(openPR) Mit dem Sommer haben auch die meisten zahlungswilligen Immobilienkäufer aus Europa, Russland und Asien Kapstadt verlassen, um wieder den Tätigkeiten nachzugehen, die ihnen den Luxus einer eigenen Immobilie am Kap ermöglichen.
Estate Agents sind wieder ansprechbar und bereit ihren Kunden ein freundliches Lächeln bereits vor Vertragsabschluss zu schenken. Vorbei die neue Arroganz der Immobilienmakler am Kap, unter der auch wir als Vermittler so manches Mal in den letzten Monaten zu leiden hatten. Die Zahl der abgeschlossenen Verkäufe ist nach der hektischen Saison zwischen Dezember und Februar stark zurückgegangen. Wechselten zum Beispiel allein in Constantia im Februar des Jahres noch fünfzehn Immobilien ihren meist stolzen Besitzer, so waren es im April gerade mal noch sieben. Wer es sich als Makler nach guter Saison leisten kann, macht nun da Urlaub wo seine Kunden herkommen.
Doch bitte keine Illusion, denn generell boomt der Immobilienmarkt in Kapstadt noch immer und nach der Saison ist vor der Saison. Bleiben wir als Beispiel im schönen Constantia. Lag der durchschnittliche Verkaufspreis im April 2006 noch bei Rand 4,68 Millionen, so lag er im April 2007 bei stolzen Rand 5,63 Millionen. Das sind schöne 20 Prozent im Unterschied. Aber trotzdem, auch wenn die Immobilienpreise in den vergangenen Jahren stark angestiegen sind, gibt es noch gute Gründe zum Kauf eines Hauses am Kap. Allerdings gehören die noch immer beschworenen „Schnäppchenpreise“ für Immobilien in der Trendmetropole Kapstadt wohl der Vergangenheit an. Trotzdem regnet es wie welkes Blattwerk zu diesem Thema besonders im Internet Halbwahrheiten und sinnfreies Tabellenwerk, welches uns vorgaukeln will, dass Immobilien in Kapstadt gegenüber Miami oder Kitzbühl besonders preiswert sind. Da können wir ebenso gut die Zeckenplage Süddeutschlands mit der Geburtenrate in Flensburg vergleichen. Das ist schlicht Blödsinn!
Wer nun aber mit Umsicht kauft, der kann noch immer gute Renditen mit einer Immobilie in Kapstadt erzielen. Doch Vorsicht, nicht alles was da im Schein der afrikanischen Sonne glänzt, ist sein Geld wert. Da wird schnell mal ein altes Anwesen mit ein wenig Kosmetik zur Traumimmobilie im toskanischen Stil umfunktioniert und auf dem nervösen Markt zum überhöhten Preis angeboten. Besonders eng wird es in den guten Wohnlagen an der Atlantikküste rund um Camps Bay und in den Hügeln von Constantia. Hier geht es meist nur noch über den Preis. Besonders Europäer kaufen was der Markt hergibt. Kein Wunder, denn Ausländer zieht es nun mal in die guten Lagen mit Blick über Meer oder Weinberge. Ich rate hier zur Ruhe und Besonnenheit, nur keine Panik. Nutzen Sie den südafrikanischen Winter um sich in aller Ruhe nach der richtigen Immobilie umzusehen.
Vorsicht ist auch bei vorzugsweise deutschsprachigen Komplettangeboten zum Immobilienkauf am Kap angesagt. Hier wittern rund um den lukrativen Immobilienmarkt selbsternannte Berater und Fachleute ein gutes Geschäft mit den zahlungskräftigen Investoren aus dem kühlen Europa. Aber nicht alles was aus einer Hand kommt ist unter dem Strich auch sein Geld wert. Kapstadt ist nicht wie das heimische München oder Zürich und je schneller man sich selbst mit den nicht immer einfachen Gegebenheiten vor Ort auseinandersetzt, desto schneller lernt man sich in Kapstadt zurechtzufinden und so richtig wohl zu fühlen.
Also Augen auf beim Immobilienkauf in Kapstadt und denken Sie daran, die besten Gründe sich am Kap niederzulassen haben immer noch Sie!
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