(openPR) Postakute Infektionssyndrome treffen immer mehr Menschen. pro humanis bietet Hilfe – und sucht dringend ehrenamtliche Unterstützung.
In Österreich leiden rund 73.600 Menschen an ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom) – einer schweren neuroimmunologischen Erkrankung, die Betroffene oft jahrelang isoliert. ME/CFS gilt als schwerste Ausprägung der postakuten Infektionssyndrome (PAIS), zu denen mittlerweile auch Long Covid zählt. Jahrzehntelang wurden diese Erkrankungen ignoriert oder bagatellisiert: Forschung und Behandlung hinken hinterher.
Viele der Erkrankten sind jung und standen mitten im Leben, als ME/CFS alles veränderte. Plötzlich können sie nicht mehr arbeiten, verlieren soziale Kontakte und müssen jeden Schritt abwägen, um keine weitere Verschlechterung zu riskieren. „ME/CFS ist keine Einbildung – es ist eine schwere körperliche Erkrankung, die auch die Psyche belastet“, betont Veronika Lutzmann, Geschäftsführerin von pro humanis. „Die Verzweiflung der Betroffenen ist greifbar. Wir können nicht länger zusehen.“
Doch selbst in dieser Not finden viele keine Hilfe. Es fehlt an Anlaufstellen, an Verständnis und an einer angemessenen medizinischen Versorgung. pro humanis wirkt sozialer Isolation entgegen und bietet ehrenamtliche Sozialbegleitung an. „Wir möchten den Betroffenen zeigen: Ihr seid nicht allein“, so Lutzmann.
Um die wachsende Nachfrage nach Unterstützung zu decken, sucht der Verein dringend engagierte Menschen, die sich als Sozialbegleiterinnen oder Sozialbegleiter einbringen möchten. Interessierte werden in einer fundierten Ausbildung auf ihre Aufgabe vorbereitet und während ihres Engagements fachlich begleitet.
Infobox: Sie möchten helfen?
Am 8. September 2026 findet ein kostenloser Online-Informationsabend statt. Die nächste Ausbildung startet am 16. Oktober 2026.
Informationen und Anmeldung:
www.prohumanis.at
0316 / 82 77 07
office@prohumanis.at















