(openPR) MECKENBEUREN-LIEBENAU – Vielschichtig und vielseitig erlebte der Generalsekretär des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen, Felix Oldenburg, die Stiftung Liebenau bei seinem ersten Besuch in Liebenau. Oldenburg war besonders daran interessiert, eine Stiftung kennenzulernen, die mit vielen sozialen Dienstleistungen operativ tätig ist und auch konkrete Erfahrungen im europäischen Ausland hat. Die Stiftung Liebenau ist neben Deutschland, in Österreich, der Schweiz, Bulgarien, der Slowakei und auch in Italien tätig. Von ihren 104 Standorten liegen 28 im Ausland. Oldenburg ist seit dem vergangenen Jahr an der Spitze des Verbandes, dem die Stiftung Liebenau seit Jahren angehört und in dem sie sich in mehreren Arbeitskreisen und Foren aktiv einbringt.
Werkstatt und Eltern-Kind-Station besucht
Bei seinem halbtägigen Besuch besichtigte Oldenburg, der von seiner Stellvertreterin Birgit Radow begleitet wurde, die Werkstatt für Menschen mit Behinderungen der Liebenau Teilhabe. Hier werden schwerpunktmäßig Montage- und Konfektionierungsarbeiten aus der Industrie geleistet. Seit einiger Zeit wird hier zudem eine digitale Datenarchivierung angeboten. Auch die Eltern-Kind-Station der St. Lukas-Klinik stand auf dem Besuchsprogramm. Das Konzept sieht die Mitaufnahme der vertrauten Bezugspersonen vor, da sich aus einer psychischen Störung oder Behinderung eines Kindes oftmals auch Interaktionsschwierigkeiten zwischen Eltern und Kindern entwickeln.
Kooperationen und Vernetzung immer wichtiger
Weitere Themen waren die Veränderungsprozesse, die mit der Digitalisierung 4.0 auf Unternehmen zukommen und auf die sich auch Sozialunternehmen einstellen müssen. Oldenburg betonte aus seiner Perspektive, dass die Kooperation von Stiftungen untereinander immer wichtiger würde. „Gesellschaftliche Entwicklungen zu erkennen, fachliche Entwicklungen zu ermöglichen und organisatorische Entwicklungen anzustoßen, auch in Bezug auf die Vernetzung und Kooperation von Stiftungen und neuen Ansätzen wie Social Entrepreneur, prägen unsere Arbeit“, erläuterte Vorstand Dr. Markus Nachbaur in diesem Zusammenhang.
Attraktive Entwicklungsmöglichkeiten
Auch der allgemeine Fachkräftemangel, von dem die Stiftung Liebenau ebenso betroffen ist, wurde bei Oldenburgs Besuch thematisiert. „Wir spüren, dass wir in einer wirtschaftlich starken Region mit vielen großen Industrieunternehmen tätig sind“, stellt Vorstand Prälat Michael H .F. Brock fest. Umso wichtiger sei es, dass wir unserem Nachwuchs Entwicklungsperspektiven und eine anerkennende Unternehmenskultur bieten können, die von Menschlichkeit geprägt ist.“
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