ressourcen auszustatten. Und um diese Leistungsfähigkeit zu erreichen, setzt die Hannoversche Gottfried Wilhelm Leibniz Universität auf Bulls NovaScale.
"Wir sind hocherfreut, dass das RRZN mit der Entscheidung pro Bull nun zu unseren leistungsstärksten HPC-Kunden gehört. Dieses Investment bestätigt die überaus gute Entwicklung unserer Lösungen in Europa und weltweit. Mit dieser richtigen Entscheidung folgt das RRZN anderen maßgeblichen Forschungszentren in Frankreich, Deutschland, Irland, Spanien und im Vereinigten Königreich. Es bestätigt darüber hinaus unsere Strategie: Hoch innovative HPC-Plattformen zu bieten, die unterschiedliche Leistungsniveaus kombinieren, aber dennoch gering im Stromverbrauch sind und einfach zu administrieren sind", sagt Benoit Hallez, Bereichsleiter HPC bei Bull.
63 Server mit über 2.5 Teraflops in nur 2 Racks
Um den Anforderungen der Ausschreibung des RRZN optimal zu entsprechen, errichtete Bull ein NovaScale-Cluster, bestehend aus 60 1U Computerknoten (NovaScale R421), ausgerüstet mit Intel®Xeon®-Dual-Core-Prozessoren und zwei 2U System-Administrationsknoten (NovaScale R460), ebenso ausgestattet mit Dual-Core-Prozessoren. Diese Lösung komplettiert ein Imageserver (NovaScale R440), so dass die Gesamtlösung aus insgesamt 63 Servern bestand, die die HPC-Experten von Bull in ein kompaktes Racksystem aus lediglich zwei 40U-Racks integrieren konnten.
Der neue NovaScale Supercomputer hat in verschiedenen Benchmarks beste Ergebnisse erzielt und bietet ein überragendes Preis/Leistungsverhältnis. Seine Spitzenrechenleistung erreicht maximal 2.6 Teraflops und erfüllt darüber hinaus zu 100 Prozent die anspruchsvollen Ausschreibungsbedingungen:
- HPC-Fähigkeiten zu bieten bei gleichzeitig sehr eingeschränktem Platzangebot
- Moderate Wärmeableitung, so dass der Rechner mit einer Luftkühlung auskommt.
- Optimierter, geringer elektrischer Verbrauch
- Eine Clusterarchitektur symmetrischer Multiprozessor-Systeme (SMP), die unter Linux® laufen
- Ausreichende Möglichkeiten für eine zeitgemäße Fernbedienung des Systems (remote administration)
Mittlerweile ist der neue NovaScale Supercomputer im gesamten D-Grid verfügbar und seit Januar 2007 produktiv. Das Rechnersystem hat sämtliche Compliance-Tests mit Bravour gemeistert und einen 14 Tage dauernden Belastungstest erfolgreich bestanden.
Über das D-Grid:
Die Initiative D-Grid wurde mit dem Ziel gegründet, ein integriertes Netzwerk aufzubauen. So dass sich – dank Virtualisierung – verschiedene Forschungseinrichtungen HPC-Ressourcen teilen können. Auf diese Weise sind die Forscher in der Lage, auch große Datenmengen schnell zu bearbeiten.
Die D-Grid-Idee wurde 2003 von einer Initiative deutscher Forscher und Forschungsverbünde geboren. In einer gemeinsamen Erklärung erläuterten sie die Notwendigkeit eines Computer-Grid-Netzwerkes, um der deutschen Wissenschaft nachhaltiges HPC-Computing zu ermöglichen. 2004 beteiligte sich das Bundesforschungsministerium an D-Grid.
Die erste Umsetzung des D-Grids in die Praxis erfolgte 2005 mit der Schaffung des D-Grid-Integrationsprojektes und sechs "Start-up"-Gemeinschaftsgrids, die für HPC-intensive Forschungsbereiche zum Einsatz kommen (Physik, Astrophysik, Medizin und Biowissenschaften, Klimaforschung und Ingenieurswissenschaften).
Für weitere Informationen: www.bull.de und www.bull.ch
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