(openPR) Hannover, 22. Mai 2007. Fast jeder hat seine persönlichen Methoden, heiße Tage zu überstehen. Zu Hause fällt das leichter als bei der Arbeit: Die Kleiderordnung wird in der Regel nicht so schnell gelockert, wie viele Büros sich aufheizen. Während der Schweiß fließt, geraten die Gedanken und das Blut ins Stocken. Die hohen Temperaturen machen müde, lustlos und unkonzentriert. Spätestens nachmittags werden die Beine schwer, und die feuchten Finger kleben an der Tastatur. "Doch es gibt einfache Tricks, mit denen sich hitzige Arbeitstage besser ertragen lassen", so Ulrike Mickelat, Sprecherin der Techniker Krankenkasse (TK) Landesvertretung Niedersachsen.
Früh aufstehen, richtig lüften
Wer im Sommer richtig früh aufsteht, kann die kühlen Morgenstunden produktiv nutzen und sich nachmittags ruhigen Gewissens im Schwimmbad erfrischen. Wer auch am späteren Nachmittag gefordert ist, sollte zumindest versuchen, zur heißen Mittagszeit eine ausgiebige Pause einzulegen, empfiehlt die TK. Eine Siesta belebt am nachhaltigsten - der Tagesrhythmus der wärmegewohnten Südländer ist an warmen Tagen das gesündeste Vorbild. Auch in punkto Lüftung sollte südländischen Gewohnheiten gefolgt werden: Ist das Büro nicht klimatisiert, sollte der Raum gleich morgens gelüftet werden. Wenn die Sonne anfängt zu heizen, sollten die Fenster und Jalousien geschlossen werden und geschlossen bleiben. Für den Luftaustausch zwischendurch reichen fünf Minuten Durchzug bei weit geöffneten Fenstern.
Luftig kleiden
Bei tropischen Temperaturen Anzug mit Krawatte oder Kostüm zu tragen, mag manchmal unvermeidlich sein. Doch leichte, bequemsitzende Kleidung aus Baumwolle, Seide oder Leinen erleichtert die Temperaturregulation des Körpers. Besser als eng anliegende Shirts aus Synthetikfasern sind weite, dünne Blusen und Hemden aus Naturmaterialien. Sie lassen die Haut atmen und sorgen dafür, dass der Schweiß seine natürliche kühlende Funktion auch wahrnehmen kann. Auch die Füße brauchen Luft. Um Blasen vorzubeugen, die ohne Socken durch Schweiß und Reibung selbst in bequemen Sandalen leicht entstehen, kann Fußpuder helfen. Geschlossene Schuhe tragen sich auch bei Hitze meist angenehmer mit leichten Baumwollsocken oder -füßlingen.
Beine hoch und zwischendurch abkühlen
Wenn es die Büroetikette zulässt, kann man die Beine immer mal wieder für ein paar Minuten hochlegen. Das entlastet die Gefäße und beugt dem Anschwellen der Füße und Beine vor. Ein kaltes, feuchtes Tuch im Nacken oder auf der Stirn erfrischt und kühlt wirkungsvoll. Einen wohltuenden Frischeeffekt hat es auch, die Unterarme immer mal wieder ein paar Minuten lang unter fließendes kaltes Wasser zu halten. Wenn es möglich ist, sich zum Beispiel in der Mittagspause ein kaltes Fußbad zu gönnen, sollte man das tun, empfiehlt die TK. Anschließend kurz die Zehen massieren.
Einen Gang zurückschalten
Wenn möglich, sollte man nicht nur die Arbeitszeiten, sondern auch die Arbeitsinhalte der Hitze anpassen. So lassen sich komplizierte Aufgaben, schwierige Verhandlungen und Gespräche vielleicht auf kühlere Tage verschieben. Unnötiger Stress sollte vermieden und öfters kleine Erholungs- und Erfrischungspausen eingelegt werden. Einen Gang zurückzuschalten ist bei großer Hitze gesünder, als den Kreislauf durch Aufregung und Hektik zusätzlich zu belasten.
Nach getaner Arbeit sollte der Feierabend bewusst genossen werden. Rad fahren in kühler Abendluft entspannt und bewegt den Körper gleichermaßen. Auf anstrengenden Sport sollte verzichtet und die Freizeit gemächlicher gestaltet werden als sonst.
Ulrike Mickelat
Sprecherin Techniker Krankenkasse
Landesvertretung Niedersachsen
Königstraße 50 a
30175 Hannover
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