openPR Recherche & Suche
Presseinformation

TU Hamburg startet KI-Initiative „AI in Education“ mit dem Chatbot „inTU“

Bild: TU Hamburg startet KI-Initiative „AI in Education“ mit dem Chatbot „inTU“

(openPR) Künstliche Intelligenz prägt Hochschulen mehr und mehr: Sie verändert Berufsbilder, eröffnet neue Möglichkeiten in der Lehre und stellt etablierte Prüfungsformate in Frage. Die Technische Universität Hamburg (TUHH) antwortet auf diese Entwicklung aktiv und nimmt KI systematisch in den Blick.

Nun startet die TU Hamburg ihr großangelegtes Projekt „AI in Education“. Den Auftakt zum aktuellen Wintersemester macht der KI-Chatbot „inTU“ für sämtliche Belange von Erstsemesterstudierenden. Wo sind die wichtigsten Anlaufstellen auf dem Campus? Wie genau funktioniert die E-Learning-Plattform der TU Hamburg? Und welche Fristen muss ich zum Studienstart beachten? Im Dialog navigiert der interaktive Chatbot angemeldete Studierende komfortabel durch die herausfordernden ersten Monate an der TU Hamburg. Der Chatbot hilft dabei, möglichst schnell die richtigen Informationen und passenden Ansprechpartner zu finden. Der gesamte Onboarding-Prozess wird dadurch enorm erleichtert.

Sichere Umgebung abseits kommerzieller Anbieter

Zu den Besonderheiten von „AI in Education“ gehört die Unabhängigkeit: Anstatt externe Dienstleister zu nutzen, läuft die KI-Anwendung auf eigenen Servern der TU Hamburg und greift auf lokale Modelle zurück. Damit ist eine sichere Umgebung abseits von Produkten kommerzieller Anbieter gewährleistet.

Um möglichst zielgenau auf die Belange der Nutzenden eingehen zu können, flossen die Ergebnisse der regelmäßigen Studierendenbefragungen an der TU Hamburg in die Entwicklung des Chatbots ein. Zusätzlich wurden im Rahmen des Projekts im Sommer 2026 weitere Erhebungen unter anderem mit Studierenden durchgeführt. Die dort gesammelten Erkenntnisse werden zur Grundlage für die Implementierung weiterer KI-Anwendungen. Dafür werden auch die Perspektiven der Lehrenden sowie des Verwaltungspersonals im Bereich Studium und Lehre der TU Hamburg einbezogen.

Der Onboarding-Assistent „inTU“ bildet den Startschuss der KI-Offensive „AI in Education“ der TU Hamburg. In mehreren Arbeitsgruppen wird seit Sommer 2026 die technische, organisatorische und didaktische Basis erarbeitet, um KI in der Lehre systemisch zu etablieren. Projektziel ist eine Umgebung, die ermöglicht und befähigt. Dazu gehören klare Regeln zu Rechtsfragen und Datenschutz, und unsere Lehrenden erhalten ein sicheres Werkzeug, das sie nach Bedarf und didaktischer Zielstellung miteinbinden können.

Auch KI-Tutoren sind bereits in Planung

Für das kommende Jahr baut die TU Hamburg eine Infrastruktur auf, mit der Lehrende eigene KI-Tutoren für ihre Lehrveranstaltungen entwickeln und einbinden können. Erste Pilotprojekte sind bereits in Vorbereitung, in denen ein KI-Tutor Studierende individuell beim Lernen begleitet und unterstützt. Die KI-Tutoren sollen die Denkarbeit der Studierenden dabei nicht ersetzen, sondern gezielt anregen: durch Rückfragen, die Begründungen einfordern und Annahmen sichtbar machen, einschließlich der Grenzen und möglichen Fehler der KI selbst. Konzeption und Verantwortung bleiben bei den Lehrenden. Zukünftig soll auch die Verwaltung im Bereich Studium und Lehre der TU Hamburg die neu geschaffene Plattform nutzen können.

Prof. Dr.-Ing. Andreas Timm-Giel, Präsident der TUHH: „Mit ‚inTU‘ setzen wir KI dort ein, wo sie unseren Studierenden unmittelbar nützt: Sie erhalten vom Studienstart an schnelle Orientierung und passgenaue Unterstützung. Perspektivisch wollen wir KI-gestützte Angebote entlang des gesamten Studienverlaufs ausbauen – von Information und Beratung bis zur individuellen Lernbegleitung. Dabei soll KI eigenständiges Denken nicht ersetzen, sondern Studierende gezielt dabei unterstützen, besser und erfolgreicher zu lernen.“

Prof. Dr.-Ing. Thorsten A. Kern, Vizepräsident für Lehre der TUHH: „Viele Berufsbilder befinden sich durch den Einfluss der KI im Wandel. Die Ingenieurwissenschaften sind da keine Ausnahme, haben sich aber seit jeher mit ihren Werkzeugen weiterentwickelt. Unsere KI-Roadmap erzeugt das Umfeld, damit unsere Studierenden KI technisch verstehen, deren Ergebnisse hinterfragen und deren Grenzen kennen. Ziel ist es, Ingenieurinnen und Ingenieure auszubilden, die zum ethischen und verantwortungsbewussten Umgang mit dem Werkzeug KI befähigt sind. Unsere Studierenden werden am Ende mitgestalten, was als Nächstes kommt.“

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 1325702
 127

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „TU Hamburg startet KI-Initiative „AI in Education“ mit dem Chatbot „inTU“ “ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von idw - Informationsdienst Wissenschaft

Bild: Julian Ferchow ist neuer Professor und Geschäftsführer am BIBA
Julian Ferchow ist neuer Professor und Geschäftsführer am BIBA
In der Forschung interessiert sich Ferchow für die Zukunft der Produktentwicklung und Produktion. Die Systeme, Prozesse, Organisationen und Netzwerke von Morgen arbeiten und entscheiden datenbasiert und lernend mit Unterstützung durch künstliche Intelligenz (KI). So nutzen zum Beispiel KI-Tools Daten aus dem gesamten Produktlebenszyklus, um innovative Konstruktionsvarianten vorzuschlagen, die wirtschaftlich, ressourcen- und energieeffizient sowie auf Wiederverwendung ausgelegt sind. Ingenieurinnen und Ingenieure steuern diese Prozesse und bew…
Am Sonntag startet die Berlin Science Week
Am Sonntag startet die Berlin Science Week
Dr. Christian Rauch, Leiter der Berlin Science Week: „Einstein, Planck, Charpentier – und jetzt Hegemann. Die Nobelpreisgeschichte Berlins ist lang und zeigt: Die Berliner Wissenschaft forscht auf Weltniveau. Auf die Errungenschaften ihrer Forschungseinrichtungen können und sollten die Berlinerinnen und Berliner ebenso stolz sein wie auf die weltberühmte Kulturszene ihrer Stadt. Denn eine lebendige Wissenschaftsstadt entsteht im Austausch zwischen Forschenden und der Stadtgesellschaft, in der Neugier aufeinander und in der Freude am gemeinsam…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Chatbot-Pionier Kauz launcht erste ChatGPT-basierte Customer Service-Lösung mit kontrollierbarer KIBild: Chatbot-Pionier Kauz launcht erste ChatGPT-basierte Customer Service-Lösung mit kontrollierbarer KI
Chatbot-Pionier Kauz launcht erste ChatGPT-basierte Customer Service-Lösung mit kontrollierbarer KI
ChatGPT + kontrollierbare KI: Erster Customer Service Chatbot ist live Das Tech- und Linguistenteam von Kauz entwickelt seit sieben Jahren Chatbot-Anwendungen und war als eines der wenigen deutschen Start-ups Teil des Beta-Programms von OpenAI. Mit dem Launch von ChatGPT wurde generative KI erstmals wirtschaftlich nutzbar, wenn auch mit diversen Einschränkungen. …
Bild: Kauz: Chatbot-Pionier schließt Finanzierungsrunde  mit 2,3 Millionen Euro ab Bild: Kauz: Chatbot-Pionier schließt Finanzierungsrunde  mit 2,3 Millionen Euro ab
Kauz: Chatbot-Pionier schließt Finanzierungsrunde mit 2,3 Millionen Euro ab
Düsseldorf 07.02.2024 Das etablierte Chatbot-Unternehmen Kauz GmbH erhält für den weiteren Ausbau seiner generativen KI-Plattform 2,3 Millionen Euro vom Investorennetzwerk Companisto. Der regionale Marktführer für Chatbot-Anwendungen kombiniert führende Large Language Modelle mit der selbst entwickelten NLU-Technologie und ermöglicht damit einen kontrollierbaren …
Bild: OMQ veröffentlicht ersten deutschen Chatbot, der auf ChatGPT/GPT-4 basiert
OMQ veröffentlicht ersten deutschen Chatbot, der auf ChatGPT/GPT-4 basiert
Berlin, 31.03.2023 - OMQ, einer der führenden Anbieter von KI-gestützten Kundenservice-Lösungen, freut sich, die Veröffentlichung seines neuen Beta-Chatbots auf ChatGPT/GPT-4 Basis bekannt zu geben. Dieser Chatbot nutzt die neueste KI-Technologie von OpenAI, um die Kundenkommunikation im Kundenservice zu revolutionieren.Der neue Beta-Chatbot von OMQ …
HKA-Wissenschaftler entwickeln KI-gestützten Chatbot für bessere Inklusion
HKA-Wissenschaftler entwickeln KI-gestützten Chatbot für bessere Inklusion
… Unterstützungsleistungen) entwickelt die Hochschule Karlsruhe (HKA) mit dem Unternehmen Lavrio.solutions und den Hagsfelder Werkstätten und Wohngemeinschaften (HWK) gemeinsam einen KI-gestützten Chatbot, um Menschen mit Behinderungen einen besseren Zugang zum allgemeinen Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Ziel des vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales …
Bild: KI-Assistent für Informatik-Studierende
KI-Assistent für Informatik-Studierende
Es begann Anfang 2022 als Chatbot-Projekt von Prof. Dr. Sven Jörges und Andre Maria Cordes für die Informatik-Studierenden der FH Dortmund. Der Bot sollte bei allgemeinen Fragen zum Studium helfen und auf hilfreiche Infos und Angebote verlinken. Die Funktionsweise war vergleichsweise einfach: Zu jeder Userfrage sollte aus dem Pool aller Antworten die …
Storm Reply führt für Audi einen RAG-basierten KI-Chatbot ein und revolutioniert die interne Dokumentation
Storm Reply führt für Audi einen RAG-basierten KI-Chatbot ein und revolutioniert die interne Dokumentation
Das auf Cloud-basierte Lösungen und Services spezialisierte Unternehmen Storm Reply unterstützt den Automobil-Hersteller Audi bei der Entwicklung eines KI-Chatbots Storm Reply , spezialisiert auf innovative Cloud-basierte Lösungen und Services, unterstützt den Automobilhersteller Audi bei der Verbesserung des internen Wissensmanagements durch die …
Bild: Zentor launcht DSGVO-konformen KI-Chatbot für kleine und mittlere Unternehmen
Zentor launcht DSGVO-konformen KI-Chatbot für kleine und mittlere Unternehmen
Zentor stellt eine KI-Chatbot-Lösung für kleine und mittlere Unternehmen vor. Die Plattform richtet sich an Betriebe, die ihre Kundenkommunikation auf der eigenen Website automatisieren möchten, ohne dafür eigene IT-Abteilungen, komplexe Integrationsprojekte oder lange Einführungszeiten zu benötigen.Der Zentor-Chatbot kann direkt in bestehende Websites …
Bild: Arzt.com stellt KI-Chatbot für Fragen rund um das Thema Gesundheit bereit
Arzt.com stellt KI-Chatbot für Fragen rund um das Thema Gesundheit bereit
Arzt.com®, ein Anbieter von Online-Gesundheitsinformationen, freut sich, die Einführung seines neuesten innovativen Produkts bekannt zu geben: den Arzt.com KI-Chatbot. Diese Künstliche-Intelligenz-Technologie bietet Nutzern rund um die Uhr Zugang zu medizinischen Informationen.Der Arzt.com KI-Chatbot wurde entwickelt, um den steigenden Bedarf an Fragen …
Bild: Kauz launcht KI-Plattform für Unternehmen jeder Größe
Kauz launcht KI-Plattform für Unternehmen jeder Größe
… ersten Unternehmen weltweit, die Ihre Sprachtechnologie mit ChatGPT integrierten, weitere Large Language Modelle folgten. Fast genau ein Jahr später skaliert das renommierte Chatbot-Unternehmen sein  Marktangebot mit einer KI-Plattform für Unternehmen jeder Größe: Kunden können mit ihren Daten und smarten Workflows ihre Kundenkommunikation und ihr internes …
Bild: Webagentur entwickelt KI-Chatbot für Webseiten: Beschleunigung von Kundenanfragen und Entlastung von Teams
Webagentur entwickelt KI-Chatbot für Webseiten: Beschleunigung von Kundenanfragen und Entlastung von Teams
Individuell trainierbarer KI-Chatbot übernimmt in Echtzeit den Erstkontakt, beantwortet Fragen, nimmt Anfragen entgegen und passt sich an Abläufe und Tonalität des Unternehmens an. Als Webagentur mit Fokus auf digitale Prozesse, Performance und Automatisierung hat die Saticon GmbH eine KI-Lösung speziell für Kundenanfragen entwickelt: Ein KI-Chatbot, …
Sie lesen gerade: TU Hamburg startet KI-Initiative „AI in Education“ mit dem Chatbot „inTU“