(openPR) Professionelle Verdachtsfallbearbeitung: Geldwäscheverdachtsfälle sicher analysieren und bearbeiten
Die professionelle Bearbeitung von Geldwäscheverdachtsfällen stellt Geldwäsche-Beauftragte und weitere Verantwortliche in Kreditinstituten regelmäßig vor anspruchsvolle Entscheidungen. Wann liegt tatsächlich ein Geldwäscheverdacht vor? Welche Informationen müssen geprüft und dokumentiert werden? Und welche organisatorischen und rechtlichen Anforderungen sind bei einer Verdachtsmeldung zu beachten?
Das Online-Aufbau-Seminar „Professionelle Verdachtsfallbearbeitung“ am 30. November 2026 vermittelt praxisorientiertes Wissen für einen strukturierten und rechtssicheren Umgang mit Verdachtsfällen. Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Geldwäsche-Beauftragte sowie Mitarbeitende aus Kreditwirtschaft, Interner Revision und Rechtsabteilungen und an Vertreter beratender Berufe.
Von der Verdachtsgewinnung bis zur Verdachtsmeldung
Ausgangspunkt des Seminars sind die gesetzlichen und aufsichtsrechtlichen Anforderungen an die Verdachtsfallbearbeitung. Dabei geht es unter anderem um die zentrale Frage, wann ein Geldwäscheverdacht vorliegt und wie Sorgfaltspflichten und Verdachtsmomente voneinander abzugrenzen sind. Auch mögliche Risiken für Geldwäsche-Beauftragte, Mitarbeitende und Kreditinstitute werden berücksichtigt.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Methodik der Fallbearbeitung. Behandelt werden die interne Organisation, unterschiedliche Quellen der Verdachtsgewinnung, die strukturierte Recherche und Analyse von Vorgängen sowie eine nachvollziehbare Dokumentation. Auch der Einsatz von Monitoringsystemen und das Vorgehen bei einer Verdachtsmeldung einschließlich der anschließenden Abläufe sind Bestandteil des Programms.
Warum sich die Teilnahme besonders lohnt
Gerade bei der Geldwäscheprävention und Verdachtsfallbearbeitung reicht theoretisches Wissen allein nicht aus. Verantwortliche müssen Auffälligkeiten bewerten, Informationen zusammenführen und Entscheidungen treffen, die auch im Nachhinein nachvollziehbar sein müssen. Das Seminar verbindet deshalb regulatorische Grundlagen mit einer systematischen Vorgehensweise für die tägliche AML-Praxis.
Ein besonderer Mehrwert ist der intensive Praxisbezug: In einem Workshop bearbeiten die Teilnehmenden Vorgänge einzeln oder in Kleingruppen, stellen ihre Ergebnisse vor und diskutieren unterschiedliche Vorgehensweisen und Entscheidungen. Soweit möglich, können dabei auch Beispiele aus dem Teilnehmerkreis einbezogen werden. Aktuelle Praxisfälle ergänzen den unmittelbaren Theorie-Praxis-Transfer.
Aufbauwissen für Geldwäsche-Beauftragte gezielt erweitern
Die Veranstaltung ist ausdrücklich als Aufbau-Seminar für Geldwäsche-Beauftragte konzipiert. Sie ergänzt das Basis-Seminar für Geldwäsche-Beauftragte: Wer bereits über Grundlagenwissen verfügt, kann seine Kenntnisse hier gezielt um die praktische Bearbeitung konkreter Verdachtsfälle erweitern. Als weitere Vertiefungsmöglichkeit wird zudem ein Aufbau-Seminar zur Erstellung regulatorisch sicherer Risikoanalysen angeboten.
Damit eignet sich die Weiterbildung insbesondere für Fachkräfte, die ihre Sicherheit bei der Analyse, Dokumentation und Meldung von Geldwäscheverdachtsfällen erhöhen und regulatorische Anforderungen besser in ihre tägliche Arbeit übertragen möchten.
Online teilnehmen – ohne zusätzliche Software
Das Intensiv-Seminar findet am 30. November 2026 von 9:30 bis 17:00 Uhr als Online-Veranstaltung statt. Die Teilnahme erfolgt unkompliziert über einen vorab zugesandten Zugangslink; eine zusätzliche Programminstallation ist nicht erforderlich. Fragen und Diskussionen sind während der Veranstaltung über Mikrofon, Kamera oder Chat möglich. Im Anschluss erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat als Nachweis ihrer Fortbildung.
Mehr Informationen
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Telefon: 06221 / 65033-0
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