(openPR) LIEBENAU - Zum Austausch über aktuelle politische Fragen empfing Dr. Berthold Broll, Vorstand Stiftung Liebenau, den Kandidaten der CDU zur Landtagswahl im Wahlkreis Ravensburg-Tettnang, August Schuler.
Wunsch: Landes- und Bundesrecht besser koordinieren
Zentrale Themen bei dem Besuch waren die großen Herausforderungen bei der Standortdezentralisierung in der Behindertenhilfe in Verbindung mit der Inklusionsdebatte. Auch die Umsetzung der Landesheimbauverordnung und die aktuelle Debatte um eine neue Heimpersonalverordnung in der Alten- und Behindertenhilfe standen auf der Agenda. Letztere wird aus Sicht der Stiftung Liebenau die Engpasssituation in der Fachkräftegewinnung eher noch erheblich verschärfen, als zu einer Verbesserung der Situation beizutragen.
Zu beiden Themen wurde der Wunsch geäußert, dass Landes- und Bundesrecht besser koordiniert werden sollten. Die praxistaugliche Ausbalancierung von Vorschriften mit den ihnen zugrunde liegenden politischen Zielen sollte Basis der Politikgestaltung sein.
Herausforderung Flüchtlingskrise
Zum Umgang mit der Flüchtlingskrise erläuterte Broll die verschiedenen Aktivitäten der Stiftung Liebenau, wie die Unterbringung von 60 Flüchtlingen in der Liebenauer Kirche und im Gallussaal.
Als Vorsitzender des CDU-Stadtverbands Ravensburg und langjähriges Mitglied des Kreistags tritt August Schuler erstmals für seine Partei zur Landtagswahl am 13. März 2016 an. Er bewirbt sich damit um das Landtagsmandat des bisherigen Ravensburger CDU-Abgeordneten Rudolf Köberle, der sich nach 26 Jahren parlamentarischer Arbeit und Ministerverantwortung nicht mehr zur Wiederwahl stellt.
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