(openPR) Über 120 Teilnehmer fanden bei strahlendem Sonnenschein den Weg zum 9. rhw-Symposium am 27. April 2007 im Tagungszentrum Stuttgart-Hohenheim. Unter dem Motto „Die Zukunft hat begonnen“ wurden aktuelle Trends der Alten- und Behindertenhilfe vorgestellt.
Die Referenten beleuchteten unterschiedliche Aspekte moderner Alten- und Behindertenhilfe, die zunehmend vom klassischen „Heim“ weg und zu alternativen Wohnformen hin führt. So berichtete Henry Kieschnick vom Kuratorium Deutsche Altershilfe Köln vom aktuellen Stand und den Zukunftsperspektiven von stationären Hausgemeinschaften und ambulant betreuten Wohngruppen. Dabei ging er ausführlich auf die rechtlichen Rahmenbedingungen und die nötige Personalorganisation ein, insbesondere auf die Aufgaben und Einbindung der so genannten Präsenzkräfte oder Alltagsgestalter/-innen.
Einen weiteren Schwerpunkt der Veranstaltung setzte die Diplom-Oecotrophologin Martina Feulner mit ihrem Vortrag zu den neuen hauswirtschaftlichen Anforderungen in der Behindertenhilfe. „Mit den Veränderungen in den Einrichtungen der Behindertenhilfe sind die zentral organisierten Dienstleistungen immer weniger gefragt. Die Hauswirtschaft ist aufgefordert, über ihr Angebot zur Förderung von Selbstbestimmung, Teilhabe und Integration von behinderten Menschen nachzudenken und entsprechende Angebote zu entwickeln“, forderte Feulner das Auditorium auf, aktiv die Zukunft der Be-hindertenhilfe in ihrem Bereich mitzugestalten.
Praxisberichte zu den Themen „Hauswirtschaftliche QM-Audits in Behinderten- und Altenpflegeheimen“ sowie „Neue Versorgungskonzepte in Altenheimen“ und ein Expertengespräch über mögliche Synergieeffekte zwischen Alten- und Behindertenhilfe rundeten das informative Tagesprogramm ab.










