openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Delfinschützer siegen erneut vor Gericht gegen Bush-Regierung

03.05.200711:56 UhrEnergie & Umwelt
Bild: Delfinschützer siegen erneut vor Gericht gegen Bush-Regierung
Das EII \
Das EII \"Dolphin Safe Logo\" für delfinsicheren Thunfisch

(openPR) Harte Anforderungen an das gesetzlich geschützte Dolphin Safe Label für Dosenthunfisch bleiben in Kraft

San Francisco - München, 03.05.2007 – Bereits zum vierten Mal ist die US-Regierung vor Gericht mit dem Versuch gescheitert, die strikten US-Gesetze für die Einfuhr von „delfinsicher“ gefangenem Dosenthunfisch zu lockern. Die Entscheidung der Richter des Bundesberufungsgerichts, U.S. Ninth Circuit Court of Appeals, war einstimmig. „Dies ist ein großer Sieg für den Delfinschutz und für das Dolphin-Safe-Thunfisch-Logo, dem die Verbraucher damit weiterhin vertrauen können“, betont David Phillips, Leiter des Meeressäugerprogramms des Earth Island Institute (EII), einer der klageführenden Umweltorganisationen.



Seit mehr als sechs Jahren bemüht sich die US-Regierung, dass „delfin-tödlicher“ Dosenthunfisch aus Mexiko, Venezuela und anderen südamerikanischen Ländern in den USA als „delfinsicher“ vermarktet werden darf. Dagegen haben mehrere Umweltschutzorganisationen gemeinsam mehrfach erfolgreich geklagt und gewonnen.

Hintergrund des erbittert geführten Disputs ist die Methode, mit der der Thunfisch gefangen wird. So jagen Fischer im tropischen Ostpazifik nach Richtlinien der Inter-American Tropical Tuna Commission (IATTC) gezielt Delfinschulen und kreisen sie mit Ringwadennetzen ein, weil sie unter den Delfinen einen Thunfischschwarm vermuten. „Zwar werden die Delfine anschließend wieder freigelassen, doch belegen wissenschaftliche Untersuchungen eindeutig, dass das ständige Einfangen die Gesundheit der Meeressäuger schädigt, dass zahllose Delfinbabys von ihren Müttern getrennt werden und sterben“ erklärt die Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD), die das SAFE-Programm für „delfinsicher“ gefangenen Thunfisch in Deutschland kontrolliert und umsetzt. „Das SAFE-Programm des EII verbietet den Einsatz dieser Fischfangmethode kategorisch, die EU leider nicht“, betont die GRD.

Nach Ansicht der siegreichen Delfinschützer bleibt der Regierung jetzt nur noch der Weg über den mehrheitlich demokratisch geführten Kongress. Dessen Zustimmung gilt allerdings als extrem unwahrscheinlich.

Mit Beginn der später 1950er Jahren bis Anfang der 1990er Jahre hatte die Thunfischindustrie durch das Umkreisen von Delfinschulen nach Berechnungen des EII mehr als 7 Millionen Delfine getötet. Es war die größte Massenvernichtung von Meeressäugern in der Geschichte der Menschheit. Die Delfinbestände haben sich bis heute nicht davon erholt. Hauptgrund dafür sind nach Ansicht der meisten Experten Fischereien aus Mexiko, Venezuela, Kolumbien und El Salvador, die nach wie vor Delfine beim Thunfischfang jagen und einkreisen.

Weitere Informationen und die SAFE-Liste der in Deutschland als „delfinsicher“ überprüften und von der GRD kontrollierten Thunfischmarken sind online abrufbar unter:
www.thunfischliste.de

Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V.
Kornwegerstr. 37 – 81375 München Tel.: 089 – 74 16 04 10 Fax: 089 – 74 16 04 11
E-Mail: E-Mail
Webseite: www.delphinschutz.org
1. Vorsitzender: Rollo Gebhard - V.i.S.d.P: Ulrich Karlowski
Vereinsregister 13487, Amtsgericht München

Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V.:

1991 gründete der dreifache Weltumsegler Rollo Gebhard die Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD)

„Es ist meine Verpflichtung“, begründete Rollo Gebhard den mutigen Schritt, erschüttert vom millionenfachen Sterben der Delfine in den Treibnetzen der Thunfischfänger.

Getreu seinem Motto „Kein Weg ist zu weit, kein Ziel zu fern“ brachte er die Thunfischindustrie in Deutschland durch einen spektakulären Boykott-Aufruf an den Verhandlungstisch. Seitdem haben sich über 95 Prozent der deutschen Thunfisch-Importeure verpflichtet, keinen mit Treibnetzen oder durch Umkreisen von Delfinen gefangenen Thunfisch anzubieten.

Heute ist die GRD eine weltweit tätige Naturschutzorganisation und die einzige in Deutschland, die sich schwerpunktmäßig für den Schutz wild lebender Delfine und den Erhalt ihrer Lebensräume einsetzt. Wir kämpfen gegen delfintödliche Fischereimethoden, die Jagd auf Delfine, sorgen für die Ausweisung von Delfinschutzgebieten und die Einführung von Schutzgesetzen.

„Um Hilfe können Delfine nicht rufen, aber die Signale sind deutlich: ihre Anzahl geht weltweit zurück“, warnt Rollo Gebhard.

Mit unseren Projekten schützen wir bedrohte Delfine und ihre Lebensräume!

Deutschland – Thunfisch-Kontrollprogramm (SAFE): SAFE bewahrt Tausende Wale und Delfine vor dem grausamen Beifangtod. Publikation einer Verbraucher-Checkliste mit den bestätigten "delfinsicheren" Thunfischmarken.

Peru: Kampf gegen die illegale Delfinjagd, Dynamitfischerei und Meeresverschmutzung gemeinsam mit unseren peruanischen Partnern von der Meeresschutzorganisation ACOREMA.

Adria (Kroatien): Seit 2000 kämpfen wir mit unseren Partnern unter Einsatz eines Patrouillenboots für das Überleben der letzten ca. 220 Adria-Delfine.

Spanien: Einrichtung eines Schutzgebietes bei La Gomera (Kanarische Inseln), Aufbau von ökologischem Wal- und Delfinbeobachtungstourismus.

Mosambik: Einrichtung eines Schutzgebiets für eine kleine Population von Buckeldelfinen bei der Inhaca-Insel (Bucht von Maputo).

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 133223
 2513

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Delfinschützer siegen erneut vor Gericht gegen Bush-Regierung“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V.

Bild: Die vergessenen Delfine Afrikas - Deutsche Delfinschützer helfen in MosambikBild: Die vergessenen Delfine Afrikas - Deutsche Delfinschützer helfen in Mosambik
Die vergessenen Delfine Afrikas - Deutsche Delfinschützer helfen in Mosambik
Wie an allen anderen Küsten des afrikanischen Kontinents sind Delfine an der Küste von Mosambik durch unkontrollierte Fischerei und Lebensraumzerstörung stark bedroht. Eine der wenigen afrikanischen Initiativen, die sich dem Schutz der Meeresumwelt verschrieben hat, ist DolphinCareAfrica (DCA) aus Mosambik. DCA setzt sich seit vielen Jahren für den Schutz der an der Küste bei Ponta do Ouro lebenden Buckeldelfine, Großen Tümmler und Spinnerdelfine ein. Um das Überleben der gefährdeten Meeressäuger dort langfristig zu sichern, erhält DCA jetzt …
Bild: Quality Hotel Ambassador Hamburg und Elischeba Wilde unterstützen Delfinschutz-ProjekteBild: Quality Hotel Ambassador Hamburg und Elischeba Wilde unterstützen Delfinschutz-Projekte
Quality Hotel Ambassador Hamburg und Elischeba Wilde unterstützen Delfinschutz-Projekte
Quality Hotel Ambassador Hamburg und Elischeba Wilde, Botschafterin der Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD), unterstützen den Schutz von Delfinen Auf Initiative von GRD-Botschafterin und Model Elischeba Wilde bietet das Quality Hotel Ambassador Hamburg ein einzigartiges Arrangement an, mit dem Besucher die Umwelthauptstadt Hamburg kennenlernen und gleichzeitig Delfine schützen können. Von jeder Buchung des "Rettet die Delfine" Arrangements, das aus 2 Übernachtungen und vielen Extras wie die 3-Tage-Hamburg-Card besteht, spendet das Qu…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: USA: Bush-Administration legt Berufung gegen Freilassung von Uiguren in Guantanamo einBild: USA: Bush-Administration legt Berufung gegen Freilassung von Uiguren in Guantanamo ein
USA: Bush-Administration legt Berufung gegen Freilassung von Uiguren in Guantanamo ein
… Entscheidung konnte Amtsrichter Urbina die Freilassung von 17 Uiguren aus dem Guantanamo-Gefängnis anordnen. Mit seinem Urteil hatte Urbina sich eindeutig gegen die Haltung der Bush-Regierung gestellt. In einer Stellungnahme erklärte das Weiße Haus, dass es dem Urteil vehement widerspreche und Notmaßnahmen einleiten würde, um die Freilassung zu verhindern. Die …
Bush gibt Ruestungskontrolle wieder eine Chance
Bush gibt Ruestungskontrolle wieder eine Chance
… hat in einer Grundsatzrede neue internationale Massnahmen gegen die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen angeregt. Das Neue an dieser Forderung ist grundsaetzlich: Die Bush-Regierung scheint erstmalig bereit zu sein, die vorhandenen Instrumentarien und Institutionen fuer Abruestung und Ruestungskontrolle zu staerken. Sie hat offensichtlich erkannt, …
Arabische Republik Ägypten: Wissenschaftler wegen „Beleidigung der Religion“ angeklagt
Arabische Republik Ägypten: Wissenschaftler wegen „Beleidigung der Religion“ angeklagt
… Spenden ohne Erlaubnis“ und die „Verbreitung falscher Informationen im Ausland“ zu sieben Jahren Zwangsarbeit verurteilt. 2003 beugte sich Ägypten dem internationalen Druck. Ein Gericht erklärte die vorherigen Gerichtsverfahren für ungültig, Ibrahim und seine Mitarbeiter wurden entlassen und das Ibn Khaldoun Center wurde im letzten Jahr neu eröffnet.
Bild: Gericht fordert Quellenpreisgabe von Journalisten in der Geheimdienstaffäre PlameBild: Gericht fordert Quellenpreisgabe von Journalisten in der Geheimdienstaffäre Plame
Gericht fordert Quellenpreisgabe von Journalisten in der Geheimdienstaffäre Plame
… die von der US-Regierung vorgelegten angeblichen Beweise von versuchten Uran-Käufen des Irak in Niger Unsinn sind. Kurz darauf steckten zwei «hochrangige Mitarbeiter» der Bush-Regierung dem amerikanischen konservativen Journalisten Robert Novak und sechs weiteren Reportern die Identität der CIA-Agentin zu. Ausser Novak liess sich allerdings keiner der …
Save Darfur begrüßt US-Sanktionen gegen Sudan
Save Darfur begrüßt US-Sanktionen gegen Sudan
… bemängelt die Koalition, dass diese Sanktionen zu spät kommen und nicht ausreichend sind. Immerhin ist es beruhigend festzustellen, dass die internationale Gemeinschaft und die Bush-Regierung endlich auch einmal handeln, nachdem sie sich lange Zeit darauf beschränkt haben, das sudanesische Regime lediglich zu warnen. Damit die gestern verkündeten Maßnahmen …
Kuba braucht Solidarität, Solidarität und noch einmal Solidarität
Kuba braucht Solidarität, Solidarität und noch einmal Solidarität
… Achse des Bösen sollen nun Kuba und insbesondere Fidel Castro die Bösewichter sein, deren offenkundig gewaltsame Vertreibung Bush die Präsidentschaft sichern soll. Dass die Bush-Regierung gerade auf ihrem Stützpunkt Guantanamo auf der kubanischen Insel im Umgang mit den in Afghanistan Gefangenen die Menschenrechte und den Rechtsstaat mit Füßen tritt, …
Klima-Spezialist der NASA: Sie wollen mich zum Schweigen bringen
Klima-Spezialist der NASA: Sie wollen mich zum Schweigen bringen
… US-Regierung will offenbar Maulkörbe für Wissenschaftler durchsetzen In einer Anzahl von Interviews in den letzten Tagen hat der oberste Klimaexperte der NASA (US-Weltraum-Behörde) die Bush-Regierung angeklagt, ihn zum Schweigen bringen zu wollen, weil die hinter Bush stehenden Industrie-Interessen mit der Wahrheit über die weltweiten Klima-Änderungen durch den …
Criticón: „Bush-Bashing bestimmte die Bestsellerlisten“ – Warum Putin ein „lupenreiner Demokrat“ ist und alle Republikaner böse sind
Criticón: „Bush-Bashing bestimmte die Bestsellerlisten“ – Warum Putin ein „lupenreiner Demokrat“ ist und alle Republikaner böse sind
… ganze Rubrik mit Neuvorstellungen und einem Diskussionsforum. Hier wurden sogar mittlerweile veraltete, im Buch ‚Der große Ausverkauf – Wie die Bush-Regierung Amerika ruiniert‘ zusammengetragene Bush-kritische Kolumnen des US-Wirtschaftswissenschaflers Paul Krugman vorgestellt. Die britische Tageszeitung Guardian stellte ihren Lesern Namen und Adressen …
Bild: Yes we can-but wath? Mr. PresidentBild: Yes we can-but wath? Mr. President
Yes we can-but wath? Mr. President
… und auf die Empfehlungen der Kommandeure vor Ort zu hören. Aber im Wahlkampf wurden diese Einschränkungen immer von der heftigen Kritik an der Kriegspolitik der Bush-Regierung und von der Verurteilung seiner Hauptrivalin um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten für ihre Zustimmung zur Invasion des Irak überlagert. Jetzt hat sich die Situation …
Bild: George Bush Senior: 'Amerikaner können die UFO-Wahrheit nicht ertragen!'Bild: George Bush Senior: 'Amerikaner können die UFO-Wahrheit nicht ertragen!'
George Bush Senior: 'Amerikaner können die UFO-Wahrheit nicht ertragen!'
Mannheim. Wahlkampfzeiten in Amerika und die Kandidaten sammeln Gelder. „Americans Can´t Handle The Truth“ behauptete nun George Bush Senior zu den UFOs – siehe gerade die Zeitung ´Press Examiner´- http://www.pressexaminer.com/americans-cant-handle-the-truth-george-bush-senior-on-ufos/76219 . Dieser Tage sammelte er für seinen Sohn Jeb für den Präsidentenwahlkampf Gelder in Orlando. Während der ´Fundraising´-Tour stellte ein Mann aus der Zuhörermenge eine seltsame Frage an den ehemaligen Präsidenten und ehemaligen CIA-Direktor. Der Mann war z…
Sie lesen gerade: Delfinschützer siegen erneut vor Gericht gegen Bush-Regierung